• Unglaublich, ich finde im Briefkasten eine Einladung vom Autohaus, wo ich vor Jahren mal mein Auto gekauft hatte, zum Erlebnistag am 28.03 in deren Autohaus mit gemeinsamen Grillen usw.... Auch wenn ich davon ausgehe, dass evtl. die Einladung schon ein paar Tage befördert wurde, dann frage ich mich schon was ist denn da los? Haben die was verpasst?

    Ausserdem: Bericht vom Supermarkt heute Vormittag: Ziemlich wenig Personen unterwegs und volle Regale, hoffentlich sind die Hamsterkäufe vorbei.

    • Offizieller Beitrag

    Ich persönlich wäre für 1 Monat Ausgangssperre,wozu auch die Arbeit gehören würde, aber danach müsste man z.B. mit Mundschutz für alle Menschen und guter Handhygiene arbeiten können und sehen ob man es im Mai dann aufhebt. Und dass die Leute alle 2 Tage Einkaufen gehen....das müsste jeder alle 7 Tage machen, wenn überhaupt.


    Wenn niemand arbeitet, wird es auch keine Medikamente geben. Dann hast du kein Wasser, keinen Strom und nichts zu Essen. Dann wirst du auch nicht alle 7 Tage einkaufen gehen können.

    Und du kannst auch nicht Menschen die z.B. eine psychische Erkrankung haben und die auf ärztliche Anordnung raus müssen, weil man vielleicht mit 3 weiteren Personen in einer 35qm Wohnung wohnt, einfach einsperren und denen verbieten, alleine spazieren zu gehen. Genauso wird es spannend, wie du das mit pflegebedürftigen und/oder älteren Menschen bzw. Menschen mit Behinderung oder mit kranken Menschen machst, wenn es ein generelles Arbeitsverbot gibt.

    Das ist schon ziemlich wenig durchdacht, was du da schreibst .....

    • Offizieller Beitrag


    Diese Zahlen stimmen so nicht. Gar nicht.

    Um das festzustellen reicht schon ein flüchtiger Blick in die Statistiken des RKI und jenen aus Italien.

    Im Netz, speziell in den sozialen Medien, sind ein Haufen dubioser Zahlen/Grafiken unterwegs,
    nichts ist redaktionell bearbeitet und auf Wahrheitsgehalt untersucht.

    In der Grafik (von den Kokosinseln :rolleyes: ), die vom Automatenschrauber gepostet wurde, ist unten die Quelle Chinese Center for Disease Control and Prevention angegeben.

    Sorry aber offizielle Chinesische Zahlen sind für mich nicht glaubwürdig.

    Die Wissenschaftler sind weltweit vernetzt und ich bin mir sicher, dass das RKI über persönliche Kontakte unter Wissenschaftler da zu anderen Zahlen Zugang hat.

    Für mich ist das Robert Koch-Institut (RKI) hier die Referenz, sie zwar eine selbstständige deutsche Bundesoberbehörde, hat aber als Einrichtung der öffentlichen Gesundheitspflege, die Gesundheit der Gesamtbevölkerung im Blick und ist eine zentrale Forschungseinrichtung der Bundesrepublik Deutschland. Wenn auch viele in der Politik lobbygesteuert sind, hier kann sich das keiner der Wissenschaftler leisten.

    • Offizieller Beitrag

  • Aufpassen! Für derartige Gedanken wird man "dumm" genannt. Andere schlagen sich deswegen mit der Hand vor den Kopf. Dritte wiederum bestehen darauf, daß das eine Verharmlosung ist.
    Und nein, ich bin auch kein Arzt. Ich habe nur 18 Monate Erfahrung im Mikrobiologie Labor. Dort wurde nicht mal im Umgang mit erwiesen richtig echt doll gefährlichen Keimen so eine Hektik gemacht.


    Da du ja auf dem Gebiet Expertise hast und mich das Thema interessiert: Wieso sollte ein Virus so eine hohe Todesrate haben? Ein Virus lebt parasitär, braucht also einen lebenden Wirt. Evolutionär wäre das doch Schwachsinn, oder sehe Ich da etwas falsch? Viren sind nicht gerade mein Spezialgebiet.

  • Für mich kann an erster Stelle immer nur stehen, so viele Menschenleben wie möglich zu retten. Natürlich kommen mit den unausweichlichen Firmenpleiten und den dadurch natürlich auch bedingten Arbeitslosen andere Probleme auf uns zu. Aber das bekommt man weitestgehend innerhalb einer überschaubaren Zeit in den Griff. Rein wirtschaftliche betrachtet hat es in der Vergangenheit viel längere schlimme Zeiträume gegeben. Zuletzt übrigens vor gerade einmal rd. 75 Jahren, als der gesamte Kontinent in Trümmern lag. Im Vergleich dazu kommen wir heute von einem hohen Niveau und werden das relativ schnell wegstecken, wenn alles wieder läuft. Deshalb denke ich auch, daß eine deutliche Einschränkung der Bewegungsmöglichkeiten sinnvoll ist. Je eher die Krise vorbei ist, desto besser ist es. Medizinisch wie wirtschaftlich!!
    Ich fahre (zu meinem Unverständnis) jeden Tag zur Arbeit, befinde mich mit 3 Leuten in einem kleinen Büro, habe insgesamt in unseren Gebäude Kontakt mit bis zu 50 Personen (direkt oder indirekt, z.B. durch gemeinsamen Pausenraum, teilweise gemeinsame Toiletten etc.), die zur Hälfte zusätzlich Kontakt mit Kunden haben. Ich frage mich nicht mehr, ob es mich erwischt, sondern nur noch wann. Auch wenn ich mit meinen 44 Jahren und bisher guter Gesundheit zu keiner Risikogruppe gehöre fände ich es schon super, wenn im Motfall doch noch ein Bett für mich im Krankenhaus frei wäre und das Personal nicht bereits vor Erschöpfung phantasiert.....
    Mein Fazit: Wirtschaftlich geht es immer irgendwie weiter. Weder in Deutschland noch in der Schweiz wird jemand, wenn er arbeitslos wird oder als Selbständiger pleite geht, verhungern oder ohne Dach über dem Kopf dastehen. Ein Menschenleben, welches verwirkt ist, kommt nicht wieder.

  • Alle reden immer nur von den negativen Auswirkungen, aber es gibt auch positive Seiten. In den Nachrichten kommt Greta nicht mehr vor.

    Was nicht bedeutet dass das Problem weg wäre.
    Aber das sind ja alles Fake News.

    ”Two things are infinite: the universe and human stupidity; and I'm not sure about the universe.”
    Albert Einstein

  • Traurige Zahlen aus Italien, 800 Tote heute.

    Ich verstehe die extrem hohe Mortalitätsrate dort nicht.
    Kann man die Patienten nicht nach Deutschland Schweiz, Österreich, etc. bringen ? Warum fragen die nicht nach Hilfe? Da muss es Möglichkeiten geben.

    Irgendetwas läuft da schief. Ich lese über Krankenhauskeime, die ein massives Problem in Italien sein sollen und jährlich über 10.000 Tote fordern sollen. Schon vor Jahren und jedes Jahr wieder. Die Krankenhaushygiene soll scheisse sein. Auch sollen sich Tausende Pfleger/Ärzte angesteckt haben.

    Ich bin kein Mediziner, aber wenn diese Keime dann auf geschwächte ältere Patienten mit Corona treffen, dann würde es die Sterberate zumindest erklären.
    Oder wir liegen weiterhin 3-4 Wochen hinter Italien zurück und die Verläufe werden noch schlimmer. Aber dann hätten wir jetzt schon mehr als 80 Todesfälle verglichen mit 4800 in Italien.

  • Traurige Zahlen aus Italien, 800 Tote heute.

    Ich verstehe die extrem hohe Mortalitätsrate dort nicht.

    Weil in Italien der Fokus der Tests auf schwer Erkrankten liegt, die ins Krankenhaus müssen. Da ist es dann nur logisch, dass die Mortalitätsrate so hoch ist, wenn die ganzen leichten Fälle gar nicht mehr getestet werden.
    Das wird auch bei uns irgendwann passieren, bedeutet aber nicht, dass die Sterblichkeitsrate dann gestiegen ist, nur dass der Fokus der Tests sich verlagert hat.

  • Was noch erschwerend dazu kommt das sich der Virus in Italien schon seit Mitte Januar unbemerkt, in den dicht besiedelten
    gebieten um die Lombardei unerkannt verbreiten konnte bevor ende Februar der erste Patient Positiv getestet wurde.


  • In Italien liegt das Durchschnittsalter der an Covid-19 Gestorbenen bei 79,5 Jahren. Das Durchschnittsalter der über 200.000 Menschen, die sich nach der Wirtschaftskrise 2008 das Leben nahmen, lag etwa bei 40.


    Auch wenn ich es nicht beweisen kann, würde ich diese Zahl gefühlt auf jeden Fall anzweifeln. Insgesamt ist die Selbstmordrate höher, als man allgemein denkt und die von Dir genannten 3.000 Personen pro Tag könnten ungefähr hinkommen. Aber der Zusammenhang mit wirtschaftlichen Auswirkungen ist für mich zumindest sehr zweifelhaft. Unabhängig davon ist es für mich ein gravierender Unterschied, ob jemand (aus welchen Gründen auch immer!) freiwillig aus dem Leben scheidet (ein Umstand, den z.B. das Bundesverfassungsgericht erst kürzlich quasi als Menschenrecht gutgeheißen hat) oder durch Unfall, Mord/Totschlag oder Krankheit dazu "gezwungen" wird.
    Und nochmal zur Klarstellung: In Europa verhungert niemand, weil er seinen Job verliert! Und wenn sich jemand umbringt (ich überspitze das jetzt mal sehr bewußt!), weil er plötzlich Opel statt Porsche fahren muß, dann ist dieser Person leider durch niemandem mehr zu helfen.
    Die wirtschaftliche Erholung geht nach Krisen meistens relativ schnell. Das macht mir relativ wenig Angst. Das Virus auch nicht, da ich zu keiner Risikogruppe zähle. Aber trotzdem betrifft es einen innerhalb der Familie. Für meine nicht mehr ganz jungen Eltern z.B. (die ich und auch ihre geliebten Enkelkinder derzeit nicht mehr besuche) wäre es wahrscheinlich die letzte Schlacht. Und solche Probleme wiegen für mich eindeutig schwerer.

  • Die wirtschaftliche Erholung geht nach Krisen meistens relativ schnell. Das macht mir relativ wenig Angst.

    Das ist doch sehr individuell. Für Deutschland magst Du hoffentlich recht behalten. Aber wie sieht es mit Italien aus? Wirtschaftswachstum ist dort schon seit einem Jahrzehnt ein Fremdwort und nach herkömmlichen Maßstäben wäre das Land schon lange pleite wenn die EZB es nicht künstlich am Leben halten würde. Dort kann das Virus sehr wohl der Stoß sein, der das Land den Bach runter gehen lässt. Und wenn dann eine Generation ohne Perspektive heranwächst und Rechtspopulisten unterstützt, wird aus einem wirtschaftlichen schnell ein politisches Problem. Das soll nicht heißen "lass die Alten sterben", ich fürchte nur dass die wirtschaftlichen Folgen deutlich dramatischer werden als sich das Viele vorstellen können.

    Einmal editiert, zuletzt von vizilo (22. März 2020 um 09:58)

  • Denn es gibt da noch ganz andere Beispiele, wie sich eine Wirtschaftskrise auswirkt, z.B. durch abgebrochene Krebstherapien, weil die Behandlung nicht mehr finanziert werden konnte. Da starben lt. Studie etwa 500.000 Menschen vorzeitig und darunter etwa 150.000 die sogar geheilt hätten werden können.

    Und noch viel schlimmer...Therapien die nicht mehr begonnen werden , aus Angst dann eine Hochrisikoperson mehr zu erzeugen...da wird auf Zeit gespielt...auf die Lebenszeit der Patienten.
    Klar ist das immer eine Abwägung - und die Ärzte tun garantiert ihr bestes...Aber: Wenn mir das ein Arzt vorgeschlagen/geraten hätte als ich es brauchte: Ich hätte Ihn auf der Stelle erschlagen....
    Und ja das trifft auch viele junge Menschen....
    Geschweige denn an die zu Denken, die jetzt erst von kurzem eine Organtransplantation oder Knochenmarkstransplantation hinter sich gebracht haben...und jetzt so gut wie überhaupt kein Immunsystem mehr haben...

    "Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen."
    (Antoine de Saint-Exupéry)

  • Deutschland hatte Freitag 30% Zuwachs an Infizierten, Samstag nur noch 12%. Das sind sehr gute Zahlen wenn sich das so fortsetzt.
    Ich könnte mir vorstellen, dass alles Ende April normal weitergeht wenn man es jetzt hart durchzieht.

    Bis dahin wird es sicher eine abgeschlossene Medikamenten-Studie geben!

    Positiv bleiben.

  • Negatives sehe ich auch. Es gibt keine Gruppen mehr auf den Straßen, das ist gut. Das berichten alle Medien.
    Aber das Ganze läuft relativ gedeckt in Wohnungen mit 3-5 Personen ab. Davon haben einige Kontakt mit älteren Leuten, usw. Da sind weiterhin potenzielle Infektionsketten.
    Nur wie soll das kontrolliert werden?

    • Offizieller Beitrag

    Deutschland hatte Freitag 30% Zuwachs an Infizierten, Samstag nur noch 12%. Das sind sehr gute Zahlen wenn sich das so fortsetzt.


    Abwarten, am Wochenende werden nicht von allen Behörden und Landkreisen Daten geliefert..

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