• Ich habe mir während der Q-School Gedanken gemacht , wie man das Format ändern könnte in meinen Augen "gerechter" machen könnte.

    Generell ist es ja so, dass die PDC in meinen Augen 2 große Ziele verfolgt:

    1. Die Top 128 Spieler weltweit sollen auf der PDC Pro Tour spielen

    2. Jeder kann eine Tourkarte erlangen. (Vom Tellerwäscher zur Tourcard)

    Würde man nur Ziel 1. verfolgen würde es die Q-School in meinen Augen nicht geben und alle Tourcards müssten über die CT und DT vergeben werden. (Eventuell Vergabe einiger wenige Tourcard für Spieler ausserhalb von Europa).

    Trotzdem ist der Punkt 2 und der finanziellen Aspekt der Q-School so wichtig, dass man diese nicht aufgeben wird.


    Ich würde das Format der Q-School trotzdem überarbeiten insbesondere der Final Stage. Die First Stage kann gerne so bleiben wie sie ist. Da aufgrund der unterschiedlichen Spielstärke sich eh meisten die besten Spieler durchsetzen.

    Die Final Stage würde ich folgendermassen ändern.
    Variante 1 (Einfach):
    - Jeder Spieler spielt je Finaltag 4 Spiele --> Am Ende hat jeder Spieler 16 Spiele gespielt und aus diesen wird eine Tabelle erstellt. Wenn man an 32 Boards spielt hat man 8 Spiele pro Board pro Tag.

    Variante 2 (komplexer):
    1. Am ersten Tag haben alle Spieler 4 Spiele. Spieler mit 0 Punkten scheiden aus. Die anderen behalten ihre Punkte.

    2. Am zweiten Tag haben die verbleibenden Spieler 5 Spiele. Spieler mit weniger als 4 Punkten aus ersten und zweiten Tag scheiden aus.

    3. Am dritten Tag haben die verbleibenden Spieler 6 Spiele. Spieler mit weniger als 7 Punkten aus den Tagen scheiden aus.

    4. Am vierten Tag haben die verbleibenden Spieler 7 Spiele.

    Mich würden eure Meinungen interessieren

  • Ich glaube nicht, dass das in naher Zukunft (wahrscheinlich auch nie) passieren wird, aber ich würde mir sowas wünschen

    Direkte Tour Card an:

    - Top 8 der Challenge Tour

    - Top 4 der Development Tour

    - Gewinner der Nordic/Baltic Tour

    - Gewinner der CDC-Tour

    - Gewinner der DPA-Tour

    - Gewinner der Asian Tour

    (- im Optimalfall gäbe es dann zB auch noch ne Osteuropa-Tour, außerdem könnten auch je Platz 1&2 der Touren Plätze bekommen)

    - First Stage abschaffen (analog dazu auch die Regel abschaffen, dass man Q-School für Challenge Tour spielen muss)

    - Rest der Plätze ausspielen wie bisher

  • Ich hatte heute die Idee, dass man ja zumindest eine Tourcard an denjenigen geben könnte, der über die vier Tage der Final Stage den höchsten Average gespielt hat. Fände das sehr fair und als Kriterium für eine Tourcard sehr relevant. Voraussetzung natürlich, dass der Spieler jedes mögliche Spiel bestreitet.

    Meine 3 Lieblingsspieler: Flo Hempel, Gary Anderson, Niko Springer 1.D2.D3.D

    Erweiterter Kreis: Schindi, Domi, Barney, Humphries, Noppert, Gezzy, Hopp

  • Der Erfolg der Q School gibt der PDC doch mit dem aktuellen Format recht. Die Anmeldezahlen sind auf konstant hohem Niveau. Gerade im deutschsprachigen Raum wächst das Interesse an der Q School Medial und von Fans jedes Jahr.

    Viel gespannter bin ich, ob die PDC zukünftig weiterhin die Karten nach den Meldezahlen auf EU/UK verteilt. Auf der Insel liest man ja zwischen den Zeilen zumindest auf Social Media Kritik

    Lieblingsspieler: Gabriel Clemens 1.D , Robert Marijanovic 2.D , Garry Anderson 3.D , Steve Beaton 4.D , Max Hopp 5.D

  • Dazu findet man im Forum einige Gedankengänge, weil das Thema gefühlt nach jeder Q-School aufkommt. Hier z.B. auf 1-2 Seiten ein paar Ideen: PDC Q-School 2019

    Wenn mich die Motivation packt, dann bau ich mein Simulationsprogramm (6 Jahre ist das hier im Forum schon her, uff) nochmal aus und erstelle verschiedene Q-School-Formate und schaue, wie zuverlässig dort die besten Spieler durchkommen.

  • Ich hatte heute die Idee, dass man ja zumindest eine Tourcard an denjenigen geben könnte, der über die vier Tage der Final Stage den höchsten Average gespielt hat. Fände das sehr fair und als Kriterium für eine Tourcard sehr relevant. Voraussetzung natürlich, dass der Spieler jedes mögliche Spiel bestreitet.

    Wenn man jedes mögliche Spiel beschreitet, wäre man vier Mal im Finale und hätte die Tourcard eh.

  • Viel gespannter bin ich, ob die PDC zukünftig weiterhin die Karten nach den Meldezahlen auf EU/UK verteilt.

    Sportlich fair wäre eine gemeinsame Final Stage. Wie schon von anderen vorgeschlagen, gerne im Wechsel zwischen EU und UK. Nachteil ist natürlich der erhöhte Reiseaufwand für die Qualifikanten aus der First Stage, die in dem Jahr zum anderen Austragungsort müssen.

    Im Zuge dessen würde ich auch für deutlich mehr vorqualifizierte Spieler (aus den Secondary und Affiliate Tours) plädieren.

    Meine Idee:

    - Eine Final Stage mit 256 Teilnehmern (jährlicher Wechsel zwischen EU und UK).

    - Die Tagesfinalisten erhalten eine Tourcard.

    - Es gibt Nachrücker, um täglich auf 256 Spieler zu kommen und Punkte ab der ersten Runde zu vergeben. (Dass es Spieler geben würde, die nur am letzten Tag spielen, ist natürlich ein Nachteil. Ich denke aber, dass sich trotzdem Leute finden würden.)

    - Mehr Plätze in der Final Stage für Secondary Tours (z.B. je 32 für CT und DT) sowie Affiliate Tours (z.B. je 8 für CDC, PDC NB, PDC Asia, DPA, DPNZ; je 4 für WS, CDLC, ADG)

    - Blieben immer noch rund 50 Plätze pro First Stage (eher mehr, da sicherlich viele Plätze der internationen Touren nicht abgerufen würden), also auch genug Chancen für Newcomer.

    - Evtl. könnte man die First Stage bereits Anfang Dezember austragen, um genug Planungszeit für die Qualifikanten zu ermöglichen.

  • Wenn man jedes mögliche Spiel beschreitet, wäre man vier Mal im Finale und hätte die Tourcard eh.

    Damit war natürlich gemeint, jedes für den jeweiligen Spieler angesetzte Spiel. ^^

    Dass nicht jemand der am ersten Tag mit 99 Punkten ausscheidet, dann drei Mal aussetzt, um seinen Average zu retten. Aber das geht ja mit der neuen Regel von diesem Jahr eh nicht mehr, weil du jeden Tag spielen musst.

    Meine 3 Lieblingsspieler: Flo Hempel, Gary Anderson, Niko Springer 1.D2.D3.D

    Erweiterter Kreis: Schindi, Domi, Barney, Humphries, Noppert, Gezzy, Hopp

  • Doppel-KO in der Q-School fände ich gut. So würde Lospech zumindest etwas abgefedert und ein guter Spieler behält an dem jeweiligen Tag die Chance zu punkten.

    Doppel-KO mit 128 Spielern im Turnierbaum hat viel zu viele Spiele. Es gibt ja vereinfacht gesagt die doppelte Anzahl an Runden.

    Da müsste man beim Modus Best of 11 um 10 Uhr anfangen und wäre vielleicht um 20 Uhr noch nicht fertig.

  • Sportlich fair wäre eine gemeinsame Final Stage. Wie schon von anderen vorgeschlagen, gerne im Wechsel zwischen EU und UK. Nachteil ist natürlich der erhöhte Reiseaufwand für die Qualifikanten aus der First Stage, die in dem Jahr zum anderen Austragungsort müssen.

    Ja, das finde ich auch. Ansonsten passt in meinen Augen die Q-School trotz allem so wie sie ist. Man sieht ja wie intensiv es dann doch immer von uns Zuschauern verfolgt wird, welch krasse Anmeldezahlen es bei beiden Q-Schools gibt und am Ende setzen sich zum überwiegenden Teil dann doch die besten durch, weil sich Glück und Pech über 4 bzw. sogar 7 Tage ausgleicht.

  • Nun, da das Thema wieder aufkommt möchte ich meine favorisierte Variante hier auch nochmal zum besten geben:

    Es werden 7 Tage wieder mit allen Spielern gespielt, wegen dem großen organisatorischen Aufwand jedoch in EU und UK getrennt.

    Man spielt jeden Tag zuerst eine Qualifikationsrunde, das würde ich mir auch für alle anderen Secondary und Affiliate Touren der PDC wünschen, da es keine gerechten Setzungen geben kann, da ja manche Spieler dort nur mal für eine Turnierwochenende auftauchen und andere immer mitspielen:

    In dem Fall der Q-School spielt jeder Spieler 11 Legs bis er sie jeweils zu Ende gebracht hat. Mit einem Programm wird für jeden Spieler errechnet, wie viele Matches er mit und gegen den Anwurf gegen jeden anderen Spieler gewonnen hat. Für diese Qualifikationsrunde gibt es 0 bis 1 Punkt, je nachdem wie viele Matches ein Spieler prozentual von seinen Spielen gewonnen hat. Gewinnt er 663 von 1000 Spielen, so hat er 0,663 Punkte. Folglich wird es im Ranking nie wieder um irgendeine Legdifferenz oder gewonnene Legs gehen, da man einfach genug Nachkommastellen mitnimmt bis ein Unterschied da ist!

    Die Top 128 spielen bei offener Auslosung um weitere Punkte mit je einem Punkt pro Runde und Sieg. Tagessieger erhalten eine Tourcard und entsprechend die besten im Ranking! Dieses System halte ich für gerechter und es braucht auch nicht mehr Aufwand, Zeit für die Teilnehmer oder die PDC und jeder bekommt mal ein paar Zentelpunkte zusammen, wenn ihm ein paar gute Legs in der Quali gelingen, ohne dass diese Quali am Ende zu großen Einfluss auf die TC-Verteilung hat. Zudem haben nicht die Vorqualifizierten den Vorteil nur 4 Tage spielen zu müssen, während die anderen schon langsam am 7. Tag an ihre konditionellen Grenzen stoßen. Es ist auch nicht komplizierter als das jetzige System oder eines der anderen hier vorgestellten Modelle.

    Aber es schließt aus, dass sich Spieler mit Losglück durchmogeln und das 128 er Feld ist immer mit den besten 128 des Tages besetzt und man bekommt dann für jeden Sieg in jeder Runde auch Punkte und es gibt keine Freilose mehr!

    Durch dieses System ist auch garantiert, dass jeder Spieler, der eine TC will auch jeden Tag mitspielt, außer natürlich er ist Tagessieger geworden. Und alle anderen können beliebig viele Tage mitspielen oder nicht, das würde im Prinzip niemanden einen Vor- oder Nachteil bringen. Man könnte sich also viele Regeln sparen, die man dann kurzfristig wieder ändern müsste, weil sie in der Realität dann zu irgendwelchen Absurditäten führen würden.

    Wie gesagt, dass System würde sich auch super für die anderen PDC-Touren eignen, da die Leistungsunterschiede der Teilnehmer teilweise doch sehr groß sind, würde es sicherstellen, dass jeder für einen Sieg dann auch Punkte/ Preisgeld erhält und sich ab der Runde bei der es um Preisgeld geht nur die Spieler befinden, die an dem Tag die besten Top 64/ 128 sind. Man könnte auch hier eine kleine Preisgeldausschüttung schon für die Quali geben z.B. x Pfund/ Dollar/ € je gewonnenes % seiner Spiele in der Qualifikation, so dass 100% ca. dem Preisgeld der ersten Gewinnrunde entspricht.

    3 Mal editiert, zuletzt von manicha (13. Januar 2025 um 12:42)

  • Ich hatte heute die Idee, dass man ja zumindest eine Tourcard an denjenigen geben könnte, der über die vier Tage der Final Stage den höchsten Average gespielt hat. Fände das sehr fair und als Kriterium für eine Tourcard sehr relevant. Voraussetzung natürlich, dass der Spieler jedes mögliche Spiel bestreitet.

    Außerdem könnte man doch um den Nervenkitzel noch etwas zu erhöhen eine sofortige Tourcard für einen 9-Darter vergeben. So können sich Spieler, die in der Rangliste gut platziert sind bis zum Ende nicht sicher fühlen und schlecht platzierte Spieler sich bis zum Ende Hoffnung machen.

    Natürlich nicht Ernst gemeint, aber von Tourcards über den Average halte ich auch nicht viel. Da könnte dann jemand belohnt werden, der 4 mal die erste Runde gegen einen starken Gegner verliert und einfach wenig aufs Doppel werfen musste.

  • Natürlich nicht Ernst gemeint, aber von Tourcards über den Average halte ich auch nicht viel. Da könnte dann jemand belohnt werden, der 4 mal die erste Runde gegen einen starken Gegner verliert und einfach wenig aufs Doppel werfen musste.

    Das ist definitiv ein Risiko bei dieser Regel, auch wenn sie in der von dir beschriebenen Extremvariante sehr sehr unwahrscheinlich ist. Aber man könnte die Regel dahingehend anpassen, dass man nur die Spieler mit ihrem Average betrachtet, die eine gewisse Mindestpunktzahl erreicht haben. Hier kämen mir 3 Punkte in den Sinn.

    Ganz praktisch betrachtet sähe das bei dieser Q-School (EU) folgendermaßen aus:

    1. Jeffrey De Zwaan (90,52)

    2. Stefan Bellmont (89,72)

    3. van den Herik (87,30)

    Bei den ersten beiden würde ich es direkt unterschreiben, denn die Leistung war absolut "tourwürdig". Geht ja auch nur um einen Platz, mehr wäre wer zu viel über die Regelung.

    Meine 3 Lieblingsspieler: Flo Hempel, Gary Anderson, Niko Springer 1.D2.D3.D

    Erweiterter Kreis: Schindi, Domi, Barney, Humphries, Noppert, Gezzy, Hopp

  • Die Final Stage sollte nicht aus 4 KO-Turnieren, sondern aus 1 viertägigen Turnier im "Schweizer System", bestehen:

    - ausgelost wird ausschliesslich die allererste Runde des Turniers

    - für alle weiteren Runden werden die Spieler nach den jeweils vorangegangenen Resultaten gesetzt

    - der bisher beste Spieler wird dabei gegen den nächstbesten Spieler, gegen den er noch nicht gespielt hat, eingeteilt

    - pro Tag könnte man so beispielsweise 5 Runden spielen

    - nach 4 Tagen und total 20 Spielen pro Spieler ergibt dieses System eine sehr aussagekräftige Tabelle

  • Also ich persönlich finde die Q-School nicht so schlecht wie sie ist - würde nur nach der FirstStage auf eine gemeinsame Finalstage wechseln - mit ein paar Tage Pause - wegen anreise!

    Teilnehmer wären dann 256 und würde dennoch erst ab der zweiten Runde Punkte geben - weil es einfach das Losglück ein wenig vermindert

    und auch die Freilose sind okay - trifft bei 4 Events 3 Spieler

  • Ja, das finde ich auch. Ansonsten passt in meinen Augen die Q-School trotz allem so wie sie ist. Man sieht ja wie intensiv es dann doch immer von uns Zuschauern verfolgt wird, welch krasse Anmeldezahlen es bei beiden Q-Schools gibt und am Ende setzen sich zum überwiegenden Teil dann doch die besten durch, weil sich Glück und Pech über 4 bzw. sogar 7 Tage ausgleicht.

    In meinen Augen würde eine Änderung aber nichts an den Teilnehmerzahlen und am mitfiebern ändern...

  • Ich finde die Q-School so wie sie aktuell läuft absolut in Ordnung.

    Ganz ehrlich, wer sich in der Q-School nach vier Spieltagen nicht durchsetzt, der hat es dann eben (noch) nicht verdient. Das es immer mal einen trifft der Vorteile/ Nachteile hat ist eben so. Sonst muss man wirklich nur noch über Development / Challenge Tour gehen. Dann verliert sich aber der Charme des Underdogs und die Möglichkeit das sich jeder an einem guten Tag qualifizieren kann. Auch für Spieler die nicht die Möglichkeit haben regelmäßig an der Development/ Challenge Tour teilzunehmen, sind dann komplett raus. Egal ob es an der Arbeit, Schule oder Wohnort (Asiaten, Australier, Nordamerikaner etc.) liegt.

    Nach dem Durchschnittsaverage zu gehen ist doch absolut falsch. Nicht der beste Average gewinnt, sondern der der am Ende das Doppel als erster trifft.

    Worüber man reden kann ist die Anzahl der Tourkarten. Möglicherweise mehr Tourkarten über Challenge/ Development Tour vergeben, evtl. sogar eine Karte direkt über Nordamerika, Asien und Ozeanien Tour?

  • Zum Thema Freilose: Man darf nicht vergessen, dass man, wenn man ein Freilos bekommt, nicht seine Legdifferenz ausbessern kann. Ich glaube ein Klose hatte 2(vielleicht war es auch nur 1) Freilos. Dadurch war er der Spieler mit der geringsten Legdifferenz mit 4 Punkten. Klar, ist es leichter an Punkte zu kommen, wenn man ein Freilos in R1 hat, aber vor allem in der QSchool entscheidet doch eigentlich (fast) jedes Jahr die Legdifferenz, ob man jetzt eine TC bekommt oder nicht.

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