PDC-Weltmeisterschaft 2026

  • Bei aller Begeisterung für die Leistung von Hood: bei Rock hat mir heute komplett das Aufbäumen gefehlt, ab Satz 3 nur noch am Kopfschütteln und Grinsen. Fast hätte er ja noch ein Leg zum Match weggeworfen, als er bei 78 Rest auf Doppel 20 ging und dann wider Erwarten nochmal dran kam (dann wenigstens gecheckt).

    Vom sportlichen Aspekt her (immer das Äußerste geben) fand ich das nicht überzeugend.

    Ja und nein...

    Rock hat spätestens nach dem dritten Satz gemerkt, dass das heute unmöglich ist zu gewinnen.

    Egal was er macht, der Gegner war schon da.

    Natürlich ist das Spiel erst nach dem Matchdart vorbei, da stimme ich dir zu.

  • Gut, dass Clayton Harrysson besiegt hat. Schade, dass er in die Q-School muss, aber die Tourcard für Luu ist mir dann noch wichtiger.

    Eigentlich sollte van Veen das ziehen aber wenn Manby das Scoring vom letzten Spiel auspackt und die Doppel trifft, dann könnte es nochmal eng für den Niederländer werden.

    Außerdem konnte ich mich so einfach nur über Hoods Meisterleistung freuen - ich konnte das Spiel nicht live sehen und habe nach Feierabend auf dem Heimweg in die Live Stats geschaut. 11/11 und 100+ Avg, was für ein Freak ist das bitte? ^^Dann ist er aber wieder auf der Erde angekommen und hat 4 Matchdarts verpasst, nur um im nächsten Leg mit einem Highfinish den Matchgewinn klarzumachen.

    Das ist dann einfach ein Spiel, was man als Gegner nicht gewinnen kann.

    Manchmal kommt das vor, wie letztes Jahr Humphries gegen Wright als der Altmeister einfach alles zugemacht hat, spätestens mit dem 3. Dart der Aufnahme.

  • Eins muss man Schindi und Janni lassen: sie haben es in Sachen Sport1 geschafft… die news sind nicht mehr clickbaity. 😉

    P.S.: ich mag die Beiden. 😎

    Naja ich habe nach Ricardos Aus einen Artikel gesehen, indem in der Überschrift extra betont wurde, dass er irrerweise gegen den Weltranglisten 114tem rausgeflogen ist (Mag fachlich zwar gestimmt haben, aber die Konnotation dürfte klar sein)

  • Naja ich habe nach Ricardos Aus einen Artikel gesehen, indem in der Überschrift extra betont wurde, dass er irrerweise gegen den Weltranglisten 114tem rausgeflogen ist (Mag fachlich zwar gestimmt haben, aber die Konnotation dürfte klar sein)

    Das stört mich sowieso. Bei einem Nicht-Tourcardhalter sagt die WRL-Position nichts aus.

    Die Konnotation ist dann immer der hat gegen jmd verloren der gerade mal die Scheibe trifft.

  • Also Hood ist schon ein Phänomen... Ich muss da wirklich alle Hüte ziehen. Runde für Runde denke ich mir:

    Der hat bisher Super gespielt aber jetzt geht der Kopf an, die Doppel gehen daneben und es kommt das Spiel wo es nicht rund läuft.

    Und zack, setzt er quasi noch einen drauf...

    Selber Gedanke bevor es jetzt gegen MvG / Anderson geht. EIGENTLICH bin ich mir sicher: Jetzt ist das Märchen zu Ende.


    Aber der Kerl belehrt einen (bisher) Gott sei Dank immer eines Besseren (auch wenn ich mich für Rocky genauso gefreut hätte)

  • Wenn es das alte WM-System noch geben würde, wäre Justin Hood übrigens nicht mal über die Pro Tour dabei, sondern hätte die WM um 750 Pfund Preisgeld verpasst und wäre auf dem ersten "Nicht-Qualifizierten"-Platz

  • Rock hat spätestens nach dem dritten Satz gemerkt, dass das heute unmöglich ist zu gewinnen.

    Das sah zumindest von außen so aus. Aber mit der Einstellung gewinnt man halt auch nicht. Dart lebt - wie viele andere Sportarten auch - zu einem wesentlichen Teil von Fehlern. Würden alle immer 9-Darter spielen, ist es tatsächlich unmöglich zu gewinnen, sofern man nicht Anwurf hat. 9-Darter sind aber sehr selten, und bei allem anderen hat man eine Chance. Selbst wenn der Gegner extrem gut spielt, muss man halt auf diese Momente warten und dann da sein, wenn der Gegner nicht in 12/15/... Darts auscheckt oder mal keine zwei Triple pro Aufnahme spielt. Hier hat Rock nicht (mehr) den Eindruck erweckt, dass er bereit ist, reinzugrätschen und sich seine Chancen auf den Matchgewinn selbst zu erspielen.

  • Bei aller Begeisterung für die Leistung von Hood: bei Rock hat mir heute komplett das Aufbäumen gefehlt, ab Satz 3 nur noch am Kopfschütteln und Grinsen. Fast hätte er ja noch ein Leg zum Match weggeworfen, als er bei 78 Rest auf Doppel 20 ging und dann wider Erwarten nochmal dran kam (dann wenigstens gecheckt).

    Vom sportlichen Aspekt her (immer das Äußerste geben) fand ich das nicht überzeugend.

    Was soll er machen, wenn Hood alles wegcheckt. Theoretische hätte er fast nur 9 oder 12 spielen müssen

  • 4-2 für Clayton + Ratajski hat ich also tatsächlich (AUSNAHMSWEISE MAL) richtig ^^ Bei Hood dafür meilenweit daneben gelegen... Nun denn:

    Charlie Manby – Gian van Veen 1-4

    Ich glaube Manby wird auf die Doppel ähnlich nervös sein, dass bestraft GVV deutlich härter als Ricky. Dennoch starke WM

    Michael van Gerwen – Gary Anderson 4-2

    Ich wünschte Gary kann nochmal zaubern. Befürchte aber ein Spiel wo seine Doppel klemmen und MvG wird groß aufspielen... Leider

    Luke Humphries – Kevin Doets 4-2

    Doets hat gegen Aspinall gezeigt das er wirklich nicht zu unterschätzen ist. Glaube schon das Luke sauber durchkommt und auch maximal 2 Sätze abgibt. Aber wenn Doets hier mit nem frühen Break startet trau ich Ihm alles zu

  • Van Veen sollte mit Manby wenig Probleme haben. Er wird dessen Scoring mindestens mitgehen und auf die Doppel klar stärker sein. 4:1 für den Niederländer.

    Zwischen MVG und Anderson ist echt alles möglich. Michael gewann 2014 knapp, 2017 das Finale und 2019 klar gegen Gary bei der WM, der dafür MVG 2015 im Halbfinale schlug. In den meisten Fällen hatte MVG das bessere Ende auf seiner Seite, doch Gary war immer ein Gegner, der ihm ordentlich Paroli geboten hat. Bei dieser WM hat MVG sich nach einem schwachen ersten Match gesteigert und gewann seine nachfolgenden beiden Spiele souverän mit guten Leistungen. Doch Anderson hat bisher noch mehr überzeugt und auch in engen Situationen einen kühlen Kopf bewahrt. Seine Scoring-Power war echt unglaublich teilweise. Wird ein enges Match, in dem Kleinigkeiten den Ausschlag geben. Ich kann mir jedes Ergebnis vorstellen, tippe aber mal ein 4:3 für Anderson.

    Humphries sehe ich gegen Doets relativ klar durchgehen. Der Niederländer überzeugt zwar regelmäßig bei der WM und bot ein großes Match gegen Aspinall, doch Humphries spielt einfach nochmal 1,2 Klassen besser. So eng wie gegen Clemens sollte es diesmal nicht werden, sofern Luke konzentriert bleibt. Er hatte bei der WM noch kein Spiel ohne zwischenzeitliche Schwächephase und das kann auch heute wieder passieren, dennoch gewinnt er klar mit 4:1.

    Lieblingsspieler:
    1.Raymond Van Barneveld 2.Phil Taylor/Gary Anderson 3.Vincent Van der Voort/Simon Whitlock/MVG

    Einmal editiert, zuletzt von Dodo (30. Dezember 2025 um 19:44)

  • Wow. Maximaler Respekt vor Justin Hood, aber ich hätte schon gerne das perfekte Doppelmatch gesehen...

    Auch Rock hat bei mir nochmal mehr Sympathien gesammelt. Spielst ganz gut, aber hast einfach keine Chance gegen diese Doppelquote - 12/12 hatte er ihm auch gegönnt - auch wenn das der Matchdart war, ist das für mich jetzt nicht klassisches Aufgeben sondern eher Anerkennung gewesen.

    Erinnert mich sehr an Cross damals auf dem Weg zum Titel, auch wenn der bartlos daher kam. Mal sehen wie weit es geht, the Sky (oder Luke) is the limit...

  • Da muss man sich auch hinterfragen, nachdem der Manby gejammert hat, dass seine Freundin nicht da sein konnte, für welche anderen 14-jährigen wählt man denn so einen Walk-On. Hör mir doch auf

    Und van Veen ist da keinen Deut besser. Ein paar Wocheninternetmeme als Walkon?

    Fällt denen denn gar nichts mehr ein? Und dazu noch schlecht gecuttet... Tontechniker müsste man werden

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