Players Championship 21 & 22

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    Aussagen von Luke Littler gegenüber Oche180 in New York: Sollte er das World Matchplay gewinnen, dann wird er Pro Tour spielen und sich versuchen für die PC Finals zu qualifizieren. Falls nicht, dann wird man ihn 2026 auf der Pro Tour nicht mehr sehen

    Dartn.de Redakteur, Podcast Host von "Shortleg - dem dartn.de Podcast"

    Lieblingsspieler: Gary Anderson

  • Weil er dann noch die Chance hat, jedes Major des Jahres zu gewinnen?

    Und wenn nicht, dann wird halt nach dem WMP geschmollt, oder was? Ich verstehe den Zusammenhang zwar, aber halte es trotzdem für ein verheerendes Signal in Richtung derjenigen unter den Fans, Medien und möglicherweise auch Konkurrenten auf der Tour, die in ihm den arroganten, wählerischen und bockigen Teenie sehen, der vielleicht tatsächlich der Beste aller Zeiten ist, sich deshalb aber noch lange nicht für etwas Besseres halten muss. Er muss nicht jedem gefallen, aber er könnte für seine Imagepflege (das ihm offenbar doch gar nicht so wumpe ist, siehe die Szenen nach dem PL-Sieg) zumindest hin und wieder mal so tun, als sei er Teil von etwas größerem Ganzen. Und auch wenn die Absageritis ganz generell unter den Topspielern momentan ziemlich grassiert, würde so eine Drastik kein anderer davon in ähnlicher Position in diesem Ausmaß an den Tag legen - da bin ich mir relativ sicher.

  • Er muss nicht jedem gefallen, aber er könnte für seine Imagepflege (das ihm offenbar doch gar nicht so wumpe ist, siehe die Szenen nach dem PL-Sieg) zumindest hin und wieder mal so tun, als sei er Teil von etwas größerem Ganzen.

    Schöne Vorstellung, leider spielt die Idee vom „Großen Ganzen“ offensichtlich eine untergeordnete Rolle.

  • Und wenn nicht, dann wird halt nach dem WMP geschmollt, oder was? Ich verstehe den Zusammenhang zwar, aber halte es trotzdem für ein verheerendes Signal in Richtung derjenigen unter den Fans, Medien und möglicherweise auch Konkurrenten auf der Tour, die in ihm den arroganten, wählerischen und bockigen Teenie sehen, der vielleicht tatsächlich der Beste aller Zeiten ist, sich deshalb aber noch lange nicht für etwas Besseres halten muss. Er muss nicht jedem gefallen, aber er könnte für seine Imagepflege (das ihm offenbar doch gar nicht so wumpe ist, siehe die Szenen nach dem PL-Sieg) zumindest hin und wieder mal so tun, als sei er Teil von etwas größerem Ganzen. Und auch wenn die Absageritis ganz generell unter den Topspielern momentan ziemlich grassiert, würde so eine Drastik kein anderer davon in ähnlicher Position in diesem Ausmaß an den Tag legen - da bin ich mir relativ sicher.

    Denke auch: weil simpel keiner alle großen Turniere parallel „packen“ könnte. 😂

  • Schöne Vorstellung, leider spielt die Idee vom „Großen Ganzen“ offensichtlich eine untergeordnete Rolle.

    Ganz offensichtlich, ja. Macht es aber nicht besser. Auch er wird irgendwann mal ein Tief haben, vielleicht auch ein längeres. Und ob seine aktuelle Herangehensweise dann die Richtige war, um nicht Schadenfreude und Häme, sondern eventuell Unterstützung und Zuspruch zu erfahren, bezweifle ich stark. Der Profisport und sein Umfeld können unbarmherzig sein und es gibt viele Leute, die tun nichts lieber, als über einen gestürzten Star herzufallen. Das ist scheiße und unmenschlich, aber nun mal real. Und ich hoffe für ihn, dass es in seinem Dunstkreis Menschen gibt, die etwas weitsichtiger sind als nur die nächste Chance zu sehen, vielleicht mal alle Majors eines Jahres abzugreifen, und ihn in diesem Punkt auch mal gut zureden können.

  • Und wenn nicht, dann wird halt nach dem WMP geschmollt, oder was? Ich verstehe den Zusammenhang zwar, aber halte es trotzdem für ein verheerendes Signal in Richtung derjenigen unter den Fans, Medien und möglicherweise auch Konkurrenten auf der Tour, die in ihm den arroganten, wählerischen und bockigen Teenie sehen, der vielleicht tatsächlich der Beste aller Zeiten ist, sich deshalb aber noch lange nicht für etwas Besseres halten muss. Er muss nicht jedem gefallen, aber er könnte für seine Imagepflege (das ihm offenbar doch gar nicht so wumpe ist, siehe die Szenen nach dem PL-Sieg) zumindest hin und wieder mal so tun, als sei er Teil von etwas größerem Ganzen. Und auch wenn die Absageritis ganz generell unter den Topspielern momentan ziemlich grassiert, würde so eine Drastik kein anderer davon in ähnlicher Position in diesem Ausmaß an den Tag legen - da bin ich mir relativ sicher.

    Genau meine Gedanken dazu, als ich das heute Nachmittag gelesen habe.

    Natürlich sind diese Sätze, wenn man sie alleine sieht, wieder keine Aussage, die einen großen Aufschrei erzeugen sollte. Packt man sie aber zu den anderen Aussagen und Verhaltensweisen, die in diesem Jahr von ihm kamen, ergibt sich schon ein merkwürdiges Gesamtbild. Es ist das Bild des Königs, des Dominators, der mitleidig auf alle anderen blickt, die nicht das haben, was er hat. Für den die Pro Tour nur zur Belustigung der 127 anderen ist, die man ihm bei den wirklichen Turnieren an die Seite stellt, damit man ihm nicht direkt den Pokal geben muss.

    Klar, die PDC ist selbst schuld. Sie haben dieses "Monster" Littler erschaffen, indem sie ihn mit Geld beworfen haben, das es ihm möglich macht nur noch die großen Turniere zu spielen. Genauso sind die Medien Schuld, die einen riesigen Hype um ihn aufgebaut haben und ihn auf diesen Thron, von dem er jetzt auf den Pöbel "restliche Tourcard-Holder" herunterblickt, gesetzt haben. Auch wir Fans, die diesen Hype mitgespielt haben, sind nicht unschuldig.

    Die Haupschuld an diesem Verhalten und damit am Negativ-Image, das Littler die fehlende Fan-Liebe beschert, trägt er aber selbst, bzw auch sein Umfeld. Andere Dart-Spieler, die in den letzten Jahren sicherlich auch nicht schlecht verdient haben, zeigen eine deutlich größere Liebe zum Sport und einen größeren Respekt vor der Tour und den Mitspielern als er und seine Familie es tun.

  • Klar kann man Littlers Einstellung kritisieren. Ich denke aber die anderen TCH sind nicht so unglücklich, dass er sich auf der Pro Tour rar macht. So ist mehr Geld im Topf für den Best of the Rest. MvG hat zu seinen besten Zeiten kaum etwas ausgelassen und damit den verbleibenden Preisgeldtopf recht klein gehalten.

  • Sehr interessante Ausgangslage, 2 Tage nach dem WMP Finale sind PC 25/26 in Hildesheim, da wird er wohl kaum spielen. Demnach hätte er noch 8 Turniere Zeit um ca 32 k Pfund einzuspielen (allerdings nur 4 davon in UK, weil 4 in den NL stattfinden) Das wird selbst für einen Littler schwer, auf dem floor in best of 11 kann er durchaus immer mal gegen die top Floor Spieler verlieren.
    wenn er tatsächlich in UK bleiben will und versucht es in 4 PCs zu schaffen müsste er schon 2 gewinnen plus jeweils 1-2 Siege bei den anderen beiden Turnieren.

    übrigens hatte Nijman nach rekordverdächtigen 5 PCs das nötige Preisgeld zusammen und Humphries und Dobey auch schon nach 7 gespielten. Sonst hat es keiner in acht Turnieren geschafft, aber Littler ist es natürlich zuzutrauen.

  • Ich sehe das ganz pragmatisch und keinerlei Problem in seinem Vorgehen. Er hat das Preisgeld der PC-Turniere nicht nötig - warum sollte er sie dann also spielen? Er kann da frei entscheiden und sagt immer rechtzeitig ab - also alles im grünen Bereich. Ich glaube auch kaum, dass ein anderer Spieler auf der Tour heiß darauf ist, dass Littler die PC-Turniere spielt oder sich dadurch gedemütigt fühlt. Wenn er stattdessen lieber gut dotierte Exhibitions spielen möchte, ist das sein gutes Recht.

    Und den Reiz alle Majors in einem Jahr zu gewinnen und damit Geschichte zu schreiben, kann ich bestens nachvollziehen. Dazu braucht es dann eben die PCs, quasi als Mittel zum Zweck. Mir ist das so deutlich lieber als scheinheilig irgendwas zu erzählen.

    Was anderes wäre es für mich, wenn er sich abwertend über die Pro Tour äußern würde bzw. viel mehr noch über die Spieler, für welche die Pro Tour das Fundament ihrer Profikarriere ist. Aber ich habe noch nichts in die Richtung von ihm gehört. Nur die Aussage, dass er die Turniere nicht so mag und lieber vor Zuschauern spielt (glaube das war Ende 2024, wo er das gesagt hat).

    Meine 3 Lieblingsspieler: Flo Hempel, Gary Anderson, Niko Springer 1.D2.D3.D

    Erweiterter Kreis: Schindi, Domi, Barney, Humphries, Noppert, Gezzy, Hopp

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