Ich kenne einen Fall aus dem hiesigen Jugenfußball. In den D-Junioren (U13) stand Team A als sicherer Aufsteiger am letzten Spieltag bereits fest. Team B war auf Platz 2 und brauchte jeden Punkt, da der Tabellendritte sehr wahrscheinlich gewinnt. Team B hat am letzten Spieltag gegen Team A gespielt. Der Trainer von B meinte dass es vllt ganz schlau sei den Trainer von A anzurufen und ihn darum zu bitten, dass er doch am letzten Spieltag vllt nicht unbedingt in Bestbesetzung spielen solle und eben dafür sorgen solle, dass Team B das Spiel gewinnt. Als Gegenleistung wurden Gefälligkeiten im kleineren Stil versprochen. Ich weiß nicht mehr genau was versprochen wurde es ging aber um irgendwas im niedrigen zweistelligen Bereich.
Der Trainer von Team A hat dies pflichtbewusst dem zuständigen Spielleiter gemeldet. Darauf hin kam es zu einer Sportgerichtsverhandlung wegen versuchter Spielmanipulation. Jedenfalls wurde der Jugendtrainer zu 300 € Geldstrafe und einem Jahr Sperre/Ämterverbot verknackt. Die 300 € sind die absolute Mindeststrafe unter die das Sportgericht in solchen Fällen gar nicht gehen kann.
Ich wollte nur mal darlegen wie empfindlich da andere Sportverbände reagieren. Absprachen, gerade wenn für eine Seite schon alles entschieden ist, sind leider nicht komplett zu verhindern und wenn nur durch derart drakonische Strafen.