• Das Schöne am Darts im Allgemeinen ist ja tatsächlich, dass es kein Richtig oder Falsch gibt. Am Ende zählt nur, ob die Darts in den benötigten Feldern des Boards einschlagen oder nicht - was zwischen dem Gang des Spielers ans Oche und jenen Einschlägen passiert, ist bis auf ein paar minimale Vorgaben durchs Regelwerk nahezu irrelevant. Diejenigen mit einer subjektiv "schönen" oder "sauberen" Technik können prinzipiell genauso erfolgreich oder unerfolgreich sein wie diejenigen mit einer subjektiv "unsauberen" Technik. Auf theoretischer Ebene würde ich nansjsjedhheuwjwshsb aber Recht geben wollen. Eine ausreichend lange Ausholbewegung, die entsprechend in ein Ausschwingen des Arms übergeht, bietet dem Spieler zwei Vorteile:

    1. Die lange Schwungbewegung reicht aus, um dem Dart ohne große Kraftanstrengung genug Tempo mitzugeben, so dass er nicht auf halber Strecke "verhungert"

    2. Sie erlaubt ein Führen des Darts und es ist kein "Schnipsen" oder "Schleudern" nötig.

    Ich selbst bin auch seit Längerem dabei, mir eine längere Schwungbewegung anzutrainieren, weil ich mir davon langfristig einfach mehr Präzision und Fehlerunanfälligkeit erhoffe. Aber ist natürlich ein steiniger Weg und wie gesagt: Beim Darts führen viele Wege - auch die weniger ästhetischen und akkuraten - nach Rom.

  • Ich selbst bin auch seit Längerem dabei, mir eine längere Schwungbewegung anzutrainieren, weil ich mir davon langfristig einfach mehr Präzision und Fehlerunanfälligkeit erhoffe. Aber ist natürlich ein steiniger Weg ...

    Ist schon interessant wie individuell das alles ist. Ich hatte schon immer einen sehr weiten Backswing und hätte große Mühe mir den abzutrainieren und zu verkürzen. (Wenn ich das wollte, was nicht der Fall ist) :)

    "Ein einziger bewusster Gedanke, der durch den Kopf schwirrt, lenkt den Pfeil in der Richtung auf sein Ziel ab"
    (Zen und die Kunst des Bogenschießens)

  • Das Schöne am Darts im Allgemeinen ist ja tatsächlich, dass es kein Richtig oder Falsch gibt. Am Ende zählt nur, ob die Darts in den benötigten Feldern des Boards einschlagen oder nicht - was zwischen dem Gang des Spielers ans Oche und jenen Einschlägen passiert, ist bis auf ein paar minimale Vorgaben durchs Regelwerk nahezu irrelevant. Diejenigen mit einer subjektiv "schönen" oder "sauberen" Technik können prinzipiell genauso erfolgreich oder unerfolgreich sein wie diejenigen mit einer subjektiv "unsauberen" Technik. Auf theoretischer Ebene würde ich nansjsjedhheuwjwshsb aber Recht geben wollen. Eine ausreichend lange Ausholbewegung, die entsprechend in ein Ausschwingen des Arms übergeht, bietet dem Spieler zwei Vorteile:

    1. Die lange Schwungbewegung reicht aus, um dem Dart ohne große Kraftanstrengung genug Tempo mitzugeben, so dass er nicht auf halber Strecke "verhungert"

    2. Sie erlaubt ein Führen des Darts und es ist kein "Schnipsen" oder "Schleudern" nötig.

    Ich selbst bin auch seit Längerem dabei, mir eine längere Schwungbewegung anzutrainieren, weil ich mir davon langfristig einfach mehr Präzision und Fehlerunanfälligkeit erhoffe. Aber ist natürlich ein steiniger Weg und wie gesagt: Beim Darts führen viele Wege - auch die weniger ästhetischen und akkuraten - nach Rom.

    Also grundsätzlich gebe ich dir Recht aber das würde ich keinesfalls als Grundlage nehmen um den Dart einfach zu werfen. Es ist so als würde man sagen beim Boxen ist alles irrelevant letztendlich musst du nur den gegenüber im Ring K.O schlagen. Das wird aber zu 99% im Leistungssport niemals passieren ohne solide Technik und gewissen Trainingsprinzipen. Damals bei der Tour de france wurde noch gesoffen, letztendlich muss man auch dort nur als erster über die Ziellinie kommen (das meine ich nicht zynisch) und grundsätzlich ist das richtig aber ein aktueller Fahrer fährt die gesamte TDF von damals in Grund und Boden weil die Trainingsprinzipen auf einen komplett anderen Level sind.

    Dart ist halt (noch) nicht so etabliert als Sportart sag ich mal, daher gibt's solche festen Strukturen nicht so wie in allen anderen Sportarten, aber es zeichnet sich ja ein Bild ab das bestimmte Dinge nahezu alle Profi Spieler machen und an diese Sachen würde ich mich halten. Dennoch gebe ich dir Recht vieles ist sehr individuell vielleicht sogar etwas mehr als in den meisten anderen Sportarten (wäre möglich bin mir da aber nicht sicher).

  • Ist halt auch die frage was mit sichtlinie gemeint ist? Release in der sichtlinie? Dart die ganze zeit in der sichtlinie? Am Ende des draw backs? Beim Zielen?

    Zum Zielen:

    Es gibt ja einige die einen set point haben der oft in der sichtlinie ist.

    Andere wie littler und mvg Strecken den arm deutlich unter der sichtlinie (arm zeigt vielleicht 10 grad nach unten was wichtig ist weil man sonst den Ellbogen senken müsste um den dart zurückzuziehen) und beugen dann in einer Bewegung den Ellbogen bis zum Ende des draw backs ohne weiteres Zielen.

    Zum Ende des draw backs:

    Hier gibt es imo sehr viele Variationen

    1) Wurf direkt vom Auge

    Anderson

    2) draw back geht weit unter die sichtlinie, dart ist nicht im Blickfeld

    Zum beispiel taylor oder auch littler

    3) dart eher über der sichtlinie (joyce, schindler)

    Release:

    Hier würde ich sagen das der Release meistens relativ nah an der sichtlinie erfolgt, bzw knapp drüber.

  • Also bei GVV ist es so das er mit der Spitze auf die T20 zielt (Sichtlinie) das weiß ich aus Interviews von ihm. Also er zielt sozusagen mit dem Dart bzw führt diesen danach an der Sichtlinie lang.

    Phil Taylor ist kreuzdominant und hat den Dart 100% in der Sichtlinie. Schau Mal hier ab Minute 01:30

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    Hier ab 01:50 erklärt er das er genau in die Mitte schaut auf die T20 also mit dem Dart, wenn du von Anfang an schaust siehst du wie er erklärt das er sich auch exakt so hinstellt das sein Bein/Arm alles eine Linie Bilden auf die T20 und das in Kombination mit der Sichtlinie (01:50):

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    MVG führt den Dart an der Sichtlinie lang über den Punkt hinweg an dem der Dart aus dem peripheren Sichtfeld verschwindet, in den Vordergrund kommt und dann wieder ins periphere Sichtfeld.

    Ich habe mal gelesen das es optimal wäre über den Dart Flight rüber den Schaft entlang auf die T20 zuschauen eine gerade Linie, jedoch mache ich das selbst nicht weil sich das für mich falsch anfühlt. Das hängt wahrscheinlich viel mit der Körpergröße, Armlänge usw zusammen.

    Ich denke solange man den Dart an der Sichtlinie lang führt ist es nicht entscheidend ob man durch das Handgelenk schaut oder den Flight bzw ob der Arm weiter oben oder unten ist sondern das man einen Anhaltspunkt hat.

    Ich mache das bspw wie Gary Anderson und schaue immer durch meinen Unterarm durch knapp unterm Handgelenk, Joyce wird das wohl noch extremer haben weil der ja von der Stirn wirft. Es geht nur darum das man eine Bewegung reproduzierbar gestalten kann. Schau dir mal Bunting an er sagt selbst das er durch die Sichtlinie schaut aber es sieht bei ihn fast aus als würde er neben dem Kopf werfen zumindest sehr stark zur Seite. Meiner Meinung nach benutzen alle Spiele die du genannt hast diese Technik/Methode aber haben unterschiedliche ,, Ankerpunkte".

  • Ich denke solange man den Dart an der Sichtlinie lang führt ist es nicht entscheidend ob man durch das Handgelenk schaut oder den Flight bzw ob der Arm weiter oben oder unten ist sondern das man einen Anhaltspunkt hat.

    Ja. "Anhaltspunkt"

    Dem Gehirn hilft es einen reproduzierbaren Anhaltspunkt zu haben, um die Auge-Hand-Koordination einzuschleifen, vorzugsweise nahe der Sichtline.

    Wo der genau liegt, ist relativ egal und individuell. Ist für manche wohl sogar besser, wenn der Dart nicht genau in der Sichtline liegt, weil das den wichtigen Fokus vom Board auf den Dart ablenkt.

    Ausnahmen sind so extreme Rhythmuswerfer, wie z.B. Michael Smith.

    "Ein einziger bewusster Gedanke, der durch den Kopf schwirrt, lenkt den Pfeil in der Richtung auf sein Ziel ab"
    (Zen und die Kunst des Bogenschießens)

    Einmal editiert, zuletzt von Fish&Chips (12. April 2026 um 11:29)

  • Was meinst du mit an der sichtlinie entlangführen?

    Die sichtlinie ist ja einige grad nach oben geneigt wenn man auf die t20 zielt (littlers augen sind vielleicht 1,65m über dem boden und die t20 ca 1,90m), der Wurf ist aber eher kreisförmig tangential zur sichtlinie und keine gerade. Der dart beginnt weit unter der sichtline am Ende des draw backs und nähert sich dann tangential der sichtlinie und steigt dann über die sichtlinie hinweg. Würde man entlang der sichtlinie werfen hätte man doch gar keine richtige wurfparabel sondern würde quasi gerade werfen.


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  • Was meinst du mit an der sichtlinie entlangführen?

    Die sichtlinie ist ja einige grad nach oben geneigt wenn man auf die t20 zielt (littlers augen sind vielleicht 1,65m über dem boden und die t20 ca 1,90m), der Wurf ist aber eher kreisförmig tangential zur sichtlinie und keine gerade. Der dart beginnt weit unter der sichtline am Ende des draw backs und nähert sich dann tangential der sichtlinie und steigt dann über die sichtlinie hinweg. Würde man entlang der sichtlinie werfen hätte man doch gar keine richtige wurfparabel sondern würde quasi gerade werfen.


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    Damit meine ich visuell im geistlichen Sinne gesprochen eine gerade Linie von deinem dominanten Auge wo der Arm ,,entlang" läuft. Selbst wenn ich den Dart oder Arm nicht im Sichtfeld habe am Anfang vom Wurf führe ich ihn hin zu dieser Linie. Beim follow trough bleibt man ja auch noch auf dieser Linie. Also so verstehe ich das, keine Ahnung ob wir aneinander vorbei reden ^^

  • Hier nochmal ab 05:29

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  • Damit meine ich visuell im geistlichen Sinne gesprochen eine gerade Linie von deinem dominanten Auge wo der Arm ,,entlang" läuft. Selbst wenn ich den Dart oder Arm nicht im Sichtfeld habe am Anfang vom Wurf führe ich ihn hin zu dieser Linie. Beim follow trough bleibt man ja auch noch auf dieser Linie. Also so verstehe ich das, keine Ahnung ob wir aneinander vorbei reden ^^

    Also meinst du quasi horizontal und nicht vertikal?

  • Hier nochmal direkt am Anfang bis Minute 2:

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  • Also wenn ich mir die Aufnahme von Steven anschaue: dann hat der seinen Dart nicht vor/unter dem Auge!

    Und er sagt (frei übersetzt): "es ist wichtig den Dart im Blickfreld zu haben und zu sehen - und nicht außerhalb des Sichtfelds"

    Ich glaube das das Tehma Dominantes Auge viel zu groß gemacht wird - und der Einfluss eher nebensächlich ist wenn folgende Begleiterscheinungen zutreffen:

    - wiederholbare Vorwärtsbewegung des Darts mit möglichst geringer Varianz nach Rechts und links

    - guter Fokus auf das Ziel (Vorstellung Linie - S Bunting/F Hempel)

    - stabiler Stand

    - großes Bewegungsaußmaß (sprich kleiner Armwinkel zu Anfang - dann weites Durchbewegen um das Loslassen nicht zu beeinflussen)

    Die Punkte sprichst du ( nansjsjedhheuwjwshsb ) ja alle an aber als Auswirkungen der Sichtlinie (und wie du es Beschreibst ist es eher eine Sicht/Bewegunsebene [wie zwei dünne Glasscheiben mit Abstand dazwischen wo der Arm und der Darts sich bewegen]) - und ich sehe es genau anders herum: diese Seitliche Einschränkung ist der Schlüssel - dann folgt daraus das der Wurf gut ist!

    Und wenn man dann das Glpck hat den Dart sowieso vors dominante Auge zu ziehen - dann passiert das was du schreibst - wenn nicht ist der Wurf immer noch super.

    Und das ist genau das was Fish&Chips hier schreibt

    Dem Gehirn hilft es einen reproduzierbaren Anhaltspunkt zu haben, um die Auge-Hand-Koordination einzuschleifen, vorzugsweise nahe der Sichtline.

    Wo der genau liegt, ist relativ egal und individuell. Ist für manche wohl sogar besser, wenn der Dart nicht genau in der Sichtline liegt, weil das den wichtigen Fokus vom Board auf den Dart ablenkt.

    Und genau das schläg Flo auch in seinem Video zum Dominanten Auge Vor.

    Was mir gerade auffällt: du schreibst auch hier:

    MVG führt den Dart an der Sichtlinie lang über den Punkt hinweg an dem der Dart aus dem peripheren Sichtfeld verschwindet, in den Vordergrund kommt und dann wieder ins periphere Sichtfeld.

    das das MVG eben ab einem Gewissenpunkt macht. Und daher halte ich die Kopplung ans Dominante Auge für nicht zielführen.

    Wobei ich die Auswirkungen die du Beschreibst meines Erachtens nach wichtig und hilfreich sind.

    "Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen."
    (Antoine de Saint-Exupéry)

  • Bei 0:49 sagt er das man sehen sollte wie der Dart die Hand verlässt und du dahin zielst wo du hin werfen möchtest. Danach bei 0:53 sagt er man soll den Dart immer im Sichtfeld haben. Also denkst du rein zufällig haben fast alle Profis den Dart unterm dominanten Auge inklusive Spieler wie Phil Taylor die kreuzdominant sind und den Dart zufällig mittig im Gesicht vor dem Kreuzdominanten Auge halten?

    Ich denke es ist die wichtigste Komponenten im gesamten Wurf.

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    wiederholbare Vorwärtsbewegung des Darts mit möglichst geringer Varianz nach Rechts und links

    Das ist fast unmöglich für einen normal sterblichen Menschen. Wenn du den Dart nicht siehst ist es unheimlich schwer immer die gleiche Bewegung zu machen. Wenn der Dart immer mittig in deinem Sichtfeld ist geht es viel einfacher. Man entwickelt einen Set Point und kann auch immer loslassen wenn der Dart auf einer bestimmten Höhe ist weil man den Dart ja sieht.

    Es sei denn du meinst man hält ihn nehmen den Kopf aber trotzdem noch im Sichtfeld also leicht neben die Wange? Falls du das meinst dann ist deine vorherige Aussage richtig zu Buntings Video das könnte man theoretisch auch so verstehen.

    Aber wieso sollte man das tun? Auch hier wäre es viel einfacher den Dart bzw Arm vor das Auge zu halten. Wenn du die Hand ganz genau mittig hast vor deinem Auge kannst du perfekt zielen und die Bewegung viel einfacher Wiederholen. Und wieso machen das die Kreuzdominanten spieler dann nicht? Jemand der kreuzdominant ist führt den Dart nämlich zum anderen Auge und nicht zur anderen Gesichtshälfte neben die Wange.

  • Bei 0:49 sagt er das man sehen sollte wie der Dart die Hand verlässt und du dahin zielst wo du hin werfen möchtest. Danach bei 0:53 sagt er man soll den Dart immer im Sichtfeld haben.

    Genau da liegt für mich der Punkt: im Sichtfeld - nicht vor dem Dominanten Auge! Das sind für mich zwei Paar Steifel!

    Das ist fast unmöglich für einen normal sterblichen Menschen. Wenn du den Dart nicht siehst ist es unheimlich schwer immer die gleiche Bewegung zu machen. Wenn der Dart immer mittig in deinem Sichtfeld ist geht es viel einfacher. Man entwickelt einen Set Point und kann auch immer loslassen wenn der Dart auf einer bestimmten Höhe ist weil man den Dart ja sieht.

    Es sei denn du meinst man hält ihn nehmen den Kopf aber trotzdem noch im Sichtfeld also leicht neben die Wange? Falls du das meinst dann ist deine vorherige Aussage richtig zu Buntings Video das könnte man theoretisch auch so verstehen.

    Ich meine neben dem Kopf so dass man ihn noch sieht, bzw. er bei der Bewegung ins Sichtfeld kommt. Denn für mich ist das relevante die das Gehirn zur Anpassng des Wurfs brauch die Info: wo ist der Darts im Verhältnis zu mir. Den Rest schafft unser Gehirn mit genügend gutem Input selbst.

    Aber wieso sollte man das tun? Auch hier wäre es viel einfacher den Dart bzw Arm vor das Auge zu halten. Wenn du die Hand ganz genau mittig hast vor deinem Auge kannst du perfekt zielen und die Bewegung viel einfacher Wiederholen. Und wieso machen das die Kreuzdominanten spieler dann nicht? Jemand der kreuzdominant ist führt den Dart nämlich zum anderen Auge und nicht zur anderen Gesichtshälfte neben die Wange.

    Weil es andere Nachteile mitbringt die die Beispiele in dem Video auch wunderbar zeigen. das Handgelenk ist nicht über dem Ellenbogen und der Schulter, was einen Wurf sehr viel komplexer macht.

    Weil es ggf körperliche Einschränkungen gibt.

    Weil es nicht nötig ist?

    Ich bin bei dir: wer nicht kreuzdominant ist und es angenehm ist: dürfte das der ideale Wurfaufbau sein.

    Aber nicht weil alles in Linie ist - sonder weil sich damit einfacher selbst kontrollieren lässt was den Wurf charackterisiert.

    Da kann ich nur nochmal auf das Buch von Harald Jansenberger verweisen.....

    PS auch da wird af das Tehma Dominantes Auge - Wuurf in Bezug auf andere Sportarten wo wiederholtes Werfen nötig ist eingegangen.

    "Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen."
    (Antoine de Saint-Exupéry)

  • Das ist fast unmöglich für einen normal sterblichen Menschen. Wenn du den Dart nicht siehst ist es unheimlich schwer immer die gleiche Bewegung zu machen. Wenn der Dart immer mittig in deinem Sichtfeld ist geht es viel einfacher. Man entwickelt einen Set Point und kann auch immer loslassen wenn der Dart auf einer bestimmten Höhe ist weil man den Dart ja sieht.

    Wenn ich dich richtig verstehe dann erfolgt das Loslassen des Dartes quasi aus dem optischen Reiz was deine Augen sehen? Das ist aus meiner Sicht völlig unmöglich, weil dafür die Reaktions-Zeit des Menschen viel zu langsam ist! Das einzige was möglich wäre, ist nach einem geworfenen Dart quasi aus der Analyse des Gesehenen (aber auch hier denke ich das Ganze geht zu schnell um da was sehen zu können und Ryan Searle hätte ja hier sonst auch einen rieigen Nachteil gegenüber allen anderen Spielern...) für den nächsten Wurf was zu lernen, aber der Zeitpunkt des Loslassens ist (erst recht bei Dart Nr.1) rein intuitiv.

    Ich wäre wirklich ein erstklassiger Dartspieler der es mit jedem auf der Welt aufnehmen könnte!
    Wenn nur dieses blöde Pfeile schmeißen nich so kompliziert bzw. die Felder nich so furchtbar klein wären...

  • Wenn ich dich richtig verstehe dann erfolgt das Loslassen des Dartes quasi aus dem optischen Reiz was deine Augen sehen? Das ist aus meiner Sicht völlig unmöglich, weil dafür die Reaktions-Zeit des Menschen viel zu langsam ist

    Hä der Dart ist im Peripheren Sichtfeld, du entscheidest wann du wirfst. Du kannst einfach deinen Arm ein paar Zentimeter weiter nach hinten ziehen und dann werfen oder wie Gurney weiter vorne. Was ist daran unmöglich? Wie weit der Dart von deinem Gesicht weg ist bzw an welchen Punkt du wirfst ist doch dir selbst überlassen. Ich kann den Dart auch Schnipsen und ohne follow trough weit von meinem Gesicht weg loswerfen oder den Dart wie MVG zurückziehen.

    Luke Humphries bspw wirft dadurch das er die längeren Shäfte spielt neben der Wange her weil der Dart durch die Sichtlinie zu nah ans Auge kommt (hat er selbst gesagt). Nur deshalb wirft er neben dem Kopf weil die beschriebene Technik (von der ich die ganze Zeit Rede) das nicht zulässt. Was soll daran unmöglich sein er hat sich entscheiden weiter zurückzuziehen und wirft jetzt an einem späteren Punkt.

    Und zu asatari: dann sind wir uns doch einig außer dass die Linie dennoch notwendig ist meiner Meinung nach aber egal lassen wir das :handshake:

  • Was man auch bedenken sollte bei Empfehlungen von Spielern zu Aspekten des Darts (egal ob von Foristen oder Profis):

    Jeder wird das empfehlen oder sogar als essentiell bezeichnen, das bei ihm persönlich gut funktioniert, weil ja jeder letztlich nur auf seine eigene Erfahrung zurückgreifen kann.

    Diese Einzelaspekte sind aber eingebettet in eine Vielzahl von anderen individuellen Komponenten (Stance, Dominanz, Handicaps, Armhaltung, Wurfstil...), die bei jedem anders einwirken.

    Man kann sich diese Tipps alle anhören, in Erwägung ziehen und ausprobieren. Aber dann muss man letztlich selbst entscheiden, was zu einem passt und was nicht. Man muss einen für sich passenden, funktionierenden, reproduzierbaren Wurf finden, der sich natürlich anfühlt und keine theoretisch ideale Technik. Wer trifft hat Recht.

    "Ein einziger bewusster Gedanke, der durch den Kopf schwirrt, lenkt den Pfeil in der Richtung auf sein Ziel ab"
    (Zen und die Kunst des Bogenschießens)

  • Was man auch bedenken sollte bei Empfehlungen von Spielern zu Aspekten des Darts (egal ob von Foristen oder Profis):

    Jeder wird das empfehlen oder sogar als essentiell bezeichnen, das bei ihm persönlich gut funktioniert, weil ja jeder letztlich nur auf seine eigene Erfahrung zurückgreifen kann.

    Diese Einzelaspekte sind aber eingebettet in eine Vielzahl von anderen individuellen Komponenten (Stance, Dominanz, Handicaps, Armhaltung, Wurfstil...), die bei jedem anders einwirken.

    Man kann sich diese Tipps alle anhören, in Erwägung ziehen und ausprobieren. Aber dann muss man letztlich selbst entscheiden, was zu einem passt und was nicht. Man muss einen für sich passenden, funktionierenden, reproduzierbaren Wurf finden, der sich natürlich anfühlt und keine theoretisch ideale Technik. Wer trifft hat Recht.

    Beim ersten Teil gebe ich dir Recht, beim letzten nicht. Wer Schnipst den Dart neben dem Kopf ohne follow trough und spielt in der Top16 der Welt? Keiner. Keine Frage man kann auch verhältnismäßig gut spielen mit einer schlechten Technik. Chisnall fällt mir da ein (wegen follow trough) aber das ist wieder eine extreme Ausnahme.

    Die Leute die treffen vereinen Grundlegende Prinzipien. Die treffen nicht einfach so. Zumal es leistungsbestimmende Merkmale gibt beim Wurf.

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