• Und da ist aber der riesengroße Unterschied, dass es sich bei den vielen Turnieren auf der Tour (über 2 Jahre gesehen) halt größtenteils wieder komplett ausgleicht!

    DIe Q-School hingegen ist ein (einwöchiges) Event, bei der es für alle (ambitionierten) Spieler um extrem viel geht, aber es nichtmal sowas wie ne Setzliste gibt, um die Glückskomponente wenigstens etwas zu reduzieren :ohno_

    Ich wäre ja prinzipiell immer noch dafür die First und Final Stages zeitlich zu entkoppeln (First schon im Dezember, Final wie jetzt). Dann könnte man theoretisch die Final Stage ausweiten und über sechs oder sieben Tage spielen... Die Frage wäre halt, ob man damit tatsächlich eine signifikante Verbesserung der Situation für die "guten" Spieler erreicht (mehr Chancen = weniger vom Losglück abhängig), oder ob man in vielen Fällen einfach nur feststellen würde, dass das Problem gar nicht der Glücksfaktor war, sondern dass diese Spieler einfach gerade in einem schlecht getimeten Formtief stecken.

  • Um mich mal in die gerade laufende Diskussion "Q-School ja oder nein oder lieber mehr Karten über die Ranglisten" einzuklinken, ich habe darüber gestern Abend auch nachgedacht. Grundsätzlich sehe ich es auch so, dass man mehr Tourkarten über die Secondary Tours vergeben sollte, speziell CT und DT. Wenn man sieht welches Niveau da mittlerweile gespielt wird ist das eigentlich überfällig. Gleichzeitig hat die Q-School definitiv ihren Reiz, sonst würden wir nicht alle seit 3 Tagen hier im Thread rumhängen. Und ich glaube auch, dass die PDC nicht auf die Q-School verzichten will, weil sie auch immer ein Überraschungsmoment auf die Tour bringt. Das Problem was ich sehe ist, dass die Q-School, damit sie einen Sinn ergibt, eine gewisse Anzahl an zu erspielenden Tourkarten zwingend braucht und man damit Probleme bekommt wenn man mehr Tourkarten über die Secondary Tours vergibt. Meine Lösung wäre daher die Zahl der Tourcard-Holder von bisher 128 zu erhöhen. Nur so sehe ich die Chance sowohl die Q-School in einem sinnvollen Rahmen auszutragen und gleichzeitig mehr Karten über die Secondary Tours zu vergeben. (Immer vorausgesetzt, dass die PDC, wovon ich ausgehe, beim 2 Jahres System bleiben will.)

  • Bei den vielen Diskussionen um die Glückskomponente auf der Tour: Wieviele Spieler haben denn über die letzten Jahre tatsächlich die Tourcard verpasst, die eine massive Bereicherung für die Tour gewesen wären und ein heißer Kandidat in Richtung Top 32 gewesen wären?

    Angesichts der sonstigen Möglichkeiten des Tourcardgewinns, insbesondere der Development Tour, habe ich den Eindruck, dass es da nicht viele Spieler gibt. Letztendlich sind es meist so 4-6 Namen, die man im Vorfeld nicht unbedingt auf der Rechnung hatte. Davon machen sich dann vielleicht sogar 1-2 Leute noch überraschend gut auf der Tour.

    Die Glückskomponente könnte man natürlich minimieren, das würde aber gewissermaßen dem Sinn der Q-School entgegen stehen. Dort soll eben jeder die gleichen Chancen besitzen, insofern ist es nur sinnig, dort keine Setzliste oder dergleichen einzusetzen. Die Vorleistungen helfen schon insofern, dass man die First Stage ggf. nicht spielen muss. Zudem wird immer, egal bei welchem System, eine gewisse Glückskomponente bleiben.

    Bin heute derweil sehr gespannt ob es noch eine weitere deutsche Tourcard gibt. So oder so ist es bereits eine erfolgreiche Q-School aus deutscher Sicht. Irgendwie traue ich Liam Maendl-Lawrance heute einen tiefen Run zu. Mal sehen ob es dazu kommt.

  • ...Meine Lösung wäre daher die Zahl der Tourcard-Holder von bisher 128 zu erhöhen...

    Aber wie soll das denn bspw. mit den Players Championship Events funktionieren? Dann müsste man ja entweder auf 256 Spieler erhöhen (was deutlich weniger garantiertes Preisgeld bedeuten würde und den Tourcard-Status massiv schwächen würde) oder dort beginnen Freilose für die Topspieler in Runde 1 zu vergeben, was aber wiederum deren Status unnötigerweise weiter zementieren würde.

  • Ich lese hier ab und zu, dass man die Topspieler der Q School mit einer Setzliste oder ähnliches schützen will bzw das gute Spieler nicht schon sofort gegeneinander gelost werden können. Ich glaube über 4 Tage gleicht sich schon viel mit der Auslosung aus. Außerdem wird doch an andere Stelle (European Tour) massiv die Besserstellung der guten Spieler kritisiert

    Lieblingsspieler: Gabriel Clemens 1.D , Robert Marijanovic 2.D , Garry Anderson 3.D , Steve Beaton 4.D , Max Hopp 5.D

  • Eine Setzliste würde in meinen Augen eher zum Gegenteil dessen führen, was sich die meisten davon versprechen, weil sie den Weg für die Harryssons, van Schies, Manbys, etc. eher erschweren als vereinfachen würde. Wer müsste gesetzt sein? Diejenigen die ihre TC gerade verloren haben - und da wird die PDC kaum einen Sinn drin sehen. Deswegen kann ich mir das schlecht vorstellen.

    Und mehr Karten über CT etc. zu vergeben halte ich nicht für den richtigen Weg, weil in den vergangenen Jahren da kaum jemand die Leistungen auf der ProTour bestätigen konnte.

  • Aber wie soll das denn bspw. mit den Players Championship Events funktionieren? Dann müsste man ja entweder auf 256 Spieler erhöhen (was deutlich weniger garantiertes Preisgeld bedeuten würde und den Tourcard-Status massiv schwächen würde) oder dort beginnen Freilose für die Topspieler in Runde 1 zu vergeben, was aber wiederum deren Status unnötigerweise weiter zementieren würde.

    Ich würde das Masters Modell verwenden und eine Prelim spielen. Heißt ein Teil der Spieler ist gesetzt (Setzung nach PC Order of Merit), der Rest spielt pro Spieltag eine Prelim. Die Sieger rücken ins 128er Starterfeld die Verlierer sind für den Tag raus. Bei Absagen rücken entsprechend der Rangliste Spieler auf und die Prelim wird aus der CT aufgefüllt. Ein Beispiel: Angenommen man vergibt 8 zusätzliche Tourcards (hier war ich mal großzügig) hieße das man hätte 136 TC Holder. Dementsprechend könnte man, beispielsweise, sagen man setzt die besten 120 der Rangliste für die 1. Runde des 128er Feldes und die übrigen 16 spielen vor dem Turnier eine Prelim, aus der dann die 8 Sieger die restlichen Plätze auffüllen. (Das kann man natürlich auch größer oder kleiner bauen) Sollte kein furchtbar großer Aufwand sein, da die Spieler ja sowieso vor Ort sind und solange es keine Antrittsgelder für die PCs gibt kostet es die PDC auch nicht wirklich mehr Geld.

  • Das ist ja wie früher beim Fußball mit Elfmeterschiessen, das haben die Deutschen auch immer bei EM und WM gewonnen!

    Naja, frag mal Uli Hoeneß..., dessen Elfer aus dem verlorenen EM-Finale 1976 in Belgrad, scheinbar immer noch in der Erdumlaufbahn rumdüst...

    ...glaub nicht alles was du denkst... :s?:

  • Und mehr Karten über CT etc. zu vergeben halte ich nicht für den richtigen Weg, weil in den vergangenen Jahren da kaum jemand die Leistungen auf der ProTour bestätigen konnte.

    Angesichts der Tatsache, dass Spieler praktisch aller Leistungsstufen heftige Year-on-Year-Schwankungen aufweisen, kann das für mich kein Argument sein. Würdest du auch jemanden die Card verweigern, der durch ein starkes letztes Jahr knapp die Top 64 gehalten hat (und im Jahr zuvor deutlich schwächer war), weil es ja statistisch wahrscheinlich ist, dass für ihn jetzt wieder eine schwache Saison kommen wird?

    Die Frage ist nicht "was kommt für den Spieler danach?", sondern "wer käme stattdessen?" Ein Jahr Tourergebnisse belohnen oder eine Woche Q School, nur darum kann es gehen.

  • Michalczyk - Vetjens

    Hilger - Walpen

    Duerbeck - Lap

    Unterbuchner - Landman

    Hurtz - Faes

    Behrens - Reus

    Drews - Hendriks

    Bruns - van der Meijden

    Wolff - Proosten

    Quoiffy - Jansen

    Hohnstedt - Baetens

    Riedtke - Jirkal

    Becker - Major

    Donnevert - Bulen

    Bihl - Elzinga

    Preis - Kelemen

    Lawrence - Grudziecki

    Kraft - Steinhauer

    Spalt - Boelen

    Barkhausen - Lesic

    Rupprecht - Ulrich

    Jeske - Steinmetz

    Klose - Plooy

    Gustorf - de Zwaan

  • Ja, bitter für Landman.

    Erinnert an die Situation zwischen Unterbuchner und King hinsichtlich der Auslosung auf der CT im letzten Jahr. Michi kann das. Das wissen wir alle. Hoffentlich kann er es heute auch zeigen.

    Deutsche Tourcardholder1.D Richie Burnett:vic: Robert Owen:vic: Raymond van Barneveld:vic:

  • Wesley van Trijp gegen Boris Krcmar gab es doch gestern auch schon in Runde 1 oder?

    Baetens gegen Turetta potenziell in Runde 2 möglich ist, was bedeutet, dass maximal einer von beiden wieder auf die Tour kommen könnte.

    Geeraets gegen van Schie finde ich auch ein geiles Erstrundenduell, obwohl der eine schon ne TC sicher hat, dazu würde in R2 potenziell Alexander Merkx warten. Da kann man wirklich bei ihm von Lospech reden. Dazu sind auch noch Klose und de Zwaan an diesem Board.

    Ansonsten hoffe ich einfach auf einen geilen letzten Tag. Eine deutsche TC wäre schön, aber auch nicht dringend notwendig, da wir ja schon drei Stück haben

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