European Darts Championship 2025

  • Die große Frage ist woher die Sturheit mit der D20/D10 kommt? Ich würde es ja irgendwie verstehen, wenn dass immer so gewesen wäre aber er ist doch früher auch mal auf die D16 usw. gegangen.

    Das ist quasi die Rückentwicklung zum modernen Dart.

    Selbst ein Littler, Anderson usw. spielt mittlerweile deutlich flexibler.

    Zudem ist Schindler auf D20/D10 jetzt halt nicht so stark wie Wade oder Joyce auf D16/D8. Zudem nicht so schwach auf D16 wie Joyce auf D20.

    Ich verstehe es nicht und ich hoffe er analysiert das Spiel heute richtig. Das hat er durch seine maximale unflexibilität verloren.

  • Der tiefe Major-Run bleibt also mal wieder aus. Zwischen 16+ und den anderen gibt es jedenfalls eine gigantisch große Leistungslücke. Bedingt durch die OoM denkt man, dass die Leute da hinter 16 ja auch gut sind, aber so ist das nicht. Die trennen Welten, was dann eine Verzerrung der Leistungsstärke darstellt. Das ist so, als wenn in der Bundesliga ab Platz 6 alles nur Zweitligisten sind, obwohl sie ja in der ersten Liga spielen, aber die reine Zahl des Platzes gibt einen Fake vor.

  • Puh...man weiß gar nicht, was man da noch schreiben soll.

    Wenn ich es nicht übersehen habe, dann hat Martin nicht ein einziges Mal auf ein anderes Doppel umgestellt....

    ???

    Nur durch den Unfall die 12 statt der 5 zu treffen bei 25 und, siehe da, die D4 fällt mit dem ersten Dart.

    Deshalb wäre ja auch D16 - D8 - D4 besser, wenn man innen landet, statt 20 - 10 - 5 ...

  • Die große Frage ist woher die Sturheit mit der D20/D10 kommt? Ich würde es ja irgendwie verstehen, wenn dass immer so gewesen wäre aber er ist doch früher auch mal auf die D16 usw. gegangen.

    Das ist quasi die Rückentwicklung zum modernen Dart..

    Mir wurde in einem Workshop mal erzählt, dass der Fokus auf EIN Doppel konzentrationsfördernd sei. Man stellt nichts in Frage, man geht immer die gleichen Wege, man lässt im Kopf einfach nichts anderes zu. Do or die - voller Fokus.

    Kann man so sehen. Finde das im Amateurbereich aber eher sinnvoll - da haben viele nur 1, 2 richtig starke Doppel. Ein Profi kann alle und sollte da deutlich flexibler sein, wenn das Lieblingsdoppel mal nicht läuft.

  • Mir wurde in einem Workshop mal erzählt, dass der Fokus auf EIN Doppel konzentrationsfördernd sei. Man stellt nichts in Frage, man geht immer die gleichen Wege, man lässt im Kopf einfach nichts anderes zu. Do or die - voller Fokus.

    Kann man so sehen. Finde das im Amateurbereich aber eher sinnvoll - da haben viele nur 1, 2 richtig starke Doppel. Ein Profi kann alle und sollte da deutlich flexibler sein, wenn das Lieblingsdoppel mal nicht läuft.

    Das ist ja durchaus richtig, solange man das Doppel auch trifft.

    Ist ja völlig ok, dass Schindler bevorzugt auf D20 geht. Aber der ganze Fokus auf ein Doppen bringt doch spätestens dann Nix, sobald eben diese Doppel nicht funktionieren.

    Von einem Profi kann man doch dann erwarten, dass er das irgendwann im Laufe eines Spiels, vorallem wenn es noch so lange geht erkannt wird und dann umgestellt wird.

    Was bringt es denn auf sein bevorzugtes Doppen zu werfen, wenn das nicht läuft?

    Naja er hat verloren aber die Niederlage fühlt sich komplett anders an als z.B. gegen Clayton oder Ratajski, als er wirklich gut gespielt hat:

  • Freut mich sehr für Ryan Joyce, dass war ein typisches Joyce-Spiel auch, zugemacht wo er musste und einfach abgezockt.

    Trotzdem, das war eine Chance für Martin, die er hätte nützen können, wenn er sich weiter auf Tops versteift könnte das hart werden… aber sind wir froh dass er mal die erste Runde in Dortmund überstanden hat, Schwarzrederei braucht es auch nicht.:)

    An der Stelle kann man auch das Publikum loben, so will ich das Mal öfter sehen.

    Lidarts: schäimel2010

    113 180er

    1.DPikachu 2.DJoyce 3.DBaetens + alle Deutschen

  • Also ich glaube ihr übertreibt mit der Doppelproblematik bei Martin. Verfehlte Doppelwürfe liegen allermeistens an Nervosität bzw. zu schwachen Nerven, dass heißt auf ein anderes Doppel zu wechseln nringt da erstmal rein gar nix!

    Was ich aber auch kritisiere dass er die Doppel viel zu oft innen verpasst, statt vielleicht auch mal nen guten Marker über Tops oder rechts von der D10 anspielen zu können! Da war/ist er einfach zu aggressiv unterwegs (bei mehr als einem Dart auf Doppel)!

    Und wenn man das mitten im Spiel ändert zeigt dass eher Unsicherheit als alles Andere! Gerade James Wade ist da das allerbeste Beispiel:

    Kann mich da an nen (WM-?)Spiel von ihm vor einigen Jahren erinnern, wo auf seinen geliebten Tops und D10 gar nix lief und ihn die D5 gerettet hat um überhaupt im Spiel zu bleiben. In den letzten Legs hat er dann insbesondere die D20 immer direkt mit dem 1. Dart gecheckt und so noch gewonnen. Und warum? Weil er auf sich und seine Stärke vertraut hat, so wie es auch sein sollte:!:

    PS: Allgemein bin ich aber auch klarer Verfechter der D16-Route, aber das sollte man eben dann schon im Training immer so spielen und eben nicht plötzlich im Wettkampf umstellen.

    Ich wäre wirklich ein erstklassiger Dartspieler der es mit jedem auf der Welt aufnehmen könnte!
    Wenn nur dieses blöde Pfeile schmeißen nich so kompliziert bzw. die Felder nich so furchtbar klein wären...

  • Van Gerwen nimmt die Hürde Dobey durch eine starke Leistung mit 10:5:thumbup:Härtetest souverän bestanden und damit seine Ambitionen angemeldet.

    Lieblingsspieler:
    1.Raymond Van Barneveld 2.Phil Taylor/Gary Anderson 3.Vincent Van der Voort/Simon Whitlock/MVG

  • Naja das schöne an der Niederlage ist, dass man diese tatsächlich deutlich besser analysieren kann als so Niederlagen mit 103+.

    Man kann es auch so wie God_of_Darts sehen. Ist auch n möglicher Weg der Analyse. Wobei bei im Gegensatz zu deinem Wade Beispiel halt auch D10/D5 nicht funktioniert haben. Da hast dann halt auf der Route überhaupt nix mehr, was dich retten kann…

    Ich hoffe er schließt die richtige Schlüsse aus der Niederlage. Das kann dann tatsächlich auch positive Folgen haben.

    Joyce natürlich der komplett falsche Gegner für Double Trouble. Macht dann halt 10/15 auf die Doppel.

    Naja es ist wie es ist, allerdings fühlt sich das vermutlich auf für Schindler trotz dem 1.Rundensieg eher als schlechtes Major an….

  • Wenn es im Darts nur um Scoring gehen würde dann wäre Chris Dobey sicher ein Top 5 Spieler, leider musst du im Darts halt auch Doppel treffen und da kann 5 von 19 nicht der Anspruch von Dobey sein und ich denke (und hoffe) nicht das er mit der Leistung im Gesamtpaket heute zufrieden ist.

    • Offizieller Beitrag

    Anbei noch die geführten Interviews des Nachmittags mit Michael van Gerwen und Ryan Joyce:

    Michael van Gerwen:

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    Ryan Joyce:

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