Sehe ich leider ähnlich - auch unabhängig des Vergleichs Hood/Springer. Die generelle Höherstellung der WM gegenüber anderen Turnieren ist prinzipiell ok und vermarktungstechnisch auch nachvollziehbar. Aber diese massive Diskrepanz ist schlichtweg wider jeden sportlichen Gedanken - insbesondere bei einer Sportart, in der häufig die Tagesform oder eben "Turnierform" entscheidet und die langfristige Bewertung eines Spielers daher zwingend ist, um seine Leistungsfähigkeit zu beurteilen. Auch ich finde es an sich ganz geil, wenn so Leute wie Hood (oder genau genommen ja auch Searle) die Weltspitze etwas aufmischen, aber mit Blick auf die Order of Merit und ihre Bedeutung für die Zusammensetzung künftiger Majors oder auch kleinerer Turniere ist das neue Preisgeldformat der WM eigentlich katastrophal für den Sport.
Bin ich bei euch