Warum sollte das Format eine solche Rolle spielen? Das Argument, Double In würde den anderen -"schlechteren"- Spielern womöglich einen Vorteil verschaffen, kann ich nicht nachvollziehen. Die Umstellung betrifft ja alle, und da fände ich es eher logisch, dass die beiden besten (und wohl auch variabelsten) auch damit am besten umgehen... also steigen die Chancen der anderen bei den nächsten Turnieren ja vielleicht eher wieder
Das stimmt natürlich, wobei die Kombination kurzes satzformat und dido schon die varianz erhöht. Der bessere spieler bleibt favorit, aber gerade in der ersten runde first to 2 sets kann es schon sehr schnell passieren das man dem kürzeren zieht, da muss nur der gegner gut seinen anwurf durchbringen und du kommst einmal nicht in der ersten runde bei deinem anwurf rein und du bist draußen.
Und neben dem kurzen Satz format schafft halt auch das double in varianz, klar hat über eine lange Sicht hier auch der bessere Spieler einen Vorteil, aber über 2-3 Sätze kann auch ein 35% doppel spieler locker mal besser reinkommen als ein 40% doppel spieler.
Littler war schon extrem konstant stark, aber selbst humphries wäre mit den meisten Leistungen bei diesem Turnier zum beispiel in der ersten runde gegen ratejski rausgegangen (wenn beide so gespielt hätten)