Alkohol und Darts - ein offenes Geheimnis UMFRAGE

  • Kann sein! Bei Deiner Übersetzung hat sich das so gelesen, als wenn es den Spielern grundsätzlich verboten wäre, während eines Darttuniers zu trinken.

    Dann sind wir uns ja einig, dass sich das Verbot auf den Bereich außerhalb der Practice Area bezieht.

    (Meine Antwort bezieht sich auf einen gelöschten Kommentar von arne_180)

    Meine Lieblings-26er: T5-D5-S1, T1-T1-S20, S13-S12-S1, D12-S1-S1

  • Kann sein! Bei Deiner Übersetzung hat sich das so gelesen, als wenn es den Spielern grundsätzlich verboten wäre, während eines Darttuniers zu trinken.

    Dann sind wir uns ja einig, dass sich das Verbot auf den Bereich außerhalb der Practice Area bezieht.

    … ich hatte gelöscht, um nochmal gegenzulesen.. sorry!

  • Johannes Lipsius (Mentalcoach für Dartspieler) hat vor kurzem eine interessante Podcast-Folge zu dem ganzen Thema rausgebracht:

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    Er beleuchtet das Ganze dort absolut objektiv und komplett ohne Wertung. Vor allem hat er mit der Grundfragestellung "Alkohol im Dartsport: Ist das Doping?" (und der logischen Antwort "Ja") einfach recht. Dom Taylor steht nun eine zweite Sperre wegen Doping bevor, die ihn mit ziemlicher Sicherheit die Tourcard kosten wird. Währenddessen treten bei jedem Turnier etliche Profis alkoholisiert an und es ist völlig okay bzw. wird halt eben geduldet. Da steckt schon eine gewisse Doppelmoral hinter.

    Wenn man den Dartsport weiter professionalisieren will, dann muss der nächste Schritt sein, dass Alkoholkonsum (durch Spieler) bei sämtlichen PDC Events untersagt ist, es Alkoholkontrollen gibt und Verstöße entsprechend geahndet werden. In welchem anderen Sport - außer Dart - ist es auf Profi Ebene gestattet, dass die Spieler unter Alkoholeinfluss antreten? Soweit ich weiß, in keinem. Und solange dies so ist, braucht man auch die regelmäßig aufkommende Diskussion über Olympia gar nicht erst zu führen...

    Im Podcast kommt Johannes zu dem Schluss, dass ein Alkoholverbot auf Profi-Ebene in den kommenden Jahren eingeführt wird. Ich bin mir da noch nicht so sicher, denn dafür müsste die PDC damit erstmal zugeben, dass es bis zum Verbot erlaubt war und dementsprechend die Profis auch Alkohol konsumiert haben.

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    Er beleuchtet das Ganze dort absolut objektiv und komplett ohne Wertung. Vor allem hat er mit der Grundfragestellung "Alkohol im Dartsport: Ist das Doping?" (und der logischen Antwort "Ja") einfach recht. Dom Taylor steht nun eine zweite Sperre wegen Doping bevor, die ihn mit ziemlicher Sicherheit die Tourcard kosten wird. Währenddessen treten bei jedem Turnier etliche Profis alkoholisiert an und es ist völlig okay bzw. wird halt eben geduldet. Da steckt schon eine gewisse Doppelmoral hinter.

    Wenn man den Dartsport weiter professionalisieren will, dann muss der nächste Schritt sein, dass Alkoholkonsum (durch Spieler) bei sämtlichen PDC Events untersagt ist, es Alkoholkontrollen gibt und Verstöße entsprechend geahndet werden. In welchem anderen Sport - außer Dart - ist es auf Profi Ebene gestattet, dass die Spieler unter Alkoholeinfluss antreten? Soweit ich weiß, in keinem. Und solange dies so ist, braucht man auch die regelmäßig aufkommende Diskussion über Olympia gar nicht erst zu führen...

    Im Podcast kommt Johannes zu dem Schluss, dass ein Alkoholverbot auf Profi-Ebene in den kommenden Jahren eingeführt wird. Ich bin mir da noch nicht so sicher, denn dafür müsste die PDC damit erstmal zugeben, dass es bis zum Verbot erlaubt war und dementsprechend die Profis auch Alkohol konsumiert haben.

    Sehe ich genau so. Ich war auch verwundert. Bei Dom Taylor wird ein riesen Fass aufgemacht wegen Dopings und andererseits der Alkohol geduldet. Bei den Preisgeldern und der weiter voranschreitenden Professionalität sollte man hier mal schleunigst auch auf Regel-Ebene professioneller werden. Alles andere ist derzeit eine Farce. Nach dem Motto "hiermit darfst du dopen, damit aber nicht" kann es nicht weitergehen.

  • So wird es aber weitergehen fürchte ich.

    Wenn die PDC das tatsächlich durchziehen sollte (imho gibt’s dafür keinerlei belastbare Informationen) dann lichtet sich das Feld vermutlich massiv.

    Warum sollte sie das tun?

    Da ist es doch um vieles einfacher öffentlichkeitswirksam „hart gegen echte Drogen“ vorzugehen (was absolut ok ist) und beim Thema „Alkohol“ angestrengt wegzuschauen (was halt scheinheilig ist).

    ”Two things are infinite: the universe and human stupidity; and I'm not sure about the universe.”
    Albert Einstein

  • Sehe ich genau so. Ich war auch verwundert. Bei Dom Taylor wird ein riesen Fass aufgemacht wegen Dopings und andererseits der Alkohol geduldet. Bei den Preisgeldern und der weiter voranschreitenden Professionalität sollte man hier mal schleunigst auch auf Regel-Ebene professioneller werden. Alles andere ist derzeit eine Farce. Nach dem Motto "hiermit darfst du dopen, damit aber nicht" kann es nicht weitergehen.

    Sehe ich auch so, wobei sich koks reinballern imo schon noch mal was anderes ist als alkohol.

    Aber klar, wenn Alkohol wirklich bedenklich (sehr regelmäßig und/oder viel) verwendet wird ist es ebenfalls sehr gefährlich.

  • So wird es aber weitergehen fürchte ich.

    Wenn die PDC das tatsächlich durchziehen sollte (imho gibt’s dafür keinerlei belastbare Informationen) dann lichtet sich das Feld vermutlich massiv.

    Warum sollte sie das tun?

    Da ist es doch um vieles einfacher öffentlichkeitswirksam „hart gegen echte Drogen“ vorzugehen (was absolut ok ist) und beim Thema „Alkohol“ angestrengt wegzuschauen (was halt scheinheilig ist).

    Die pdc könnte es ja schleichend einführen.

    1. Alkoholverbot leaken um das feld ein wenig aufzuschrecken und eine mediale Diskussion anzuregen

    2. Ein wenig zurückrudern und sagen wir führen aktuell noch kein verbot durch, aber wir empfehlen stark keinen Alkohol, dazu Hilfsprogramme und erste Einschränkungen

    3. Ankündigung in 5 jahren gibt es hartes alkoholverbot mit Kontrollen

    So würde man der alten Generation klar machen du kannst jetzt noch 5 jahre spielen und das problem bis dahin in den griff bekommen oder dann halt deine karriere beenden. Jungen spielern und vor allem dem Nachwuchs würde man dagegen klar machen es gibt keine Zukunft für Alkohol im darts.

    Das wäre imo eine gute lösung zumal die jungen Spieler der Zukunft wahrscheinlich eh eher aus vereinen und akademien und weniger aus pub leagues wo Alkohol dazu gehört kommen werden.

  • Da passiert überhaupt nix in dieser Richtung. Das Geschäftsmodell läuft doch gut so wie es ist. Warum sollte die PDC etwas ändern??

    Ich denke die pdc hat langfristig schon Interesse das zu ändern. Man versucht das thema zwar ein wenig unter den tisch zu kehren, aber im heutigen informationszeitalter wird das immer schwieriger und auch unbestätigte Gerüchte schaden dem Produkt zumal ja auch bekannte ex Profis beginnen darüber zu reden.

    Klar momentan läuft das Modell schon gut, aber ich glaube langfristig möchte die pdc schon bei den sponsoren noch eine Kategorie aufsteigen und statt bzw zusätzlich zu wettbuden und alkoholkonzernen auch richtige top Konzerne als Sponsoren gewinnen und allgemein auch als jugend sport noch mehr Anerkennung finden, dafür ist image schon wichtig. Und da schadet "es gibt keine Beweise, aber eigentlich ist es ein offenes Geheimnis das viele trinken" schon.

    Radsport hat zur ulle/armstrong boomzeit auch gut funktioniert obwohl allen klar war das gedopt wird, trotzdem kam irgendwann der punkt wo man reagieren musste (nicht das es gar kein Doping mehr geben würde, aber es wirkt zumindest etwas sauberer).

    Hier steht zum Beispiel die pdc möchte ihr sponsor portfolio erweitern

    https://www.sportspro.com/news/sponsorsh…%20PDC%20events.

    3 Mal editiert, zuletzt von dominik1346 (2. Januar 2026 um 09:53)

  • So lange es keinen wirtschaftlichen Druck gibt, wird die PDC gar nichts ändern. Warum auch,

    es wird ja niemand zum trinken gezwungen. Und die Entwicklung im Jugenddarts wird von

    ganz alleine dafür sorgen das immer mehr Spieler nüchtern am Board stehen. Ich befürchte da

    eher eine Anhäufung der "Dom Taylor Fälle", da Alkohol heutzutage längst nicht mehr der Favorit

    bei der Jugend ist.

  • generell haben Sponsoren keine Moral...da geht es tatsächlich um Steigerung des Marktwertes!ob jetzt Coca-Cola als Sponsor unbedingt gesunder ist ,in Mexico City Stadt das Monopol auf Wasserrechte, aber sich mit grünen Zertifikaten reinwaschen,der Zucker wird uns ja auch seit Jahrezehnten so perfekt verkauft!Jeder große Sponsor Player hat Schmutz am Schuh.Bei Wettanbieter weiß man wenigsten ehrlich was man bekommt.

    Und ich glaube Alkohol ist auch bei den Olympischen Spielen in den Schießsportarten nicht auf der Doping Liste.Selbst wenn die PDC jetzt Alk Verbot einführt aber es im Publikum duldet,wäre doch die Doppelmoral gegeben,man verkauft einen saubere Sport und das Fußvolk darf sich zusaufen.

    Vielleicht sollten wir die Menschen wieder selbstständig entscheiden lassen was sie tun...Humphries,Mvg,Price,Wright,..es gab Jahre da wurde mehr gegessen und getrunken und jetzt wird eben aufsich geachtet,da heißt nicht das es sich nicht wieder änder kann.

    Damals als man Jan Ulrich im Radsport erwischte...war Lance noch Jahre lang nicht überführt aber jeden war klar, wenn die Nummer 2 dopt,da muss die Nummer eins doch auch was nehmen.Im Endeffekt ein Fairer Wettkampf, besonder weil die Top 10 in ähnlichen Bereich unterwegs war.

    Wer es brauch soll was nehmen, die Leistunge- Gesellschaft mit höher schnelle weiter geht von den der Geschäftswelt bis zum Sport...ist Lippen aufspritzen auch schon Dopping?...wahrscheinlich sieht das eine Frau mit geringerem Selbstwert so,aber Leute mit Haltung ist das egal.Deswegen sage ich macht jeder was er für richtig hält.Und wie immer liegt die Wahrheit dazwische.

    Haldenkinder leben ewig!

  • Wenn man den Dartsport weiter professionalisieren will, dann muss der nächste Schritt sein, dass Alkoholkonsum (durch Spieler) bei sämtlichen PDC Events untersagt ist, es Alkoholkontrollen gibt und Verstöße entsprechend geahndet werden.

    an der Stelle möchte ich auch gerne nochmal meinen Senf dazu geben. Es wird heute in jeder Sportart ein Riesen Fass in Sachen Schutz von Kindern und Jugendlichen aufgemacht. So gilt beispielsweise ab 01.01.2026 in allen verbandssportarten ein tätigkeitsverbot für alle die kein eintragungsfreies Führungszeugnis haben. Das hat sich bisweilen nur auf die Tätigkeit mit direktem Kontakt an Kindern und Jugendlichen beschränkt. Wer das in welcher Art und Weise gut heisst oder nicht. Und ob das die richtigen Schritte in Richtung Gewaltprävention sind, kann aus heutiger Sicht noch keiner beurteilen. Auch wenn die Vergangenheit zeigt das nahezu alle Übergriffe vor einem Eintrag ins Führungszeugnis statt gefunden haben, ist der Schritt schon fast unumgänglich. Da werden dann stellen wie PSG-Beauftragte eingerichtet die allen tätigen auf die Finger schauen usw. In meinem Augen ist es daher längst überfällig den Alkohol gänzlich aus dem Sport zu verbannen. Nicht nur PDC, sondern in allen Verbänden des dartsports. Dafür soll aber jedem Spieler frei gestellt sein, nach seinem eigenen Match hinter der Bühne an der Bar, oder so, noch ein alkoholisches Getränk zu sich zu nehmen. Natürlich insofern nicht restalkohol beim nächsten Match vorhanden ist. Und ich glaube, gerade bei der PDC sind das alles Spieler, denen ihre Wirkung in der Öffentlichkeit durchaus bewusst ist. Und da appelliere ich an die Vernunft.

    180: 100+

    140: 500+

    HF: 3×170, 1×164, 5×160, 1×155, 5×150, 1×136, 7×132, 1×122, 36×120, ?×100

    SL: 3x9, 4x10, 2x11, 4x12, 2x13, 1x14, x* 15-18

  • Was steht denn für Dom Taylor als Sperre im Raum, gibt es da Gerüchte ? (also wie Lange meine ich )

    Wird gerade alles noch verhandelt. Man munkelt aber eine 3 monatige Sperre auf sämtlichen Veranstaltungen des Verbandes sowie eine Sperre von mindestens einem Jahr auf bühnenturnieren. Obendrein eine mittlere 4-stellige bis 5-stellige Geldstrafe.

    180: 100+

    140: 500+

    HF: 3×170, 1×164, 5×160, 1×155, 5×150, 1×136, 7×132, 1×122, 36×120, ?×100

    SL: 3x9, 4x10, 2x11, 4x12, 2x13, 1x14, x* 15-18

  • generell haben Sponsoren keine Moral...da geht es tatsächlich um Steigerung des Marktwertes!ob jetzt Coca-Cola als Sponsor unbedingt gesunder ist ,in Mexico City Stadt das Monopol auf Wasserrechte, aber sich mit grünen Zertifikaten reinwaschen,der Zucker wird uns ja auch seit Jahrezehnten so perfekt verkauft!Jeder große Sponsor Player hat Schmutz am Schuh.Bei Wettanbieter weiß man wenigsten ehrlich was man bekommt.

    Und ich glaube Alkohol ist auch bei den Olympischen Spielen in den Schießsportarten nicht auf der Doping Liste.Selbst wenn die PDC jetzt Alk Verbot einführt aber es im Publikum duldet,wäre doch die Doppelmoral gegeben,man verkauft einen saubere Sport und das Fußvolk darf sich zusaufen.

    Vielleicht sollten wir die Menschen wieder selbstständig entscheiden lassen was sie tun...Humphries,Mvg,Price,Wright,..es gab Jahre da wurde mehr gegessen und getrunken und jetzt wird eben aufsich geachtet,da heißt nicht das es sich nicht wieder änder kann.

    Damals als man Jan Ulrich im Radsport erwischte...war Lance noch Jahre lang nicht überführt aber jeden war klar, wenn die Nummer 2 dopt,da muss die Nummer eins doch auch was nehmen.Im Endeffekt ein Fairer Wettkampf, besonder weil die Top 10 in ähnlichen Bereich unterwegs war.

    Wer es brauch soll was nehmen, die Leistunge- Gesellschaft mit höher schnelle weiter geht von den der Geschäftswelt bis zum Sport...ist Lippen aufspritzen auch schon Dopping?...wahrscheinlich sieht das eine Frau mit geringerem Selbstwert so,aber Leute mit Haltung ist das egal.Deswegen sage ich macht jeder was er für richtig hält.Und wie immer liegt die Wahrheit dazwische.

    Natürlich haben die Unternehmen alle dreck am stecken.

    Trotzdem macht image für einen top Konzern wie sagen wir mal nestle oder Microsoft schon was aus. Teilweise ist es natürlich verlogen und green washing etc, aber für viele Firmen macht image eben doch was aus. Wettbuden oder bier Firmen ist das vielleicht noch egal aber vielen Konzernen nicht.

    Und bezüglich jeder kann selber entscheiden:

    Das stimmt natürlich, aber jugend Sportler eifern nun mal ihren Idolen nach und da ist es schon sinnvoll auf ein gewisses Image zu achten. Und wie im letzten Beitrag über mir geschrieben ist Alkohol mit Jugendschutz im sport auch nur schwer Vereinbar, selbst wenn man es im Jugendsport reguliert wäre es schwer vermittelbar wenn dann gesagt wird sobald du 18 bist darfst du saufen bis der arzt kommt.

    Gleiches gilt ja auch für Doping, klar kann man sagen Doping ist freie Entscheidung, lasst doch alle Dopen dann ist es fair, aber das stellt eben auch einen 17 jährigen top Jugendsportler vor schwierige Entscheidungen. Am Ende schützt ein Doping Verbot die die ohne Doping erfolg haben wollen und nicht bereit sind ihre Gesundheit zu riskieren.

  • Wird gerade alles noch verhandelt. Man munkelt aber eine 3 monatige Sperre auf sämtlichen Veranstaltungen des Verbandes sowie eine Sperre von mindestens einem Jahr auf bühnenturnieren. Obendrein eine mittlere 4-stellige bis 5-stellige Geldstrafe.

    Da muss ich aber mal nachhaken. Wer munkelt das denn? Quelle?

    1. Taylor wurde unter Auflagen bei seinem ersten Vergehen für 1 Monat gesperrt. Da sehe ich für den Wiederholungsfall aber eine höhere Komplettsperre als nur 3 Monate.

    2. Einen Unterschied zwischen Bühnenstrafe und Sperre für sämtliche Veranstaltungen gab es noch nie. Warum sollte es in diesem Fall so sein? Wo ist der Sinn? Zudem wird man nicht nur für Veranstaltungen des Verbandes gesperrt, sondern für alle DRA sanktionierten Turniere. Welche weitaus mehr als die der PDC umfassen.

    3. Leighton Bennett wird 8 Jahre für Match Fixing gesperrt und muss ca. £8.000 an Strafe zahlen. Taylor wird dann sicherlich nicht auch in diesen Regionen blechen müssen. Da würde die Verhältnismäßigkeit nicht stimmen. Zudem wurde in dem Statement zu seinem ersten Vergehen dieser Art im letzten Jahr keine Geldstrafe erwähnt.

    Klingt für mich alles sehr weit hergeholt.

    Edit: Meine persönliche Meinung: Der Junge hat doch offensichtlich leider ein schwerwiegendes Problem und braucht unbedingt therapeutische Hilfe. Welchen Effekt hätte denn in dem Fall überhaupt eine Geldstrafe? Wahrscheinlich keinen resozialisierenden. Wenn überhaupt Geldstrafe, dann für die Finanzierung einer verpflichtenden Therapie.

    4 Mal editiert, zuletzt von Ausgecount (2. Januar 2026 um 16:18)

  • Ich sehe da ehrlich gesagt mindestens 2 jahre. Normale Doping sperren sind ja 2 jahre und bei ihm war es das 2. Mal das erste mal war außergewöhnlich gering.

    Vielleicht legt man ihm etwas zugute das er ein Suchtproblem zugegeben hat, aber wenn man ehrlich ist ist er bei einer bestehenden sucht auch nicht fit für die tour.

    Ich könnte mir so was vorstellen wie 3 jahre sperre, aber davon 2 auf Bewährung unter strengen Auflagen, also zum beispiel mindestens 20 therapiesitzungen und dann über einen bestimmten Zeitraum monatliche drogentests und wenn das erfolgreich ist das er eventuell q school 2027 spielen, aber auch nur wenn er für die pdc medizinische daten freigibt, ne positive Prognose vom Therapeuten, mehrere negative Tests etc vorweist.

    Geldstrafe fände ich auch nur begrenzt sinnvoll, aber ihn mit suchtproblemen und wenn man seiner PK glaubt mehreren schweren traumata nach 3 monaten wieder spielen lässt würde ihm das überhaupt nicht helfen (so was löst sich nicht mit 3 Sitzungen beim therapeuten), dann wäre ein erneuter Rückfall vorprogrammiert.

  • Ich wüsste jetzt keine Sportart, in der dediziert Alkoholkontrollen durchgeführt werden. Doping-Tests ja, aber jetzt spezifisch Alkohol? Und Doping ja meist nur Stichproben. Man hört auch immer wieder von Fußballprofis durchaus auch in der Bundesliga, die regelmäßig wegen übermäßigem Alkoholkonsom - bisher meist außerhalb des Platzes auffallen. Und wer so säuft, der säuft dann auch ständig, und nicht nur ab und zu. Raucher - ist in meinen Augen auch eine Art des Doping - gibt es auch mehrere.

  • Alkohol funktioniert ja auch nur in einem gewissen Maße überhaupt leistungssteigernd. Oftmals wird er ja gegen Nervosität getrunken. (So soll es etwa bei Andy Fordham angefangen haben.) Das funktioniert natürlich bis zu einem gewissen Maß aber irgendwann werden die Ausfälle in Motorik und Konzentration zu groß. Viele, sehr motorische Sportarten, kann man vermutlich ab einem gewissen Alkoholpegel gar nicht mehr wirklich bestreiten weshalb da dann natürlich auch nicht unbedingt eine Notwendigkeit gesehen wird explizit darauf zu kontrollieren. In einer Konzentrationssportart wie Darts fällt das vermutlich weniger ins Gewicht.

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