World Grand Prix 2025

  • Hochverdienter Turniersieg für Littler, der mit Ausnahme des Matches gegen Price klar der beste Spieler des Turniers war1.Der ist aktuell einfach der beste Spieler der Welt und das hat er heute gegen die Nummer 1 der Welt eindrucksvoll gezeigt:thumbup:

    Humphries dennoch auch mit einem richtig starken Turnier:thumbup:

    Lieblingsspieler:
    1.Raymond Van Barneveld 2.Phil Taylor/Gary Anderson 3.Vincent Van der Voort/Simon Whitlock/MVG

  • Aber die 152 gegen Price und die 140 gegen Clayton hat Littler nun mal rausgenommen

    Wird aber nicht jedes Mal passieren. Die Wahrscheinlichkeit, dass Littler das gelingt, liegt natürlich höher als bei allen anderen Spielern. Aber nicht sonderlich hoch.

    WENN er die trifft, muss man das anerkennen. Aber ein Automatismus ist das noch lange nicht.

  • Was wir hier in den letzten beiden Jahren für eine Ära der beiden Lukes erleben ist wirklich außergewöhnlich.

    Genau bei diesem Turnier vor 2 Jahren ging quasi alles los und von da an hat alles so seinen Lauf genommen.

    Seither teilen sich die beiden die Majors regelrecht auf und kommen jetzt zusammen insgesamt auf eine Anzahl von sage und schreibe 15 Majortiteln, die sie sich auch noch mit 8:7 pro Humphries nahezu gerecht aufteilen.

    Beiden fehlen von allen möglichen 10 Majortiteln jetzt nur noch 3, das ist einfach irre und egtl. völlig absurd ^^.

    Bei Littler sind es noch die EDC, PC-Finals sowie das Masters, während es bei "Cool hand" noch die UK Open, World Series Finals sowie ebenfalls die EDC sind.

  • Trotzdem kann Littler gegen jeden verlieren und in den nächsten Jahren werden immer mehr Littlers und van Veens in den Dartsport kommen und dann ist auch Littler nur einer unter vielen.

    mal abwarten. Es gibt ja die Befürchtung das darts wie Golf wird und dutzende junge, austauschbare "Academy player" hochkommen und der Sport dann zwar sportlich stark aber ohne wiederkennungswert wird weil es 30 spieler gibt die jederzeit jeden mit nem 110er average rausnehmen können, aber ich glaube die Leistungsdichte wird zwar zunehmen, aber das jemand mit 17 sowohl spielerisch als auch mental absolut ausgereift ist und auch nach Monaten nicht einmal ein Tief hat wird etwas sehr seltenes bleiben. Es werden sicher weitere 17 jährige auf die tour kommen die auftauchen und irgendeinem mal ne 110 um die Ohren hauen, aber das monatelang unter höchstem medialen Druck durchzuziehen ist noch mal was ganz anderes.

    Ein van veen spielt auch ständig 100, aber für Titel hat es bisher nur selten gereicht. Das wird sicher noch kommen, aber braucht halt noch ein bisschen zeit. So wird sich das glaube ich auch weiter entwickeln, es wird mehr 16-19 jährige geben die starke Ansätze zeigen und mal 100 spielen weil einfach mehr Kids jung anfangen (halt die Kinder der dart boom Generation), aber bis man es konstant abrufen kann werden die meisten wohl weiterhin einige zeit brauchen (und auch mal ein längeres tief nach ersten Erfolgen durchlaufen) und vielleicht tendenziell etwas jünger als früher, aber weiterhin sehr selten mit 18,19 absolut an der Spitze ankommen.

    2 Mal editiert, zuletzt von dominik1346 (13. Oktober 2025 um 07:17)

  • Die ganzen Gratulationen an ihn kann man sich ja schon auf Wiedervorlage setzen...8)

    --- knapp vorbei ist auch daneben! ---

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  • Bei Littler ist es auch ganz klar eine Frage der Motivation und des Willens. Abgesehen von ET1 hat er diesen auf der Pro Tour in diesem Jahr nicht zeigen können und auch bei den World Series Finals zuletzt hatte er nicht den Biss wie beim Grand Prix oder World Matchplay. Deswegen heißt es für mich abwarten, ob Littler in Zukunft bei den großen Majors mental immer voll da sein wird. Denn das benötigt er für sein Spiel definitiv und wenn da paar Prozentpunkte fehlen, dann wird er auch öfter rausgehen.

    Meine 3 Lieblingsspieler: Flo Hempel, Gary Anderson, Niko Springer 1.D2.D3.D

    Erweiterter Kreis: Schindi, Domi, Barney, Humphries, Noppert, Gezzy, Hopp

  • Bei Littler ist es auch ganz klar eine Frage der Motivation und des Willens. Abgesehen von ET1 hat er diesen auf der Pro Tour in diesem Jahr nicht zeigen können und auch bei den World Series Finals zuletzt hatte er nicht den Biss wie beim Grand Prix oder World Matchplay. Deswegen heißt es für mich abwarten, ob Littler in Zukunft bei den großen Majors mental immer voll da sein wird. Denn das benötigt er für sein Spiel definitiv und wenn da paar Prozentpunkte fehlen, dann wird er auch öfter rausgehen.

    Pro Tour ist ja auch sowas wie 2. Liga. Völlig bedeutungslos für ihn. 1. wird er auch ohne das Zeug und bei den World Series Finals war er ja im Final, wo war denn da der fehlende Biss?

  • Bei Littler ist es auch ganz klar eine Frage der Motivation und des Willens. Abgesehen von ET1 hat er diesen auf der Pro Tour in diesem Jahr nicht zeigen können und auch bei den World Series Finals zuletzt hatte er nicht den Biss wie beim Grand Prix oder World Matchplay. Deswegen heißt es für mich abwarten, ob Littler in Zukunft bei den großen Majors mental immer voll da sein wird. Denn das benötigt er für sein Spiel definitiv und wenn da paar Prozentpunkte fehlen, dann wird er auch öfter rausgehen.

    Genau, frei nach Leni R. war das ein TRIUMPF DES WILLENS1.D

  • Das Spiel gegen Price und auch die gestrige Niederlage bei der Jugend-WM zeigen, dass Littler nicht unbesiegbar ist.

    Allerdings gilt bei ihm, viel mehr noch als bei allen anderen Spielern zur Zeit, dass eigentlich nur er entscheidet ob er heute schlagbar ist oder nicht. Dass der Gegner in einem solchen Fall meistens trotzdem noch sein A-Game ans Board bringen muss, macht es nicht einfacher.

    Damit will ich sagen, dass wenn Littler ein Turnier unbedingt gewinnen möchte, es für alle anderen sehr schwer wird ihn daran zu hindern. Das ist bei diesem Grand Prix recht offensichtlich gewesen. Es kann aber beim nächsten Major in Dortmund dann wieder anders sein (niedrigeres Prestige der EDC, Fans wohl nicht so klar auf seiner Seite, etc..), wie koelsche ScotsNuke schreibt.

    Ganz allgemein wünsche ich mir nicht, dass Littler eine Dominanzphase wie MVG zeitweise oder Taylor hat. Das wäre mir persönlich, dann zu langweilig. Ich kann sportliche "greatness" durchaus wertschätzen, wenn es sich aber in zu klaren Spielen und in zu vielen erwartbaren Ergebnissen zeigt, kurz gesagt wenn es keine wirkliche Konkurrenzfähigkeit der anderen Spieler gibt, holt es mich nicht mehr ab.

    Als ich 2020 vom ab und zu WM-Gucker, zum interessierteren Dartsfan wurde, lag das auch daran, dass bei den Majors einfach viele verschiedene Spieler Titel holten.

    Und wie oben genannt, sind wir noch nicht an diesem Punkt mit Littler angelangt, aber wir sind ihm im Vergleich zum Jahresanfang ein gutes Stück näher gekommen.

  • Was wir hier in den letzten beiden Jahren für eine Ära der beiden Lukes erleben ist wirklich außergewöhnlich.

    Genau bei diesem Turnier vor 2 Jahren ging quasi alles los und von da an hat alles so seinen Lauf genommen.

    Seither teilen sich die beiden die Majors regelrecht auf und kommen jetzt zusammen insgesamt auf eine Anzahl von sage und schreibe 15 Majortiteln, die sie sich auch noch mit 8:7 pro Humphries nahezu gerecht aufteilen.

    Beiden fehlen von allen möglichen 10 Majortiteln jetzt nur noch 3, das ist einfach irre und egtl. völlig absurd ^^.

    Bei Littler sind es noch die EDC, PC-Finals sowie das Masters, während es bei "Cool hand" noch die UK Open, World Series Finals sowie ebenfalls die EDC sind.

    Das bringt deren Dominanz schon auf den Punkt. Natürlich ist es korrekt das es hier und da Momente gab wo Sie schlagbar waren (für Price 2 mal sogar gegen Littler). Aber wie du schon schreibst, im Großen und ganzen Teilen Sie sich die Majors auf.

    Ich erkenne das an, gefallen muss es mir deshalb aber noch lange nicht.

  • 1) Niemand - absolut niemand - ist unschlagbar. Auch Littler nicht.

    Die Aussage, dass Littler alleine darüber entscheidet, ob er gewinnt oder nicht, halte ich für Quatsch. Oder willst du tatsächlich behaupten, dass er beispielsweise gestern gegen Greaves nicht gewinnen WOLLTE? Nein, er war in diesem Spiel einfach nicht gut genug.

    2) Zu den Dominanzphasen: Im Darts geht es oft schneller als du denkst. Wenn jemand 2014 nach MvGs 1. WM-Titel behauptet hätte, dass er Stand heute - sprich über 10 Jahre später - "nur" 3 WM-Titel hat, hätte man denjenigen schlicht für verrückt erklärt.

  • röschu und xoomxoom bei Euch hört es sich so an, als ob Littler gestern im Spiel gegen Beau nicht seine besten Darts gespielt hat. Das sehe ich bei 107+ Average und zwei 10-Darter und einem 12-Darter anders! Littler hat sein A-Game ans Board gebracht, nur Beau hat genial gekontert, wie es in den letzten zwei Jahren fast keiner gegen ihn geschafft hat! Sie hat wirklich jedes Leg gewonnen, was es nur irgendwie zu gewinnen gab für Sie. Sie hat Littler dreimal gebreakt!, wo Littler jedes mal auf einem sauberen Doppel stand und hat das in 14; 12 und 11 Darts geschafft! Das ist absolute Weltklasse. Littler hat dieses Match nicht verloren, weil er nicht sein A-Game gespielt hat, sondern Beau hat es gewonnen, weil sie gezaubert hat! Sie war in diesem Spiel gestern die Spielerin vom anderen Stern und nicht Littler, Sie hat ihn mit seinen eigenen Waffen geschlagen, nämlich mit dem besten Timing was man spielen konnte und musste! Sonst hätte Littler das Match ganz locker gewonnen, wenn Beau auch nur eine Chance ausgelassen hätte. Nur zum Vergleich: Humphries hat im Finale (zwar bei) bei DIDO die Decider, die er Anwurf hatte nicht in 15 Darts zubekommen und hatte jeweils 65 Rest, das heißt er hatte noch nicht mal ein Dart auf Doppel! Und das lag nicht nur am schlechten reinkommen in die jeweiligen Legs, sondern an dem dann auch ausgebliebenen Topscoring! Und Beau hatte gestern einfach alles am Start und hat mit ihrer Coolness und mit ihrem Glauben, dass sie ihn schlagen kann und Weltklassedarts einfach alles perfekt am Start, so dass sie Littler trotz eines Topspiel von ihm schlagen konnte!

    Ergo: Littler ist in jedem Match besiegbar, auch wenn er klasse spielt! Beau hat es gestern eindrucksvoll gezeigt, wie es geht! Ich bin vor Staunen und Begeisterung vor meinem Computer total ausgeflippt und konnte es erst gar nicht fassen, wie Beau das überhaupt geschafft hat, obwohl Littler brillant gespielt hatte.

    Selbst Gian hätte gegen ihn gewinnen können, aber er hatte im Decider des ersten Satzes zwei Würfe in S5 und S3 glaube ich dabei, so dass er eben kein Dart auf Doppel bekam und Littler ihn überhaupt erst in 12 Darts breaken konnte!

    Einmal editiert, zuletzt von manicha (14. Oktober 2025 um 09:35)

  • 1) Niemand - absolut niemand - ist unschlagbar. Auch Littler nicht.

    Die Aussage, dass Littler alleine darüber entscheidet, ob er gewinnt oder nicht, halte ich für Quatsch. Oder willst du tatsächlich behaupten, dass er beispielsweise gestern gegen Greaves nicht gewinnen WOLLTE? Nein, er war in diesem Spiel einfach nicht gut genug.

    Ich glaube nicht, dass er nicht gewinnen wollte, aber ich glaube ihm war dieses spiel weitaus weniger wichtig, als seine Spiele beim Grand Prix. Die Jugend-WM hat er schon gewonnen und die wird bei ihm wahrscheinlich keinen so großen Stellenwert mehr haben. Natürlich kann ich nicht in ihn hineingucken und genau wissen, was ihm wie wichtig ist, aber gerade beim Grand Prix hat man gesehen, wie teilweise emotional er nach den Siegen war.

  • Ich glaube nicht, dass er nicht gewinnen wollte, aber ich glaube ihm war dieses spiel weitaus weniger wichtig, als seine Spiele beim Grand Prix. Die Jugend-WM hat er schon gewonnen und die wird bei ihm wahrscheinlich keinen so großen Stellenwert mehr haben. Natürlich kann ich nicht in ihn hineingucken und genau wissen, was ihm wie wichtig ist, aber gerade beim Grand Prix hat man gesehen, wie teilweise emotional er nach den Siegen war.

    Man kann es tatsächlich nicht vollumfänglich einschätzen, ob Littler unbedingt gewinnen wollte, weil es dazu noch Bewegtbilder braucht. Aber so wie er gestern in den Spielen aufgetreten ist, d.h. Wenn man rein nach den Zahlen geht und wann er was gebracht hat, dann wirkte das sehr nach Littler und A-Game. Ich finde, das war am stärksten bei seinem Match gegen Manby spürbar, aber auch gegen Beau. Ich glaube sie hat es einfach diesen Miniticken besser gespielt und v.a. die Timingmomente auf ihre Seite gebracht. Denn auch Littler ist besiegbar, wenn er sein A-Game spielt (weiteres feines Beispiel dafür, die Niederlage gegen Heta im Viertelfinale der UK Open 2024 - und Littler war bei dem Turnier so dermaßen heiß und gut drauf). Und selbst wenn Littler einen Turniersieg unbedingt will, so können schlechte Tage dabei sein, siehe das Spiel gegen Price.

    uffel Nur weil er das Finale der World Series Finals erreicht hat, heißt es nicht, dass er diesen unbedingten Willen an den Tag gelegt hatte. Da waren ein paar mäßige Auftritte für Littlers Verhältnisse dabei, aber bis zum Finale wurde er nur von R. Smith und phasenweise von Price gefordert. Aber vor allem sah man Littler in meinen Augen den fehlenden Biss an, auch gegen Price schien es ihm damals fast schon egal zu sein, als dieser ihn mehrmals am Leben hielt. Während er beim Grand Prix diese Chancen nun unbedingt nutzen wollte.

    Meine 3 Lieblingsspieler: Flo Hempel, Gary Anderson, Niko Springer 1.D2.D3.D

    Erweiterter Kreis: Schindi, Domi, Barney, Humphries, Noppert, Gezzy, Hopp

  • 1) Niemand - absolut niemand - ist unschlagbar. Auch Littler nicht.

    Die Aussage, dass Littler alleine darüber entscheidet, ob er gewinnt oder nicht, halte ich für Quatsch. Oder willst du tatsächlich behaupten, dass er beispielsweise gestern gegen Greaves nicht gewinnen WOLLTE? Nein, er war in diesem Spiel einfach nicht gut genug.

    2) Zu den Dominanzphasen: Im Darts geht es oft schneller als du denkst. Wenn jemand 2014 nach MvGs 1. WM-Titel behauptet hätte, dass er Stand heute - sprich über 10 Jahre später - "nur" 3 WM-Titel hat, hätte man denjenigen schlicht für verrückt erklärt.

    Unschlagbar ist auf jeden fall niemand. Litttler ist klar der beste spieler momentan (allein schon vom average liegt er knapp 2 punkte vor rock und Humphries seit anfang 2025 -100,6 vs 98,4), aber dart ist zwar 90% skill aber auch 10% glück/Zufall, weil man halt einfach tage hat wo dir einige darts knapp am Draht daneben gehen und man kann auch in einen gegner laufen der einfach einen super tag hat.

    Eigentlich hat man man bei jedem Turniersieger ein Spiel dabei wo entweder der Spieler einen extrem starken gegner überlebt oder man ein schwaches spiel überlebt. Klar ist da auch nervenstärke/Timing dabei, aber wenn der gegner den matchdart reinwirft macht man halt auch nichts.

    Ich sehe littler schon klar als den besten spieler, aber auch er kann jederzeit mal entweder einen schlechten tag haben oder in einem super gegner laufen.

    Ich denke er wird noch sehr viele majors gewinnen, aber immer werden ihm so hero moves wie beim World GP auch nicht gelingen, da wird er auch mal den kürzeren ziehen.

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