Meiner Meinung nach wird hier total dramatisiert. Ganz schön viele Hobbypsychologen hier unterwegs. 😅.
Der WGP mit seinem speziellen Format und der kurzen Distanz war zu Turnierbeginn schon immer ein riesen Stolperstein. Auch ein Taylor z.b. hat es selbst in seinen dominatesten Jahren dort häufiger erwischt.
Wie sagte es Woodhouse so treffend, er ist halt kein Roboter.
Was heißt dramatisiert ? Es geht doch gar nicht darum, dass er ein Spiel verloren hat, sondern um das analytische und da fällt einfach auch auf, dass sowohl die Doppel aktuell enorm klemmen als auch, dass er ungewohnt viele Ausreißer in die nebenliegenden Segmente der 20 und 19 hat, was für mich eben auch ein Zeichen ist, dass er aktuell nicht genügend in den Sport investiert, wovor ein gewisser Taylor ja neulich noch gewarnt hatte. Ich meine klar er kann es sich erlauben, aber ich weiß nicht ob diese fehlende Haltung, die er für mich vermissen lässt langfristig so zielführend und erfolgsversprechend ist. Es wirkt derzeit eher so, als sei bei ihm nach dem historischen Matchplay eine Art Sättigung eingetreten, was ja vollkommen ok ist, aber zugleich auch gefährlich sein kann, denn so macht er sich halt immer mehr angreifbar.