PDC World Matchplay 2026

  • Das war das reinste Schlachtfest... DvD chancenlos. Wäre aber auch jeder andere wenn Littler die Averages um die 110 aufwärts über solch ne Länge liefert...


    Gehe bald mal schlafen und suche im Traum mal nach einem Wunder für Gezzy Morgen...:P

  • Das war das reinste Schlachtfest... DvD chancenlos. Wäre aber auch jeder andere wenn Littler die Averages um die 110 aufwärts über solch ne Länge liefert...


    Gehe bald mal schlafen und suche im Traum mal nach einem Wunder für Gezzy Morgen...:P

    Glaube wir alle senden Gezzy morgen ganz ganz viel Kraft, dass er das Unmögliche möglich macht :D

  • Habe mal Späßehalber zurück recherchiert.

    Vor 9 Jahren

    Person of interest: MVG

    Mett House
    10. Januar 2017 um 13:16

    Geschichte wiederholt sich, immer und überall ! :)

    Missing Link

  • Habe mal Späßehalber zurück recherchiert.

    Vor 9 Jahren

    Person of interest: MVG

    Mett House
    10. Januar 2017 um 13:16

    Geschichte wiederholt sich, immer und überall ! :)

    Vielen Dank fürs Hochholen dieser Diskussion. Das ist wirklich sehr amüsant! Vor allem ist die Diskussion wirklich exakt die gleiche, wie jetzt bei Littler (inklusive "Der hört eh bald auf"). Auch schön sind in der Retrospektive die Fehleinschätzungen, die da getätigt werden.

    Was für mich den großen Unterschied zwischen van Gerwens und Littlers Ära ausmacht, wird in der Diskussion da aber auch erwähnt. Zum einen brannte van Gerwen in nahezu jeder Partie. Man hat gemerkt, wie wichtig es ihm war, jedes einzelne Spiel zu gewinnen und wie sehr er sich da durchgekämpft hat. Seine Gegner haben gegen dieses grüne Monster gekämpft und es wurde alles gegeben ihn zu besiegen.

    Littler dagegen steht häufig eher gelangweilt am Bord, während die Gegner den Eindruck machen, als seien sie Fanboys, die glücklich sind, dass sie jetzt mal gegen den tollen Luke spielen dürfen. Auch van Duijvenbode hat heute mehr Bewunderung als Kampfgeist gezeigt. Ich störe mich also bei den Partien von Littler nicht unbedingt daran, dass er gewinnt, sondern daran, dass seine Gegner es zu selten ernsthaft versuchen ihn daran zu hindern. Und wenn man dann wie heute nach 3 Legs merkt, dass da wieder nur Ehrfurcht auf der Bühne zu sehen ist, weisst du genau, wie die restlichen Legs bis zum Ende ablaufen. Das macht mir dann halt deutlich weniger Spaß als damals bei van Gerwen.

    Was für mich noch dazu kommst, ist dieses Rosinen-Picken von Littler. In der van Gerwen-Diskussion wird auch erwähnt, dass er kein Turnier auslässt. Der Mann lebte damals Darts! (Mittlerweile ist das auch weniger geworden...) Littler dagegen ist erst 19 Jahre alt, 3 Jahre auf der Tour. Und hat bei Turnier-Teilnahmen die Motivation eines 65-jährigen kurz vor der Rente. Ich spüre da nicht die Liebe für den Sport, den ich so gerne verfolgen, sondern einfach nur ein Abarbeiten von Major-Turnieren.

    Aus diesen Gründen könnte er für mich Average-Rekorde ohne Ende brechen. Mein Interesse an ihm und seinen Matches würde das aber nicht sonderlich steigern.

  • Price spielt bei diesem Turnier nicht die Sterne vom Himmel, aber sein Timings ist Extraklasse. Nach fast 3 Jahren hat er sich ein Einzel-Finale mal wieder mehr als verdient, da seine Leistungen das schon lange hergaben:thumbup:


    Was Littler diese Woche veranstaltet ist sagenhaft. Dieses Niveau über mehrere Spiele hinweg ist selbst von ihm so noch nicht fabriziert worden. Er überrollt seine Gegner und wird gefühlt immer noch besser auf absolutem Weltklasse-Niveau. Viele werden es eintönig finden, doch ich drücke ihm morgen die Daumen, da ein Turniersieg selten beeindruckender und verdienter wäre als dieser hier.

    Lieblingsspieler:
    1.Raymond Van Barneveld 2.Phil Taylor/Gary Anderson 3.Vincent Van der Voort/Simon Whitlock/MVG

  • Price spielt bei diesem Turnier nicht die Sterne vom Himmel, aber sein Timings ist Extraklasse. Nach fast 3 Jahren hat er sich ein Einzel-Finale mal wieder mehr als verdient, da seine Leistungen das schon lange hergaben:thumbup:


    Was Littler diese Woche veranstaltet ist sagenhaft. Dieses Niveau über mehrere Spiele hinweg ist selbst von ihm so noch nicht fabriziert worden. Er überrollt seine Gegner und wird gefühlt immer noch besser auf absolutem Weltklasse-Niveau. Viele werden es eintönig finden, doch ich drücke ihm morgen die Daumen, da ein Turniersieg selten beeindruckender und verdienter wäre als dieser hier.

    Als Price-Fan kann ich ihm natürlich nicht die Daumen drücken, no way :evil:, aber beeindruckend ist das allemal. Und mMn tatsächlich viel zu gut, um es langweilig zu finden. Und ja, er hängt sich nicht so rein wie MvG zu seinen besten Zeiten oder andere, aber er muss es halt auch nicht: Die Nonchalance, mit der er das alles angeht, angehen kann, hat schon auch eine gewisse Faszination. Selbst dann, wenn ich ihn eigentlich nicht gewinnen sehen will.

  • "Langweilig" halte ich tatsächlich für den falschen Begriff. Zumindest für mich. Ganz im Gegenteil: Es ist extrem spektakulär, was der Kerl ans Board nagelt. "Frustrierend" finde ich passender. Darts lebt von Fehlern, von Formschwankungen, von Unvorhersehbarkeiten. Wenn diese Dinge an der Weltspitze dann so krass glattgezogen werden, leidet da eben die Attraktivität.

  • NordDarter Naja die spielen alle nur fuers Geld.

    Der Sport ist da nur Mittel zum Zweck.

    Iceman hat das mal sehr deutlich gesagt: 'Darts ist lukrativer als Rugby und nun nehme ich eben den anderen hier die Preisgelder weg.'

    Lieblingsspieler: 1. Gary Anderson 2. James Wade 3. Peter Wright 4. Gerwyn Price 5 Ryan Searle/Luke Littler

  • "Langweilig" halte ich tatsächlich für den falschen Begriff. Zumindest für mich. Ganz im Gegenteil: Es ist extrem spektakulär, was der Kerl ans Board nagelt. "Frustrierend" finde ich passender. Darts lebt von Fehlern, von Formschwankungen, von Unvorhersehbarkeiten. Wenn diese Dinge an der Weltspitze dann so krass glattgezogen werden, leidet da eben die Attraktivität.

    Ok, ich seh den Punkt. Das trifft es tatsächlich besser. Andererseits: Das, was Du hier erwähnst (Fehler, Formschwankungen, Unvorhersehbarkeiten) und was für mich tatsächlich auch zur Attraktivität beiträgt, gibt es doch immer noch an so vielen Stellen. Mir reicht das, auch wenn's "nur" the best of the rest ist. Liegt aber evtl. daran, dass ich Turniere auch schon vor Littler in den niedrigeren Runden interessanter fand als die Frage, wer das Ding dann am Ende zieht. Und ich freu mich auf den Tag, an dem wir alle denjenigen abfeiern werden, der Littler bei einem Major schlägt. Da wird's dann richtig attraktiv. :love:

  • sehe ich eigentlich nicht so, denn bei den Englaendern kommt da Einiges nach , was aehnlich dominant ist/werden kann wie LL.

    Aber egal, dann geht halt das Gejammer wegen dem neuen Dominator los. ;)

    Lieblingsspieler: 1. Gary Anderson 2. James Wade 3. Peter Wright 4. Gerwyn Price 5 Ryan Searle/Luke Littler


  • Grundsätzlich hast Du ja sogar recht! Für viele (zumindest für mich) ist auch nicht die Dominanz das alles entscheidende Kriterium. Davon gab es einige in der Vergangenheit und ja, auch längere. Ein wesentlicher Faktor ist auch die Persönlichkeit des jeweilgen SPieler. Und da waren m.E. halt quasi alle, MvG etwas ausgenommen, deutlich sympatischer als Littler. Selbst ein Taylor, der ja auch mal gewisse "Anfälle" hatte hat sich insgesamt deutlich besser gegeben als Littler. Letzterer wirkt auf mich (Achtung, rein subjektive Meinung!!) wie ein verzogener Bengel, der sehr arrogant rüberkommt und den Kopf nur hat, damit es beim englischen Wetter nicht permanent reinregnet. Und Arroganz ist ein Charakterzug, den ich auf den Tod nicht ausstehen kann. Und schon gar nicht bei einem halben Kind, das außer ein paar Pfeile zu werfen noch nichts geleistet hat.

    Dennoch möchte ich deutlich machen, dass ich Littlers sportliche Dominanz anerkenne und er derzeit sicherlich der mit weitem Abstand beste Spieler ist.

    Ich denke, heute Abend gewinnt er zu 9 oder zu 10. Auch wenn ich es (das dürfte deutlich geworden sein :vic:) mit einen anderen Sieger wünschen würde

  • Also das was Luke hier bei diesem Turnier bis zum heutigen Finale bislang abreißt, habe ich so seitdem ich zur WM 2013 (also nun auch schon seit etwas mehr als über 13 1/2 Jahre) zum Dartsport gekommen bin noch von keinem anderen Spieler gesehen, weder von Phil noch von MvG, auch wenn Taylor nach wie vor den Rekord eines Turniersiegers bei einem Major von der EDC 2009 hält und da wohl nochmal den einen Ticken besser unterwegs war, wenn auch nicht über diese Distanz des Matchplays.

    Was mich vor allem aber so fasziniert an Littler ist die Menge/Anzahl an Legs, die er mit der 4. Aufnahme löscht, und das teils ohne Gegnerdruck. Da hagelt es ja wirklich nur an 11 und 12 Dartern. Weshalb da zumindest bei mir auch keinerlei Langeweile aufkommt ist zudem einfach auch sein spektakulärer Spielstil, bei dem er alles einfach so leicht und mühelos aussehen lässt, dass man ganz vergisst, dass das noch der selbe Sport ist, den er da ausübt. Ich bin einer, der genießt einfach diese "Greatness", da man solche Darts bislang kaum bewundern konnte. Ich bin bei seinen Spielen inzwischen auch wirklich nur noch mit einem Schmunzeln unterwegs, was sonst nur meine beiden absoluten Idole Gary und Adrian Lewis schaffen bzw. geschafft haben, wenn diese in ihrem absoluten Beast-Mode unterwegs sind bzw. waren.

    Was ich auch noch zu dem Vergleich mit MvG sagen muss und mich zudem halt auch noch deutlich mehr abholt als die dominanten Jahre von MvG, ist sein respektvolles Verhalten gegenüber seinen Gegnern, wo er keinerlei große Sprüche klopft und abseits der Bühne absolut bodenständig ist. Da nehme ich sogar sehr gerne seine für viele leicht arrogante Bühnenpräsenz viel lieber in Kauf, auch wenn das zumindest für mich immer ein schmaler Grad zu derartigen Selbstbewusstsein ist und das jeder für sich selbst unterschiedlich einordnen kann.

  • Also das was Luke hier bei diesem Turnier bis zum heutigen Finale bislang abreißt, habe ich so seitdem ich zur WM 2013 (also nun auch schon seit etwas mehr als über 13 1/2 Jahre) zum Dartsport gekommen bin noch von keinem anderen Spieler gesehen, weder von Phil noch von MvG, auch wenn Taylor nach wie vor den Rekord eines Turniersiegers bei einem Major von der EDC 2009 hält und da wohl nochmal den einen Ticken besser unterwegs war, wenn auch nicht über diese Distanz des Matchplays.

    Was mich vor allem aber so fasziniert an Littler ist die Menge/Anzahl an Legs, die er mit der 4. Aufnahme löscht, und das teils ohne Gegnerdruck. Da hagelt es ja wirklich nur an 11 und 12 Dartern. Weshalb da zumindest bei mir auch keinerlei Langeweile aufkommt ist zudem einfach auch sein spektakulärer Spielstil, bei dem er alles einfach so leicht und mühelos aussehen lässt, dass man ganz vergisst, dass das noch der selbe Sport ist, den er da ausübt. Ich bin einer, der genießt einfach diese "Greatness", da man solche Darts bislang kaum bewundern konnte. Ich bin bei seinen Spielen inzwischen auch wirklich nur noch mit einem Schmunzeln unterwegs, was sonst nur meine beiden absoluten Idole Gary und Adrian Lewis schaffen bzw. geschafft haben, wenn diese in ihrem absoluten Beast-Mode unterwegs sind bzw. waren.

    Was ich auch noch zu dem Vergleich mit MvG sagen muss und mich zudem halt auch noch deutlich mehr abholt als die dominanten Jahre von MvG, ist sein respektvolles Verhalten gegenüber seinen Gegnern, wo er keinerlei große Sprüche klopft und abseits der Bühne absolut bodenständig ist. Da nehme ich sogar sehr gerne seine für viele leicht arrogante Bühnenpräsenz viel lieber in Kauf, auch wenn das zumindest für mich immer ein schmaler Grad zu derartigen Selbstbewusstsein ist und das jeder für sich selbst unterschiedlich einordnen kann.

    Unterschreibe ich zu 100%! Das ist auch genau das, wie ich derartige Littlerspiele sehe und genieße! Und wie schreiben immer einige hier im Forum, wenn deutsche Spieler trotz 100+ Averages ihr Spiel verlieren: Es ist nicht verboten auch 110+ im Average zu spielen und einen Littler zu besiegen. Das hat jedoch bei diesem Turnier keiner gegen Littler geschafft!

  • Die Qualität dessen was Littler in wahrsten Sinne des Wortes ans Board zaubert kann glaube ich niemand auch nur ansatzweise in Frage stellen.

    Das ist der eine Punkt.

    Manchmal genieße ich es auch und lasse es einfach auf mich wirken.

    Das ist der zweite Punkt.

    Sport lebt halt auch von der Spannung, zumindest ist das bei mir so.

    Und da stumpfe ich dann bei so extremer Dominanz einfach ab. Das ist dann nicht mehr meins.

    Da kann Littler nullkommanull dafür, ich ziehe alle Hüte die ich habe vor seiner Leistung. Uneingeschränkt.

    Aber da fehlt das, was Sport für mich ausmacht.

    Das ist der dritte Punkt.

    ”Two things are infinite: the universe and human stupidity; and I'm not sure about the universe.”
    Albert Einstein

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