• Ich bin ja im Darts erst Anfänger (7 Wochen dabei) und werde auch in diesem Spiel nicht mehr viel reißen (Ü60 und weitere Handicaps) Mein Average liegt bei nur ca. 35 und die Doppelquote bei ca. 10% (die wird aber besser) Ist aber OK, ich spiele "just for fun", zur Entspannung, ohne große Ambitionen.

    Meine Zielsicherheit auf die 20 ist leider eher bescheiden, was zu einem recht niedrigen Score führt. (Ich bin Spezialist für die 26)

    Es gibt ja aber auch Leute, die sich um die 20 nicht viel scheren und bevorzugt auf die 19 werfen.

    In die 19 treffe ich tatsächlich auch leicht besser, aber ich habe nun festgestellt, dass meine Gruppierung und Trefferquote in die 16 das noch deutlich übertrifft. (Und nicht nur als "one-hit-wonder", sondern konstant) Das kann durchaus zusammenhängen mit meinem (aufgrund Fußproblemen) etwas ungewöhnlichen, aufrechten Stand, dem sich daraus ergebenden "Werfen neben dem Kopf" und meinem kreuzdominanten linken Auge. Der linke untere Quadrant passt irgendwie.

    Was spricht dagegen, die T16 (Zumindest vorerst) zu meinem Hauptziel zu machen? Wäre ja eher ungewöhnlich.

    Klar, die Profis scoren auf die 20 mehr und müssen das auch machen, wegen der starken Konkurrenz und der engen Legs, aber ich hole auf die 16 signifikant mehr, als auf die 20.

    (Hätte ja auch den Vorteil, dass ich auf dieses typische Checkout-Feld fit werde)

    Gibt es irgendwas, das dagegen spricht?

    "Ein einziger bewusster Gedanke, der durch den Kopf schwirrt, lenkt den Pfeil in der Richtung auf sein Ziel ab"
    (Zen und die Kunst des Bogenschießens)

  • Ich hab einen Abend lang einen guten Lauf auf der 17 gehabt, hat gut funktioniert. Manchmal liegt mir auch die 18 besser als 20 oder 19. Rund um die 16 liegt ja auch das so genannte Hausfrauenviertel, wo auch bei großem Streukreis gute Durchschnittswürfe möglich sind. Wer checkt hat Recht...

  • Ich habe manchmal eine Phase, in ernsthaften Spielen, das der Dart bei Ziel T20 fröhlich in die T18 fliegt. Warum kann ich nicht sagen, vermutlich Stand und oder nervös. Ich freue mich da sehr drüber, die T1 braucht man beim scoring nur auch nicht so wirklich...

    Ich bleibe dan auch immer genau so, Hauptsache es fluppt. Im lockeren Training habe ich das selten, kann auch immer noch nicht sagen, woran es liegt.

    Aber egal, ich spiele mein Spiel.

    Wird, was dir gefällt und liegt, nur am Ende sollte es das richtige Doppel sein. Und D16 ist meistens eine gute Sache, wenn man es sich gestellt kriegt.

    Target Nathan Aspinall K95 24g, 1. 180 am 16.03.2026, Höchstes Highfinish: 115, Shortgame: 17 Darts

  • Danke für die ermutigenden Antworten. :)

    Dann mache ich das weiter so. (Und meine erste "180" wird dann wohl eine 144 sein. ^^)

    ...das der Dart bei Ziel T20 fröhlich in die T18 fliegt.

    Ja, kenne ich nur zu gut. ;(

    Bei mir ist dann ein Grund oft der unsauber werdende oder abgebrochene Follow-Though.

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    (Zen und die Kunst des Bogenschießens)

  • Google kennt das „Hausfrauenviertel“ nicht, aber ich denke damit ist der Bereich um die T14 gemeint. Das macht zu Beginn durchaus Sinn, hierhin zu werfen.

    Wenn T16 gut funktioniert, warum dann wechseln, also auch von mir volle Zustimmung. Würde mich freuen, wenn Du immer mal berichtest, ich denke es gibt einige Leser, die sich darin wieder finden. (Ich selbst zum Beispiel).

  • Ich habe eine Zeit lang immer auf Triple 7 gezielt, wenn es sehr gestreut hat. Hat irgendwie besser funktioniert als die 14...

    Da waren schon konstante Aufnahmen im 40er-Bereich dabei. 17 und 18 haben ja echt schlimme Umgebungen, sogar schlechter als 20, was ich interessant finde.

  • Finde ich sehr spannend. Am Ende muss jeder Spieler auf dieses Segment spielen, auf welchem er sich am wohlsten fühlt.

    Diese Thematik habe ich für mich schon einmal bei den Doppelfeldern in einer ähnlichen Fragestellung durchdacht. In einigen Wochen spiele ich zum ersten Mal ein Offline-DI/DO-Turnier. Auch bei Online-DI/DO-Turnieren bin ich immer wieder zum gleichen Entschluss gekommen:

    Über D11 und D6 komme ich zwar nicht am höchsten ins Spiel, jedoch am häufigsten. Wieso? Ich bin ein Spieler, der die Richtung gut im Griff hat. Bei D11 und D6 triffst du das Ziel nicht wegen der richtigen Höhe, sondern wegen der richtigen Richtung.

    Kleine Übersicht:

    DoppelfeldAnteil RichtungAnteil Höhe
    D200100
    D111000
    D30100
    D61000

    Bei den Feldern dazwischen ändert sich dieser Wert natürlich. Vereinfachtheitshalber rechne ich hier mit einem Anteilsverhältnis von 100:0. Klar braucht es auch eine gewisse Höhe bzw. Richtung für die D11 bzw. D20. Beim DI/DO ist dies jedoch nicht allzu wichtig. Wenn der Versuch auf D11 etwas zu niedrig ist, landet er halt in der D8 – so what, ist ja auch gut.

    Bei den Triple-Feldern ist dieser Wert ähnlich, wenn nicht sogar noch verstärkt, da die Triple-Felder kleiner sind. Ich konnte durch Trockenübungen „erzwingen“, dass ich meine Wurfhand gerade ziehe. Das heisst, ich ziehe sie von unten gerade zu meinem Kopf und lasse dann in der gleichen Linie wieder los. So fliegt der Pfeil zumindest gerade.

    Als Trockenübung habe ich mich ganz simpel an eine Wand gestellt und das 100-mal wiederholt, bis die Bewegung drin war. Den Arm jeweils mit dem gleichen Druck zur Wand entlangziehen und dann losschießen lassen – das ist die richtige Bewegung.

    Inwiefern dein Stand dies beeinflusst, kann ich dir nicht sagen, da mein Vorstellungsvermögen von deinem Stand zu schlecht ist.
    Ich hoffe, dass regt vielleicht etwas zum denken an oder ist eine kleine Hilfe.

  • Würde mich freuen, wenn Du immer mal berichtest, ich denke es gibt einige Leser, die sich darin wieder finden. (Ich selbst zum Beispiel).

    Mache ich. :)

    Würde auch sagen es spricht erst mal nichts dagegen, aber ich würde trotzdem weiter immer mal wieder auf die 20 werfen, vielleicht platz da irgendwann der Knoten.

    Mache ich selbstverständlich auch. :)

    Als Trockenübung habe ich mich ganz simpel an eine Wand gestellt und das 100-mal wiederholt, bis die Bewegung drin war. Den Arm jeweils mit dem gleichen Druck zur Wand entlangziehen und dann losschießen lassen – das ist die richtige Bewegung.

    Ich finde das Werfen von kleinen Objekten (Bonbons, Holzdübel) in eine Kiste ist eine sehr gute Trockenübung.

    Hier meine Version: ^^

    https://aradart.de/dl/eukathrow.mp4

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  • Ist lustig. Nun, wo ich im 16er-Block einen sicheren Hafen gefunden habe, läuft es auch auf die 20 wieder besser.

    Liegt offenbar nicht nur am Stance, sondern war u.U. auch eine Art mentaler Blockade.

    Nach der Art "Ich muss die 20 treffen". Nun, wo ich das nicht mehr muss, klappt es wieder ganz passabel.:)

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  • Inzwischen klappt es recht gut auch auf die 20.

    Aber die 16 bleibt trotzdem noch mein kleiner Favorit.

    Und wer braucht schon eine 180, wenn man solch eine 96 haben kann: :S

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  • Ich habe die ersten paar Monate auch fast nur auf die 19 geworfen, mein erstes Maximum war eine 171. Tatsächlich ist dann irgendwann wie Dominik oben geschrieben hat der Knoten geplatzt. Wenn man besser wird läuft es auch auf der 20. Wenn jemand so gut ist das er oft die T18 oder T16 trifft dann wird er auch die T20 irgendwann treffen.

    Vor meiner 3 monatigen Pause hab ich fast jeden Tag eine 180 geworfen oft auch 2-3 Stück. Wenn es einmal klingelt oben dann will man nicht mehr auf die T19 werfen. Ich bin mir ziemlich sicher das deine erste 180 schneller kommen wird als du denkst wenn du einfach dran bleibst. Sobald der Punkt einmal überwunden ist geht's aufwärts und die 180er kommen regelmäßig :thumbup::)

    Und mal abgesehen von der T20 wie auch schon im anderen Thread besprochen (ja ich weiß du hast Einschränkungen ist auch total verständlich) ist das werfen mit/durch die Sichtlinie (dominanten Auge) der absolute Durchbruch einen Dart gerade zu werfen.

  • Wenn es einmal klingelt oben dann will man nicht mehr auf die T19 werfen.

    Ja, davon gehe ich auch aus. :)

    Ich bin mir ziemlich sicher das deine erste 180 schneller kommen wird als du denkst wenn du einfach dran bleibst.

    Ja, inzwischen habe ich ja schon etliche 120+ geworfen. Zwei Pfeile in der T20 ist also schon drin. :) (Und der dritte sitzt dann oft dicht daneben)

    Hat ja keine Eile, mit der ersten 180. Ich bin ja erst drei Monate am Ball. (Äh, am Dart)

    ...ist das werfen mit/durch die Sichtlinie (dominanten Auge) der absolute Durchbruch einen Dart gerade zu werfen.

    Das geht halt bei mir tatsächlich überhaupt nicht. Ist aber für mich gar kein Problem, dass der Dart nicht in der Sichtline ist.

    Ich habe ihn ja durchaus im peripheren Sichtfeld und somit immer reproduzierbar in der gleichen Position. Nur halt nicht direkt in der Nähe des dominanten Auges. Ist ja nicht so dass ich meterweit neben dem Kopf werfen würde. ^^

    Kommt mir sogar vorteilhafter vor als früher, denn das lenkt meine Aufmerksamkeit nicht vom Fokus auf dem Board ab.

    "Ein einziger bewusster Gedanke, der durch den Kopf schwirrt, lenkt den Pfeil in der Richtung auf sein Ziel ab"
    (Zen und die Kunst des Bogenschießens)

  • Wie man sieht, bin auch ich inzwischen auf die 20 gewechselt: :)

    "Ein einziger bewusster Gedanke, der durch den Kopf schwirrt, lenkt den Pfeil in der Richtung auf sein Ziel ab"
    (Zen und die Kunst des Bogenschießens)

  • ...ist das werfen mit/durch die Sichtlinie (dominanten Auge) der absolute Durchbruch einen Dart gerade zu werfen.

    Das geht halt bei mir tatsächlich überhaupt nicht.

    Das hat sich inzwischen auch ein wenig relativiert, da ich meinen Stance leicht geändert habe, zudem den Kopf ein wenig stärker neige und dadurch den Dart jetzt doch ein gutes Stück näher an der Sichtlinie bekommen konnte. Nicht direkt in der Sichtlinie, dazu ist mein Backswing zu groß, aber doch recht nahe dran.

    Ja, du hattest recht. Das läuft nun ein tatsächlich gutes Stück besser. (Ich bin halt doch kein Michael Smith ;))

    "Ein einziger bewusster Gedanke, der durch den Kopf schwirrt, lenkt den Pfeil in der Richtung auf sein Ziel ab"
    (Zen und die Kunst des Bogenschießens)

  • Das hat sich inzwischen auch ein wenig relativiert, da ich meinen Stance leicht geändert habe, zudem den Kopf ein wenig stärker neige und dadurch den Dart jetzt doch ein gutes Stück näher an der Sichtlinie bekommen konnte. Nicht direkt in der Sichtlinie, dazu ist mein Backswing zu groß, aber doch recht nahe dran.

    Ja, du hattest recht. Das läuft nun ein tatsächlich gutes Stück besser. (Ich bin halt doch kein Michael Smith ;))

    Dafür das du erst 3 Monaten spielst sieht dein Wurfbild sehr gut aus meiner Meinung nach. Vielleicht findest du mit der Zeit noch ein paar Möglichkeiten näher an die Sichtlinie ranzukommen. So lange es nicht weh tut oder extrem unkomfortabel ist würde ich es komplett umstellen an deiner Stelle auch wenn es sich komisch anfühlt. Ich hab schon so viel geändert an meinem Wurf es wird sich mit der Zeit völlig normal anfühlen.

    Aktuell ändere ich mein Griff bspw komplett weil ich den Dart extrem ungünstig zwischen Daumen und Mittelfinger halte und mit dem Zeigefinger am Shaft stabilisiere. Habe den Dart schon immer zwischen Daumen und Mittelfinger gehalten ist mein natürlicher Griff aber sehr unvorteilhaft. Es hat zwar geklappt bis zum 60er Average aber ich glaube es hindert mich weiter zu kommen.

    Jetzt ist mein Daumen nicht mehr seitlich am Barrel sondern eher nach hinten und ich probiere den Dart nicht mehr zu greifen sondern nur aufliegen zu lassen ohne Kraft sondern nur gleiten lassen. Das fühlt sich natürlich ultra komisch an und ich will unbewusst immer zurück zum alten Griff, muss mich richtig konzentrieren. Jeder geht halt anders ans Thema ran, aber ganz ehrlich lieber probiere ich alles und versaue mir meinen Wurf und spiele nur noch 50 als immer 60 so wie jetzt. Möchte unbedingt voran kommen und ich denke wenn man andere bessere Ergebnisse möchte sollte man mal bereit sein andere Dinge auszuprobieren.

    Hier ist auch wieder der Fall das fast alle Profis diesen Griff haben oder einen der dem sehr nah kommt, sonst kenne ich nur Edgar der meinen natürlichen Griff hat. Im Dartsport wird halt gesagt das alles so individuell ist, das gibt's aber in fast keiner einzigen Sportart. Es gibt immer eine Technik und Grundprinzipen die zu erlenen sind überall. Das ist aber nur meine Sichtweise, viele sehen das bestimmt anders.

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