Spieler in der Formkrise

  • Der Average ist aber nicht immer die ganze Wahrheit.

    Dobey...

    a) hat keinen einzigen Run auf der ET-Tour gehabt und lange war seine Quali da sogar fraglich, seine Platzierung in der OOM ist für nen Spieler, der jedes Turnier gespielt hat und jedes Turnier gesetzt war ganz klar unterdurchschnittlich

    b) ist in jedem einzelnen der 4 Major dieses Jahr sehr früh rausgeflogen

    c) die JahresOOM hast du selber angesprochen, das mit den PCs darf da auch kein Argument sein, weil viele (oder zumindest einige) der vor ihm stehenden ja ähnlich viele ausgelassen haben.

    d) Du willst Dobey doch wohl nicht ernsthaft mit dem durchschnittlichen TC-Holder vergleichen. Er ist 2-facher PL Teilnehmer. Sein Anspruch geht wohl eher in Richtung Top 5-10 als in Richtung Tour Card verteidigen,. also muss er auch andere Leistungen bringen.. ganz einfach.


    Ja, die PC Statistik sieht gut aus, ist aber (ergebnistechnisch) auch das einzige. Die anderen Ergebnisse bisher sind NICHT GUT.

    Und ich hab auch selber gesagt, dass ich es nicht Formkrise nennen würde. Trotzdem sind die Ergebnisse nicht da.

    Da hilft auch der Average nichts, ne Fußballmannschaft die 80% Ballbesitz hat und jedes Spiel 20 Torchancen rausspielt hat auch keine gute Saison, wenn sie trotz dessen auf Platz 15 in der Tabelle steht.


    Rob Cross steht im PC-Averages auch nur knapp hinter Dobey (auf Platz 13) , für den gilt ansonsten aber ähnliches. Der spielt auch ganz klar KEINE gute Saison (wenn er beim Grand Prix jetzt was reßt relativiert sich das natürlich). Für Spieler solcher Güteklasse sind die PCs doch irgendwo zwischen völlig egal und ganz nett. Alles andere is das was wirklich zählt.

    4 Mal editiert, zuletzt von jazunine (8. Oktober 2025 um 09:49)

  • Genau das ist für viele PL-Spieler außer zur Zeit Luke Littler reine Selbstüberschätzung!

    Wir werden sehen, wo Cross; Aspinall; MVG; selbst Humphries in zwei Jahren stehen!

    Gerwyn Price und Stephen Bunting sind hier die rühmlichen Ausnahmen mit aktuellem ProTourRanking 1 und 2!, die ET und PC sehr ernst nehmen und nicht glauben, dass nur die Majors und die PL zählen/ wichtig sind, bzw. wissen, wie schnell dieser Glanz blass wird! Die Spieler, die wie einige Forumsmitglieder diesem Trugschluss erlegen (Nur die Major zählen und der Rest zählt nicht wirklich, ist nur ganz nett), landen sehr bald in der Realität und die heißt zuerst fliegen sie aus den Top 16 und dann kann es auch ganz schnell aus den Top 32 gehen. M. Smith usw. können ein Lied davon singen.

    Edit: Selbst Luke Littler hätte gestern in der ersten Runde rausfliegen können, wäre er eben nicht dieser Ausnahmekönner, gepaart mit einer Topform, der atemberauschend da war mit den besten GrandPrix-Darts aller Zeiten, als es gegen den besten "Verlierer" beim Grand Prix aller Zeiten ging!

    An Martin Schindler und auch Gian Van Veen sieht man doch am besten, das ein bisschen Lospech, bzw. wenn man bei den paar Majors im Jahr zwar gute, aber nicht seine besten Darts spielt, dass man sehr oft schon in der ersten Runde rausfliegen kann und deswegen ist das Brot-und Buttergeschäft ET und PC so wichtig für alle TC-Holder um eine solide Preisgeldbasis zu schaffen, falls man eben mal nicht seine besten Darts bei den Majors abrufen kann, bzw. man eben etwas zu häufig auf Gegner mit ihren besten Darts trifft, das man trotzdem sich in den Top 16/ Top 32 hält und somit überhaupt die Qualifikation für die meisten Majors schafft!

    Einmal editiert, zuletzt von manicha (8. Oktober 2025 um 10:53)

  • Genau das ist für viele PL-Spieler außer zur Zeit Luke Littler reine Selbstüberschätzung!

    Wir werden sehen, wo Cross; Aspinall; MVG; selbst Humphries in zwei Jahren stehen!

    Gerwyn Price und Stephen Bunting sind hier die rühmlichen Ausnahmen mit aktuellem ProTourRanking 1 und 2!, die ET und PC sehr ernst nehmen und nicht glauben, dass nur die Majors und die PL zählen/ wichtig sind, bzw. wissen, wie schnell dieser Glanz blass wird! Die Spieler, die wie einige Forumsmitglieder diesem Trugschluss erlegen (Nur die Major zählen und der Rest zählt nicht wirklich, ist nur ganz nett), landen sehr bald in der Realität und die heißt zuerst fliegen sie aus den Top 16 und dann kann es auch ganz schnell aus den Top 32 gehen. M. Smith usw. können ein Lied davon singen.

    Edit: Selbst Luke Littler hätte gestern in der ersten Runde rausfliegen können, wäre er eben nicht dieser Ausnahmekönner, gepaart mit einer Topform, der atemberauschend da war mit den besten GrandPrix-Darts aller Zeiten, als es gegen den besten "Verlierer" beim Grand Prix aller Zeiten ging!

    An Martin Schindler und auch Gian Van Veen sieht man doch am besten, das ein bisschen Lospech, bzw. wenn man bei den paar Majors im Jahr zwar gute, aber nicht seine besten Darts spielt, dass man sehr oft schon in der ersten Runde rausfliegen kann und deswegen ist das Brot-und Buttergeschäft ET und PC so wichtig für alle TC-Holder um eine solide Preisgeldbasis zu schaffen, falls man eben mal nicht seine besten Darts bei den Majors abrufen kann, bzw. man eben etwas zu häufig auf Gegner mit ihren besten Darts trifft, das man trotzdem sich in den Top 16/ Top 32 hält und somit überhaupt die Qualifikation für die meisten Majors schafft!

    Absolut guter und valider Punkt :thumbup:, mir kommen die Pro Tour Events inzwischen auch viel zu schlecht weg und der ein oder andere Topspieler wird da in den nächsten 1-2 Jahren durchaus auch auf den harten Boden der Tatsachen ankommen bzw. zurückgeholt werden und sich da dann auch wundern warum man sich im Ranking nun nach etwas weiter unten orientieren muss und es gleichzeitig bereuen das ein oder andere Turnier dieser Turnierserie zu viel abgesagt zu haben, denn dann ist es auf einmal wieder ein weiter steiniger Weg zurück zur Weltspitze, da bin ich fest überzeugt von.

    Und Sorgenkinder sind aus meiner Sicht meist eben diese Spieler, die sich über diese Turniere erst gar nicht für die Majors qualifizieren konnten, das zeigen ja aktuell die Beispiele M. Smith, Dimi oder nun auch Chizzy ganz gut.

    Als nächstes wird das dann wohl Peter widerfahren, der dann eben vor allem seinen Pro Tour Leistungen geschuldet schnell nach unten durchgereicht werden wird. Cullen bewegt sich da aktuell ja auch auf dünnem Eis.

    Die Vielspieler wie Gezzy, Bunting, Gian oder auch der genannte Dobey finden dagegen die richtige Einstellung zu diesen Pro Tour Turnieren und finden sich daher auch entsprechend weiter oben in den jeweiligen Ranglisten, sodass man sich dann nämlich immer mal wieder das ein oder andere schwächere Majorresultat erlauben und gut kompensieren kann.

    Die Wichtigkeit dieser Pro Tour Turnieren wird aus meiner Sicht nicht nur von vielen hier, sondern gerade auch den Profis selbst zu sehr unterschätzt. Aus meiner Sicht sind diese nämlich auch elementar um ein gewisses Grundgerüst zu haben um eben auch bei den Majors entsprechend zu performen.

    Einmal editiert, zuletzt von Dartsfan99 (8. Oktober 2025 um 18:18)

  • Genau das ist für viele PL-Spieler außer zur Zeit Luke Littler reine Selbstüberschätzung!

    Wir werden sehen, wo Cross; Aspinall; MVG; selbst Humphries in zwei Jahren stehen!

    Gerwyn Price und Stephen Bunting sind hier die rühmlichen Ausnahmen mit aktuellem ProTourRanking 1 und 2!, die ET und PC sehr ernst nehmen und nicht glauben, dass nur die Majors und die PL zählen/ wichtig sind, bzw. wissen, wie schnell dieser Glanz blass wird! Die Spieler, die wie einige Forumsmitglieder diesem Trugschluss erlegen (Nur die Major zählen und der Rest zählt nicht wirklich, ist nur ganz nett), landen sehr bald in der Realität und die heißt zuerst fliegen sie aus den Top 16 und dann kann es auch ganz schnell aus den Top 32 gehen. M. Smith usw. können ein Lied davon singen.

    Edit: Selbst Luke Littler hätte gestern in der ersten Runde rausfliegen können, wäre er eben nicht dieser Ausnahmekönner, gepaart mit einer Topform, der atemberauschend da war mit den besten GrandPrix-Darts aller Zeiten, als es gegen den besten "Verlierer" beim Grand Prix aller Zeiten ging!

    An Martin Schindler und auch Gian Van Veen sieht man doch am besten, das ein bisschen Lospech, bzw. wenn man bei den paar Majors im Jahr zwar gute, aber nicht seine besten Darts spielt, dass man sehr oft schon in der ersten Runde rausfliegen kann und deswegen ist das Brot-und Buttergeschäft ET und PC so wichtig für alle TC-Holder um eine solide Preisgeldbasis zu schaffen, falls man eben mal nicht seine besten Darts bei den Majors abrufen kann, bzw. man eben etwas zu häufig auf Gegner mit ihren besten Darts trifft, das man trotzdem sich in den Top 16/ Top 32 hält und somit überhaupt die Qualifikation für die meisten Majors schafft!

    Netter Roman, hat nur überhaupt nichts mit meiner Aussage zu tun.

    Ich hab mit keinem Wort gesagt, dass ich die PCs für unwichtig halte, lediglich, dass mein Eindruck ist, dass die Top-Spieler diese für unwichtig halten.

    Price und Bunting sind außerdem schlechte Beispiele, da sie selber etliche der PCs ausgelassen haben. Fällt bei Ihnen nur nicht so auf, weil ihre Ergebnisse da halt sehr gut sind. Aber ob die beiden mehr gespielt hätten wenn die Ergebnisse schlechter wären oder ob es Ihnen dann auch "egal" gewesen wäre, kann keiner wissen.

    Vor allem aber bezieht sich das überhaupt nicht auf meine Kernaussage: Kein Spieler der (erweiterten) Weltklasse wird über sich selber sagen er spielt eine gute Saison, weil er 3,4 Floorturniere gewinnt, wenn zeitgleich die Majorergebnisse völlig ausbleiben

    E.: Ist aber lustig, dass du dich an einem Nebensatz aufhängst, den auch noch falsch verstehst, und den Rest der Aussage völlig ignorierst.

  • Und Sorgenkinder sind aus meiner Sicht meist eben diese Spieler, die sich über diese Turniere erst gar nicht für die Majors qualifizieren konnten, das zeigen ja aktuell die Beispiele M. Smith, Dimi oder nun auch Chizzy ganz gut.

    Als nächstes wird das dann wohl Peter widerfahren, der dann eben vor allem seinen Pro Tour Leistungen geschuldet schnell nach unten durchgereicht werden wird. Cullen bewegt sich da aktuell ja auch auf dünnem Eis.

    Hier werden aber viele Namen mit ganz unterschiedlichen "Wegen" durcheinander geschmissen.

    Einem Michael Smith kann man durchaus vorwerfen, dass er auf der ET zu viele Turniere ausgelassen hat (2024 5, 2025 4), aber bei den PCs waren es jeweils 2 pro Jahr bisher.

    Dimi hat 2024 alle ETs bis auf eins gespielt und Pcs alle bis auf 2, diese Jahr waren es aufgrund seiner Pause 6 Stück insgesamt.
    Chisnall hat gar nichts ausgelassen.

    Bei Wright gab es auch eine größere Pause letztes Jahr, diese Jahr ist er aber wieder bei fast allen ETs dabei und bei den Pcs fehlen 6 Stück.
    Und Cullen beschwert sich zwar über alles außerhalb von 100 km um seinen Wohnort, aber er ist eigentlich auch über all dabei.

    Bis auf Smith und Wright (und beide hatten einiges an gesundheitliche Pausen) ist bei diesen Spielern doch nicht die falsche Prioritätensetzung der Grund für den abstieg, sondern das Ausbleiben guter Leistungen. Diese machen sich nur auf der PT viel schneller bemerkbar, weil die OoM da ja nur einjährig ist. Bei allen war klar, dass wenn die größeren Summen aus der normalen OoM rausfallen (wie z.B. bei Smith Anfang des Jahres), dass es dann notwendig sein wird, auf der PT entsprechend zu performen. Wenn ich allerdings auf großer Bühne nichts hinkriege, dann werde ich auch nicht plötzlich auf der ET oder bei den PCs aufspielen und viel Geld verdienen.
    Einzig ein Joe Cullen hat trotz sehr schwankender Form, zum richtigen Zeitpunkt seine PT-Titel geholt um zumindest die Chance zu haben die VF und HFs der vergangenen Jahre wieder einzuspielen (und sich einfacher für die lukrative ET zu qualifizieren). Ähnlich einem Aspinall.

    Spieler wie Humphries oder MVG dagegen werden das Fehlen der Preisgeld ETs und PCs viel weniger stark vermissen. Bis sie in die Verlegenheit kommen aus den Top 16 zu fallen, zählen die turniere dieses Jahres schon nicht mehr in die PT OoM. Und natürlich kann auch in 1,5 Jahren so ein ET oder PC Sieg den Unterschied in der normalen OoM machen zwischen Platz 16 und 17, aber dann muss bis dahin auf wirklich wenig laufen.

    Natürlich ist es für Price super 4 Pcs und ein ET zu gewinnen, aber hätte er nur die Hälfte seiner PCs gespielt, dann wäre er ein paar Plätze weiter hinten, aber sonst hätte sich nicht viel an seinem Jahr geändert.
    Und nochmal, viel gewinnen kann natürlich das Selbstbewusstsein stärken etc., aber gerade bei einem Price, aber auch einem Bunting können diese guten Leistungen aktuell zu selten auf die große Bühne gebracht werden. Bei Price spricht man ja schon von über einem Jahr, dass er eigentlich zu wenig macht aus seiner guten Form.

  • Wie seht ihr die Situation rund um Dobey?

    Würde da jetzt nicht per se von ner Formkrise sprechen, da er ja immer noch relativ regelmäßig sehr hohe Averages spielt (siehe letzte ET Tour zB) aber auch abgesehen von dem Spiel gestern, was natürlich gar nichts war, finde ich hat er das ganze Jahr über schon eine wahnsinnige Inkonstanz und wirkt für mich bei weitem nicht so stark wie letztes Jahr

    Ganz entspannt, ich finde er spielt ein beständiges Jahr und holt auch beständig immer mal wieder seine Titel.

    Sehe da bei ihm im Vergleich zu letztem Jahr jetzt weder eine wahnsinnige Inkonstanz noch groß eine Leistungssteigerung oder gar einen Leistungsabfall. Gefühlt ist er für mich aktuell in dem Sinne einfach kein klassischer Top-10 Spieler, zumindest noch nicht, auch wenn er das Potential dafür allemal hat, aber der nächste Schritt mit einem Major-Run lässt da jetzt einfach schon länger auf sich warten, weshalb ich da jetzt schon den ein oder anderen Spieler hinter ihm stärker einschätzen würde, aber das ist jetzt kein Grund zur Sorge, auch wenn er in diesem Jahr etwas stagniert. Sein Grundniveau hat sich auch nicht wirklich groß verändert, aber ja die Majorresultate sollten besser werden, wobei da auch immer die entsprechende Erwartungshaltung an den jeweiligen Spielern eine Rolle spielt. Manche sind eben typische Pro Tour Spieler wie eben auch ein Heta, R. Smith oder auch Searle und manche fühlen sich einfach auf der Bühne wohler, während ganz wenige sogar beides verkörpern und miteinander kombinieren, aber genau das sind eben die absoluten Topspieler, was ein Dobey trotz seiner Weltranglistenplatzierung für mich nicht ist. Erstaunlich finde ich es nur, dass es bei ihm mit dem "Floor" und den Majors früher genau anders herum war ^^.

  • Alles richtig :thumbup:. Das war von mir mit dem ein oder anderen Namen vielleicht teilweise sehr irreführend, konkret war das mit dem vielen Auslassen von Turnieren vor allem aber auf Aspinall abgezielt. Solange das spielerische nicht darunter leidet kann er das ja auch so handhaben, aber wie schnell sich so ein Negativtrend erstmal festsetzen kann hat man jetzt schon an mehreren Spielern gesehen. Nur verstehe ich nicht warum man dieses riskante Vorgehen auf Dauer immer und immer wieder so herausfordern muss.

    Bei Chizzy ging jetzt bspw. auch alles sehr schnell, auch wenn man diesen Negativtrend jetzt schon länger bei ihm beobachten konnte, denn seine frühere Paradedisziplin an 100er Averages sind inzwischen leider komplette Fehlanzeige.

  • Alles richtig :thumbup:. Das war von mir mit dem ein oder anderen Namen vielleicht teilweise sehr irreführend, konkret war das mit dem vielen Auslassen von Turnieren vor allem aber auf Aspinall abgezielt. Solange das spielerische nicht darunter leidet kann er das ja auch so handhaben, aber wie schnell sich so ein Negativtrend erstmal festsetzen kann hat man jetzt schon an mehreren Spielern gesehen. Nur verstehe ich nicht warum man dieses riskante Vorgehen auf Dauer immer und immer wieder so herausfordern muss.

    Bei Chizzy ging jetzt bspw. auch alles sehr schnell, auch wenn man diesen Negativtrend jetzt schon länger bei ihm beobachten konnte, denn seine frühere Paradedisziplin an 100er Averages sind inzwischen leider komplette Fehlanzeige.

    Bei Aspinall kann ich die Kritik voll verstehen. Er lässt vier Monate PCs aus (spielt aber stattdessen viel WS) und ist in akuter Gefahr die PCF zu verpassen und das obwohl er doch gerade jetzt jedes Turnier nutzen müsste, um wieder zu klettern in der OoM. Platz 23 ist sicherlich nicht sein Anspruch.
    Und auch wenn die Form nicht überragend ist, hätte er sich wenn er ein paar mehr PCs gespielt hätte, sicherlich recht einfach für die PCF qualifiziert.

  • Wen man spätestens jetzt auf jeden Fall auch auf die Liste packen sollte ist aus meiner Sicht Kim Huybrechts, der im Endspurt in diesem Jahr wohl tatsächlich noch um die Tourcardverteidigung spielt.

    Für mich war er jahrelang immer ein Top10 Kandidat und hätte mir das mal jemand vor ein paar Jahren gesagt, dass es inzwischen so um ihn steht, hätte ich ihn für verrückt erklärt, da das wirklich komplett außerhalb meiner Vorstellungskraft lag, auch wenn es bei ihm in den letzten Jahren leider stetig von Jahr zu Jahr kontinuierlich immer weiter bergab gegangen ist.

    So wie es aussieht wird er es in diesem Jahr aller Voraussicht nach nicht zu den PC-Finals schaffen, was für mich dort nach MvG die nächstgrößte Überraschung wäre.

    Das Spiel heute gegen Jim Long, wo er leichtfertig noch eine 5:1 Führung aus den Händen gab war mit eines der besten Beispiele dafür was beim "Hurricane" in den letzten Jahren so alles schiefgelaufen ist. Wenn Kim sich nicht schnellstmöglichst fängt, dann gibt es nach dem Karriereende seines Bruders Ronny bald keinen Huybrechts mehr auf der Tour.

  • Wen man spätestens jetzt auf jeden Fall auch auf die Liste packen sollte ist aus meiner Sicht Kim Huybrechts, der im Endspurt in diesem Jahr wohl tatsächlich noch um die Tourcardverteidigung spielt.

    Für mich war er jahrelang immer ein Top10 Kandidat und hätte mir das mal jemand vor ein paar Jahren gesagt, dass es inzwischen so um ihn steht, hätte ich ihn für verrückt erklärt, da das wirklich komplett außerhalb meiner Vorstellungskraft lag, auch wenn es bei ihm in den letzten Jahren leider stetig von Jahr zu Jahr kontinuierlich immer weiter bergab gegangen ist.

    So wie es aussieht wird er es in diesem Jahr aller Voraussicht nach nicht zu den PC-Finals schaffen, was für mich dort nach MvG die nächstgrößte Überraschung wäre.

    Das Spiel heute gegen Jim Long, wo er leichtfertig noch eine 5:1 Führung aus den Händen gab war mit eines der besten Beispiele dafür was beim "Hurricane" in den letzten Jahren so alles schiefgelaufen ist. Wenn Kim sich nicht schnellstmöglichst fängt, dann gibt es nach dem Karriereende seines Bruders Ronny bald keinen Huybrechts mehr auf der Tour.

    Generell steht es derzeit nicht gut um die belgischen "PDC-Stars". R. Huybrechts hat die Karriere beendet. K. Huybrechts befindet sich im freien Fall. van den Bergh spielt nur noch Lauch, seit er nicht mehr säuft. Und de Decker halte ich - im Gegensatz zu vielen anderen Usern hier im Forum - für stark überbewertet. Der wird in 1-2 Jahren wieder dort sein, wo er vor seinem einmaligen Ausreisser nach oben (Grand Prix 2024) war: irgendwo zwischen 32 und 50 in der OoM.

  • Generell steht es derzeit nicht gut um die belgischen "PDC-Stars". R. Huybrechts hat die Karriere beendet. K. Huybrechts befindet sich im freien Fall.

    Das stimmt, der beständigste ist da aktuell fast noch Vandenbogaerde, wobei ich bei de Decker auf lange Sicht schon sehe, dass er weiterhin eine gute Rolle in den Top 20-32 spielen kann.

  • was ist eigentlich mit keane barry los? Galt der nicht auch mal als eins der absoluten top Talente?

    Keane Barry hatte ja letztes Jahr ein Katastrophenjahr, wo er die WM über die PT verpasst hat. Gegen Ende wurde es dann ja besser, er hat sich noch für den Grand Slam qualifiziert und über die DT hat er sich die WM Quali gesichert. Auch die vergangene WM war eigentlich gut. Vor allem sein Erstrundenmatch gegen Kim Huybrechts hat echt Laune gemacht.

    Dieses Jahr ist hingegen eigentlich genauso schlecht wie letztes Jahr. Die letzten 2-3 Monate waren jetzt etwas besser, aber immer noch weit entfernt von gut. Für die WM ist er aktuell gerade so noch qualifiziert. Ein weiteres Problem, was er durch die neue Regeländerung hatte, ist, dass er keine Dev Tour mehr spielen darf, da die Grenze von Top 32 auf Top 64 runtergesetzt wurde. So hat er dieses Jahr nicht den Bonus, dass er sich über die DT sowieso sicher für die WM qualifizieren kann.

    Dieses Jahr wird er zum dritten Mal in Folge die PCFs verpassen. Das ist dann auf die Dauer einfach nicht genug. Vor zweieinhalb Jahren hatte er auf der ET einige gute Ergebnisse, sodass er da sich für die EDC noch hat qualifizieren können. Dieses Preisgeld fällt ab Donnerstag auch raus aus der OoM.

    Die TC ist aktuell wirklich ernsthaft bei ihm in Gefahr. Wenn er sich nicht für die WM qualifizieren sollte(egal wie), dann ist die TC definitiv weg. Bei der WM bräuchte er vsl. mindestens einen Sieg.

    Mir wurde vorhin ein Video von MarcelScorpion vorgeschlagen, als er auf das Jugend WM Finale der BDO Anfang 2020 reagiert hat, als Barry gegen Leighton Bennett gespielt hat. Da hat er Barry mit Taylor verglichen, wegen dem Steckwinkel der Pfeile und auch Leighton Bennett hat er gelobt. Ich meine auch, dass er gesagt hat, dass beide in spätestens 10 Jahren eine Rolle auf der Tour spielen werden.

    Schade, was vor allem aus Bennett passiert ist. Bei Barry habe ich aber noch für die Zukunft etwas Hoffnung, aber ich bekomme jedes Mal Augenkrebs, wenn ich den Steckwinkel seiner Pfeile sehe und merke, dass er damit nicht so gut umgehen kann, wie ein Taylor oder (aktueller) GvV. Er hat ja dieses Jahr am Anfang zumindest Darts mit einem anderen Steckwinkel gespielt, aber auch das lief nicht so gut.

    Die Zukunft wird uns da sicher noch etwas belehren

  • Ich würde aber noch den anderen jungen Iren Dylan Slevin reinwerfen. Der hat ich ja 2023 die TC gesichert und ist auch echt gut ins Jahr reingekommen (Ich glaube erstes PC direkt VF oder sogar HF). WM Aus dann halt in Runde 1 gegen Flo. Aber an sich ein sehr solides 1. TC Jahr. Das zweite Jahr war dann deutlich durchwachsener. Keine WM Quali über die PT (dann über den PDPA Qualifier). Dann bei der WM sein erstes Spiel gewonnen. Die TC war immerhin gesichert.

    Dieses Jahr war das bisher nichts. Für die WM ist er 4k hinter dem Cut.

    Auch er ist wie Barry kein Profiteur der neuen Dev Tour Regel gewesen. Auch, wenn er in den letzten Jahren nie auf der DT sich mal für die WM qualifiziert hat, glaube ich schon, dass er das Feld hätte aufmischen können, vor allem weil es kein Nijman, Springer oder Rafferty mehr gab auf der DT, weil die alle zu alt waren.

    Den letzten DT Block durfte er dann mitspielen und er hätte es nicht geschafft, sich über die DT für die Jugend WM zu qualifizieren. Andere Spieler ohne TC haben das mit einem Block geschafft, bzw. lagen vor ihm und haben auch nur den letzten Block gespielt.

    Die TC wird weg sein (außer er schafft bei der WM mindestens 2 Siege). Was traut ihr denn Slevin in den nächsten 1-2 Jahren zu und glaubt ihr, dass er es schafft sich langfristig/überhaupt nochmal auf der Tour zu halten?

  • Ich bin ein großer Fan von ihm ich glaube dass die Gründe richtig sind, aber dass vielleicht er frühentwickelt war oder dass es ihm psychisch nicht gut tat nicht mehr "Das" Talent zu sein sondern "Ein" Talent. Ich sehe aber noch eine relativ große Zukunft

  • Ich würde aber noch den anderen jungen Iren Dylan Slevin reinwerfen. Der hat ich ja 2023 die TC gesichert und ist auch echt gut ins Jahr reingekommen (Ich glaube erstes PC direkt VF oder sogar HF). WM Aus dann halt in Runde 1 gegen Flo. Aber an sich ein sehr solides 1. TC Jahr. Das zweite Jahr war dann deutlich durchwachsener. Keine WM Quali über die PT (dann über den PDPA Qualifier). Dann bei der WM sein erstes Spiel gewonnen. Die TC war immerhin gesichert.

    Dieses Jahr war das bisher nichts. Für die WM ist er 4k hinter dem Cut.

    Auch er ist wie Barry kein Profiteur der neuen Dev Tour Regel gewesen. Auch, wenn er in den letzten Jahren nie auf der DT sich mal für die WM qualifiziert hat, glaube ich schon, dass er das Feld hätte aufmischen können, vor allem weil es kein Nijman, Springer oder Rafferty mehr gab auf der DT, weil die alle zu alt waren.

    Den letzten DT Block durfte er dann mitspielen und er hätte es nicht geschafft, sich über die DT für die Jugend WM zu qualifizieren. Andere Spieler ohne TC haben das mit einem Block geschafft, bzw. lagen vor ihm und haben auch nur den letzten Block gespielt.

    Die TC wird weg sein (außer er schafft bei der WM mindestens 2 Siege). Was traut ihr denn Slevin in den nächsten 1-2 Jahren zu und glaubt ihr, dass er es schafft sich langfristig/überhaupt nochmal auf der Tour zu halten?

    Be

    Ich würde aber noch den anderen jungen Iren Dylan Slevin reinwerfen. Der hat ich ja 2023 die TC gesichert und ist auch echt gut ins Jahr reingekommen (Ich glaube erstes PC direkt VF oder sogar HF). WM Aus dann halt in Runde 1 gegen Flo. Aber an sich ein sehr solides 1. TC Jahr. Das zweite Jahr war dann deutlich durchwachsener. Keine WM Quali über die PT (dann über den PDPA Qualifier). Dann bei der WM sein erstes Spiel gewonnen. Die TC war immerhin gesichert.

    Dieses Jahr war das bisher nichts. Für die WM ist er 4k hinter dem Cut.

    Auch er ist wie Barry kein Profiteur der neuen Dev Tour Regel gewesen. Auch, wenn er in den letzten Jahren nie auf der DT sich mal für die WM qualifiziert hat, glaube ich schon, dass er das Feld hätte aufmischen können, vor allem weil es kein Nijman, Springer oder Rafferty mehr gab auf der DT, weil die alle zu alt waren.

    Den letzten DT Block durfte er dann mitspielen und er hätte es nicht geschafft, sich über die DT für die Jugend WM zu qualifizieren. Andere Spieler ohne TC haben das mit einem Block geschafft, bzw. lagen vor ihm und haben auch nur den letzten Block gespielt.

    Die TC wird weg sein (außer er schafft bei der WM mindestens 2 Siege). Was traut ihr denn Slevin in den nächsten 1-2 Jahren zu und glaubt ihr, dass er es schafft sich langfristig/überhaupt nochmal auf der Tour zu halten?

    Ich glaube dass Slevin jemand war der wie Barry von den alten ET Regeln profitiert haben und jetzt halt das rausfällt, aber ich sehe in ihm eher einen Spieler der nicht zurückkommt auf die Big Stage sondern eher bei der Modus Super Series oder CT/DT.

  • Vielleicht gehört das auch eher in den Thread der gewagten Prognosen, aber ich glaube Peter Wright kommt nochmal ^^ Ich habe jedenfalls großen Respekt vor seinem Lebensstilwandel und seinem Plan, mehr Wert auf seine Fitness zu legen und damit langfristig nochmal anzugreifen. Im Übrigen hat er sich dabei von Luke Humphries inspirieren lassen. Und bei der massiven Gewichtsabnahme in relativ kurzer Zeit fehlen vermutlich auch erstmal Körner für den Dartssport. Hinzu kommen die damit zusammenhängenden, nicht unerheblichen Veränderungen der Statik beim Wurf. Ich glaube, Peter kann sich da nochmal etablieren, wenn auch nicht ganz oben.

    Meine 3 Lieblingsspieler: Flo Hempel, Gary Anderson, Niko Springer 1.D2.D3.D

    Erweiterter Kreis: Schindi, Domi, Barney, Humphries, Noppert, Gezzy, Hopp

  • Also ich mag Ihn nicht besonders und achte daher nicht explizit auf Ihn. Aber habe so das Gefühl für das Niveau das er eigentlich mitbringt, ist doch Heta auch irgendwie in na kleinen (Ergebnis)Krise drinnen?

    Gerade bei Majors fehlt da eh noch jeglicher Nachweis (abgesehen vom Team Wettbewerb)

  • Also ich mag Ihn nicht besonders und achte daher nicht explizit auf Ihn. Aber habe so das Gefühl für das Niveau das er eigentlich mitbringt, ist doch Heta auch irgendwie in na kleinen (Ergebnis)Krise drinnen?

    Gerade bei Majors fehlt da eh noch jeglicher Nachweis (abgesehen vom Team Wettbewerb)

    Die Bühne war bei Heta eher selten die Stärke. Ja, die ET Saison war größtenteils nicht gut und es gab viele Niederlagen in seinem ersten Spiel. Aber auch der letzte PC Block war eigentlich völlig in Ordnung: 2 Mal Achtelfinale.

    Ja, die Majors sind bei Heta schlecht. Ich sehe auch dort leider keine Entwicklung in den letzten 12 Monaten. Aber ich bin zuversichtlich, dass es sich irgendwann mal wieder verbessert.

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