WDF-Weltmeisterschaft 2025

  • Warum soll Deta Hedman transphob sein?

    (...)

    Wikipedia sagt

    "Transphobie bezeichnet eine soziale Abneigung (Aversion) oder Feindseligkeit (Aggressivität) gegen transgeschlechtliche Personen. Eine transphobe Einstellung kann mit Vorurteilen und Ekeln gegenüber trans Personen verbunden sein und zu Aggressionen und gesellschaftlichen Diskriminierungen gegen sie führen"

    Jeder einzelne Punkt mehr als einmal, außer vielleicht Aggressionen. Da habe ich nichts mitbekommen.

  • Spannend wie viele Menschen im Jahr 2025 eine Spielerin mit diskriminierendem Weltbild abfeiern.

    Aus meiner Sicht ist der WM-Titel für die transphobe Hedman ein Super-Gau.

    Ihr Weltbild wurde vom Britischen Obersten Gericht so bestätigt, von daher sehe ich da jetzt kein Problem

  • Spannend wie viele Menschen im Jahr 2025 eine Spielerin mit diskriminierendem Weltbild abfeiern.

    Aus meiner Sicht ist der WM-Titel für die transphobe Hedman ein Super-Gau.

    Kann ich ihre Aussagen grundsätzlich kritisieren und sie trotzdem feiern?

    Die Frage habe ich mir selber in diesem Turnier beantwortet und mit ja befunden.

    Deta Hedman ist für mich neben Trina Gulliver die Ikone des Damen Darts. Als ich Anfing Darts zu schauen, mich für Darts zu interessieren, waren diese beiden Frauen schon da. Die eine Erfolgreich, die andere am Ende immer erfolglos, zumindestens bei Weltmeisterschaften. Am Ende eben wie James Wade.

    Alle anderen Frauen kamen danach. Also Deta Hedman fand ich immer schon gut, über viele Jahre. Dann kamen die Aussagen.

    Nun muss man finde ich zusätzlich auf die Generation schauen. Das sehen andere vielleicht anders aber ich sehe das so. Deta Hedman entspringt der selben Generation wie meine Mutter. Meine Mutter würde ich nicht als transphob bezeichnen, kritisch sieht sie solche Menschen aber trotzdem. Sie versteht sie nicht und ja in ihrem Weltbild ist so etwas schwierig zu begreifen. Am Ende hat und wird sich meine Mutter damit auch nie auseinander setzen (müssen).

    Zurück zu Deta Hedman. Sie ist ein aus der Zeit gefallener Dinosaurier. Wie Paul Lim im vergangenen Jahr bzw. dieses Jahr bei der PDC.

    Unter Berücksichtigung ihres Statutes und im Vergleich mit der Generation meiner Mutter kann und bin ich zu dem Schluss gekommen das ich ihre Aussagen kritisch sehen kann und sie trotzdem für das heute erreichte feiern kann.

    Nie und nimmer hätte ich geglaubt das Deta Hedman Weltmeister wird. Hätte mir das einer vor 10 Jahren gesagt härte ich es nicht geglaubt. Never ever und heute ist es passiert. Das ist historisch

  • Gratulation an van Schie, mann freut mich das für den Kerl.

    Einfach klasse, dass er sich mit diesem Titel belohnen kann, nachdem er in diesem Jahr einmal mehr knapp den Ally Pally verpasst hat. Da hatte das ganze im Nachhinein dann doch etwas gutes :):thumbup:. Kann man nur hoffen, dass es bei ihm jetzt auch mit der Tourcard klappt, denn dort gehört er einfach sowas von hin.

    Nun zu Mitchell Lawrie:

    Was ein Ausnahmetalent, bin sehr gespannt wo da die Reise in den nächsten Jahren hingeht.

    Die Anlagen sind auf alle Fälle schonmal da einen ähnlichen Werdegang hinzulegen wie es Spieler der Kategorie Rock, van Veen oder eben auch Nijman vorgemacht haben ;):thumbup:.

    Freue mich jetzt schon darauf diesen Jungen ab 2027 auf der DT aufmischen zu sehen 1.D.

    Umso erfreulicher ist es zugleich, dass es sich bei ihm um einen Schotten handelt und es sich dort nach langer Zeit, also nach der Ära von Gary und Peter nun auch mal wieder etwas zu tun scheint :):thumbup:~SCO:.

  • Glückwunsch an alle gestrigen Sieger.

    Van Schie schafft einen starken Turnaround im Finale und gewinnt auch verdient.

    Für Hedman ist es sicher eine späte Krönung, auch wenn der diesjährige Titel, ohne eine Beau Greaves (und auch Ashton & Sherrock) wohl deutlich einfacher zu erreichen war als in der Vergangenheit. Auch hier stellt die PDC mit dem Womens World Matchplay, den qualitativ hochwertigeren Titel, wenn auch die WDF-Weltmeisterschaft (noch) höher dotiert und prestigeträchtiger ist.

    Schade für Preis, aber an Lawrie im Finale scheitern ist sicherlich kein Beinbruch, vor allem mit den Leistungen im Turnier.

    Bei den Mädchen freut es mich für Gemi. Ich hab das Finale nicht gesehen, aber ich fand sie im HF richtig gut gegen die klare Favoritin Pauling.

    Zu der Thematik Hedman:

    Ich sehe die Dinge deutlich anders als Hedman in Sachen Transfrauen im Darts. Das ist ein heikles Thema und ich kann da durchaus andere Sichtweisen zumindest nachvollziehen, ebensolche wie bei Hedman. Allerdings gab es da, wenn ich mich richtig erinnere, durchaus Aussagen, die über eine einfach fachliche Ebene in Richtung Transphobie gehen.

    Und wenn was mich persönlich doch sehr stört, ist die Art und Weise. Hedman ist die Handhabung der PDC Women Series jetzt sicher zur Genüge bekannt (Trtansfrauen mit entsprechenden Nachweisen generell erlaubt). Das hindert sie aber nicht daran dort teilzunehmen, aber bei einem möglichen Aufeinandertreffen mit van Leuven (mehr bekannte Transfrauen gibt es ja eh nicht in der WS) dann zurückzuziehen. Das ist für mich einfach nicht sportlich.

  • Fand ich auch sehr nett wie JVS lawrie nach dem Spiel getröstet und gelobt hat. Rein sachlich weiß lawrie natürlich das er noch viel zeit hat und Junioren titel plus finale ein top Ergebnis ist, aber er war zunächst doch sehr enttäuscht.

    Jvs hat ihn da nicht nur öffentlich gelobt sondern auch noch was ins Ohr gesagt. Klar, nach einem sieg ist das leichter gönnerhaft zu sein und zu sagen du bist die zukunft des sports etc, aber so ausführlich macht das auch nicht jeder.

  • Genauso find ich es z.B. nicht sportlich, als biologischer Mann einer Frau einen PDC-WM Platz wegzunehmen, was van Leuven halt auch getan hat

    • Offizieller Beitrag

    Genauso find ich es z.B. nicht sportlich, als biologischer Mann einer Frau einen PDC-WM Platz wegzunehmen, was van Leuven halt auch getan hat

    Die Regeln sind so wie sie sind und sind auch allen Teilnehmerinnen vorher bekannt.
    Das ist völliger Unfug, wenn man dann jemandem Unsportlichkeit unterstellt, weil diejenige im Rahmen der Regeln an einer Turnierserie teilnimmt.

  • Die Regeln sind so wie sie sind und sind auch allen Teilnehmerinnen vorher bekannt.
    Das ist völliger Unfug, wenn man dann jemandem Unsportlichkeit unterstellt, weil diejenige im Rahmen der Regeln an einer Turnierserie teilnimmt.

    Ich kann das jemandem trotzdem sehr wohl unterstellen, unabhängig von den Regeln, weil ich es einfach im höchsten Maße unmoralisch find

  • Unsportlich würde ich es tatsächlich nicht nennen, eher konsequent.

    Sie hat es vorher angekündigt und auch durchgezogen und die Konsequenzen in Kauf genommen.

    ehemals links, jetzt rechts

    bekennender James Wade Fan

  • Unsportlich würde ich es tatsächlich nicht nennen, eher konsequent.

    Sie hat es vorher angekündigt und auch durchgezogen und die Konsequenzen in Kauf genommen.

    Konsequent ist auf ein Event, in welchem die Regeln/Teilnahmenbedingungen nicht meiner Weltanschauung entsprechen, erst gar nicht zu gehen und nicht teilzunehmen.
    Weil so geht es ihr nur um die Publicity und das eigene Empfinden.

  • Konsequent ist auf ein Event, in welchem die Regeln/Teilnahmenbedingungen nicht meiner Weltanschauung entsprechen, erst gar nicht zu gehen und nicht teilzunehmen.
    Weil so geht es ihr nur um die Publicity und das eigene Empfinden.

    Also sobald ich nicht mit 100% der Regeln eines Turniers einverstanden bin sollte ich einfach nicht teilnehmen? Außerdem geht es bei diesen Turnieren auch um eine Menge Geld und Qualifikationen für weitere Turniere, die Schlussfolgerung, dass es ihr nur um Publicity ist echt komplett geraten

  • Nun zu Mitchell Lawrie:

    Was ein Ausnahmetalent, bin sehr gespannt wo da die Reise in den nächsten Jahren hingeht.

    Die Anlagen sind auf alle Fälle schonmal da einen ähnlichen Werdegang hinzulegen wie es Spieler der Kategorie Rock, van Veen oder eben auch Nijman vorgemacht haben ;):thumbup:.

    Freue mich jetzt schon darauf diesen Jungen ab 2027 auf der DT aufmischen zu sehen 1.D.

    Umso erfreulicher ist es zugleich, dass es sich bei ihm um einen Schotten handelt und es sich dort nach langer Zeit, also nach der Ära von Gary und Peter nun auch mal wieder etwas zu tun scheint :):thumbup:~SCO:.

    Möchte jetzt überhaupt nicht widersprechen, aber ein Unterschied (zu den Genannten und vielen anderen als großen Talenten gepriesenen Spielern) ist mir aufgefallen:

    Lawrie wirft gar nicht so viele 180er, sondern zeichnet sich eher durch konstantes Scoring und nervenstarkes Checken aus!

    In der Hinsicht erinnert er mich tatsächlich eher an Littler, auch wenn der dieses Jahr teilweise extrem viele 180er geworfen hat. Abheben (von dem großen Rest) tut er sich meiner Meinung nach aber trotzdem eher durch sein konstant hohes Scoring sowie das gnadenlose Checken selbst unter größtem Druck.

    Freuen tu ich mich über den "2. Littler" zwar überhaupt nicht, aber gespannt bin ich trotzdem wie er sich entwickeln wird. Und für die Schotten ists natürlich ne richtig gute Sache, jetzt wo sich die Karrieren von Anderson & Wright wirklich ihrem Ende nähern! Weil außer Menzies hat da in letzter Zeit keiner großartig auf sich aufmerksam machen können...

    Ich wäre wirklich ein erstklassiger Dartspieler der es mit jedem auf der Welt aufnehmen könnte!
    Wenn nur dieses blöde Pfeile schmeißen nich so kompliziert bzw. die Felder nich so furchtbar klein wären...

  • Konsequent ist auf ein Event, in welchem die Regeln/Teilnahmenbedingungen nicht meiner Weltanschauung entsprechen, erst gar nicht zu gehen und nicht teilzunehmen.
    Weil so geht es ihr nur um die Publicity und das eigene Empfinden.

    Das sehe ich wiederum anders. Ich glaube wie ich schon im trans thread geschrieben habe nicht das männer einen biologischen vorteil haben weil die Distanz, pfeil gewicht gering ubd wurfgeschwindigkeit kein Leistungslimitierender Faktor sind und das die empirisch belegten Vorteile von Männern in der breite vor allem sozial bedingt sind, aber wenn hedman tatsächlich glaubt das trans Personen einen vorteil haben (auch wenn es dafür kaum belegen gibt, van leuven ist die einzige trans Frau in den top100 des frauen darts) dann wäre es auch legitim das sie das nicht will, denn dart ist ja ihr beruf.

  • Das sehe ich wiederum anders. Ich glaube wie ich schon im trans thread geschrieben habe nicht das männer einen biologischen vorteil haben weil die Distanz, pfeil gewicht gering ubd wurfgeschwindigkeit kein Leistungslimitierender Faktor sind und das die empirisch belegten Vorteile von Männern in der breite vor allem sozial bedingt sind, aber wenn hedman tatsächlich glaubt das trans Personen einen vorteil haben (auch wenn es dafür kaum belegen gibt, van leuven ist die einzige trans Frau in den top100 des frauen darts) dann wäre es auch legitim das sie das nicht will, denn dart ist ja ihr beruf.

    Hedman ist vieles. Aber kein Profi, und Darts ist nicht ihr Beruf...

  • Also sobald ich nicht mit 100% der Regeln eines Turniers einverstanden bin sollte ich einfach nicht teilnehmen? Außerdem geht es b

    ei diesen Turnieren auch um eine Menge Geld und Qualifikationen für weitere Turniere, die Schlussfolgerung, dass es ihr nur um Publicity ist echt komplett geraten

    Also wenn ich bei einem Turnier teilnehme, dann akzeptiere ich die Regeln und meine möglichen Gegner. Da halte ich es für äußerst unsportlich, je nach Turnierverlauf nicht gegen x, y oder z spielen zu wollen. Dann eben gleich daheim bleiben. Wäre bei der WM in Katar auch eine deutlich glaubwürdigere Alternative für Menschenrechte gewesen, als bunte Kapitänsbinden (nicht dass die mich jetzt gestört hätten).

    Oder findest du es auch in Ordnung und sportlich, wenn arabische bzw muslimische Sportler sich weigern gegen israelische Athleten anzutreten? Ist ja gerade in letzter Zeit auch öfters mal passiert.

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