• Sehr unnötige und bittere Niederlage von Girvan, der sowohl gestern als auch heute im Halbfinale seine reichlichen Chancen leider nicht konsequent nutzen konnte, obwohl er im Scoring richtig stark unterwegs war.

    Damit bleibt ihm jetzt nur noch die Hoffnung über die Development Tour auf die Tourcard, während jetzt auch die letzte Chance auf eine Tourcard für Bialecki hingegen verpufft ist, der ja je nach Regelwerk der PDC noch hätte darauf hoffen können, hätte sich Girvan die Tourcard über die Challenge Tour erspielt.

    2 Mal editiert, zuletzt von Dartsfan99 (16. Oktober 2022 um 14:56)

  • Scott Williams im Abschlussturnier direkt in Runde 1 raus, damit kein fünfstelliges Gesamtpreisgeld für ihn auf der Tour.

    Von den 10 Spielern mit theoretischen Chancen auf einen der beiden TC-Plätze hinter Williams haben sich Sedlacek, van Veen und Lee Evans ebenfalls sofort verabschiedet, während Jacques Labre zwar noch drin ist, aber durch van Trijps Einzug in R64 nun zu viel Rückstand auf Platz 3 hat.

    Edit: Tricole nimmt in R64 den "Führenden" Robert Owen aus dem Turnier, welcher nun darauf hoffen muss, dass sein Vorsprung am Ende ausreicht.

  • Edit: Tricole nimmt in R64 den "Führenden" Robert Owen aus dem Turnier, welcher nun darauf hoffen muss, dass sein Vorsprung am Ende ausreicht.

    Wenn ich's richtig sehe, kann Owen die Card nur noch verlieren, wenn van der Velde das Turnier gewinnt und dabei entweder van Trijp oder Burton im Finale schlägt. Van der Velde ist der einzige Card-Kandidat aus der unteren Turnierhälfte, alle anderen würden sich also gegenseitig eliminieren und es unmöglich machen, dass Owen sonst noch von zwei Leuten überholt wird.


    Edit: Van der Velde übersteht möglicherweise einen Matchdart und gewinnt den R128-Decider gegen Schweyen.

    Christian Kist verliert und bleibt ohne Preisgeld, womit es neben Owen nur noch vier Kandidaten sind (van Trijp, Burton, van der Velde, Tricole).

    3 Mal editiert, zuletzt von Zeyes (16. Oktober 2022 um 16:16)

  • Van der Velde verliert. Damit stellt sich jetzt auch keine Frage mehr, wie seine DT- bzw. CT-Platzierungen relativ zueinander bewertet werden - die Card kann er nur über die DT erhalten. Wenn nicht gerade Rob Owen ins WM-Halbfinale kommt oder so... Die Tourcard hat Owen jetzt auf jeden Fall sicher. Van Trijp, Burton und Tricole schlagen sich um die zweite.

  • Tricole verliert nach 4-1 noch gegen Shane McGuirk.:insel:

    Damit van Trijp oder Burton. Beide könnten im Halbfinale direkt gegeneinander um die Card spielen, allerdings stehen da noch 2 bzw. 3 Gegner davor. Burton braucht zwingend das Finale, um van Trijp noch abfangen zu können.


    Edit: Und schon vorbei. Burton verliert gegen einen fast 100 im Average spielenden Robert Thornton.

    Einmal editiert, zuletzt von Zeyes (16. Oktober 2022 um 17:13)

  • Schade um Tricole, da hat er gechoked.

    Steinigt mich gerne :);), aber meiner Meinung nach ist Tricole doch ziemlich überschätzt. Hätte er anstatt dem französichen einen englischen Pass würde er genauso in der Masse auffallen wie z.B. ein Stephen Burton oder Lee Evans. 87.28 Average (Platz 33 nach dem Average) über die ganze CT ist zwar ordentlich, aber doch noch ein Stück weg von einem Tourcardniveau.

  • Wir schreiben 2022 und Andy Hamilton gewinnt einen PDC-Titel 8)

    Hätte nicht gedacht, dass ich das nochmal schreiben darf! Ich glaube zwar nicht, dass da nochmal eine Tourcard oder ähnliches drin ist, aber trotzdem kommt da ordentlich Nostalgie auf :)

  • Steinigt mich gerne :);), aber meiner Meinung nach ist Tricole doch ziemlich überschätzt. Hätte er anstatt dem französichen einen englischen Pass würde er genauso in der Masse auffallen wie z.B. ein Stephen Burton oder Lee Evans. 87.28 Average (Platz 33 nach dem Average) über die ganze CT ist zwar ordentlich, aber doch noch ein Stück weg von einem Tourcardniveau.

    Na ja ich denke viele wollen einfach möglichst viele Nationen mit Tour Card-Spielern sehen und da is n Tricole einfach interessanter als der 27.Niederländer

    E.: n 87er Average is ja jetzt auch nichts, womit man auf der Pro Tour generell chancenlos ist

  • Ich finde es toll, dass an diesem Wochenende mal andere Spieler erfolgreich waren.

    Die beiden Franzosen mit ihren Turniersiegen und dieses tolle Lebenszeichen von Hamilton. Der Sieg von Smith und das Finale von Dennant, der ein starkes Turnier gespielt hatte mit tollen Averages. Auch von ihm mal wieder ein deutliches Lebenszeichen.

    Sehr schade finde ich, dass Lukas Wenig nicht mitgespielt hat. Da würde mich der Grund schon auch sehr interessieren, da er auch noch Chancen gehabt hätte sich auf diesem Weg die TC zu holen.

    Wenn man sich das Ranking genauer anschaut, stellt man fest, dass man eben an allen Turnieren teilnehmen muss um am Ende eine TC zu bekommen.

    Folglich frage ich mich bei allen Spielern (von den 70 bis 100 Spielern, die das Niveau haben sich eine TC zu erspielen), die dies nicht gemacht haben (klar wenn man krank ist oder beruflich es absolut nicht geht ist es etwas anders) aber eindeutig eine TC wollen, ob sie auch alles tun um eine TC zu gewinnen?

    Es gibt ca. 70 bis 100 Spieler, die wenn sie alle Turniere mitspielen würden, eine Chance auf eine TC gehabt hätten. Dennant, MCEwan, Kist, van Veen, Evans, Plaisier, Thornton, Hamilton, Wenig und viele mehr haben ganze Wochenenden und zum Teil gleich zwei Wochenenden ausgelassen.

    Die Aussage von Ausgecount , dass Tricole noch ein Stück weg ist von einem Tourcardniveau verstehe ich nicht.

    Was ist Tourcardniveau für ihn? Wenn man sich in den Top 64 nach 2 Jahren hält? Das tun die wenigsten, die eine TC gewinnen, die meisten verlieren sie wieder nach 2 Jahren. Das ist das System!

    Oder, dass man eine TC gewinnt?

    Für mich ist es eine TC zu gewinnen und dafür reichen die 87,03 Durchschnittsaverage von Tibault Tricole allemal, zumal er ein Turnier gewonnen hat!

    Wenn man das bei der Q-School macht, dann gewinnt man eine TC!

    Robert Owen hat die TC mit einem Average von 87,74 gewonnen; Karel Sedlacek hat 90,20 und Evans und Dennant waren noch besser und haben keine TC gewonnen.

    Auch bei der Q-School gewinnen viele Spieler ihre TC mit einem Average ab 86+. Darunter wurden in den letzten Jahren nur wenige TCs gewonnen, aber es gab dies auch mit 83er Averages.

    Auch bei den Leistungen von Thornton und Hamilton ist eine TC durchaus im Bereich des Möglichen. Hamilton hat es mit seinem Tagessieg eindeutig bewiesen.

    Gratulation an Scott Williams und Robert Owen zum Gewinn ihrer TC und ich freue mich schon auf beide im nächsten Jahr und bei der WM und hoffe, dass Danny van Trijp auch noch eine TC erhalten wird.

    Einmal editiert, zuletzt von manicha (16. Oktober 2022 um 23:05)

  • Ich glaube, dem Count geht es mehr darum, dass Tricole von den Leistungen her relativ „austauschbar“ ist. Natürlich hat er das Niveau, sich eine Tourcard zu holen und wird auch ein paar Spiele in den zwei Jahren gewinnen. Für die Top 64 wird es mit so einem Schnitt höchstwahrscheinlich nicht reichen, aber Tourcardniveau hat er schon. Das Ding ist halt - und da stimme ich dem Count zu - und das gilt für viele Spieler vom Festland, dass Leute wie Tricole als einer der Top X-Spieler aus Belgien, Frankreich, Deutschland auffallen und in der EU-Q-School (zu Recht) zu den Mitfavoriten gezählt werden, wenn sie jedoch in England durch die Q-School müssten, würde man sie aber einfach nicht mehr oder weniger wahrnehmen als 100 andere Spieler.

    Da du ja so gerne direkt mit allen möglichen Zahlen argumentierst, mal zwei begründete Beispiele dazu:

    Nr 1.: Wenn man Wenig, Neyens und Tricole vergleichen will, könnten das hier die meisten machen. Bei Lee Evans, Dennant, Justin Smith und Scott Taylor geht das nicht mehr, ohne Dartconnect nach den letzten Ergebnissen durchsuchen zu müssen.

    Nr. 2.: Fallon Sherrock. Es gibt ja hier die Fraktion, die sie als die nächste Majorsiegerin sehen und die Fraktion, die sie für eine <70-Average-Spielerin halten, abhängig davon, ob man zwei WM-Spiele, oder die reinen Platzierungen der Q-School betrachtet. In Wahrheit gibt es eben mindestens 100 Spieler auf dem Niveau in England und deswegen kann es durchaus sein, dass sie im Januar „durchrutscht“, es können aber auch Spieler wie dieses Jahr Webster, Burnett und Montgomery „durchrutschen“. Und umgekehrt hätten diese drei Spieler auch damals gegen Evetts und Suljovic gewinnen und dann im Anschluss in der Q-School mit 4x glatt 90 in der ersten Runde rausgehen können. Die einzelnen Wahrscheinlichkeiten für diese Ereignisse sollten ungefähr gleich sein.


    Noch zu Wenig: Der hat bei DAZN neulich gesagt, dass er die Tourcard/WM-Plätze für zu weit entfernt hält und die Zeit lieber für Training im Hinblick auf die Super League nutzen will. So weit eine nachvollziehbare und wahrscheinlich realistische Einschätzung. Mich würde nur interessieren, ob er die UK Open-Plätze nicht auf dem Schirm hatte, oder ob da die Kosten/Nutzen-Abwägung (so ein Wochenende England hat ja durchaus seinen Preis) dagegensprach.

  • Da stimme ich Dir in allem zu. Und Danke für die Info zu Lukas Wenig:)

    Die UK-Q-School ist immer viel ausgeglichener und es können dort alleine 70 bis 100 Spieler eine TC gewinnen.

    Bei der EU Q-School gewinnen die Top-Spieler im Ranking meist vielmehr Punkte, sind dort dominierender.

    Bei den Festlandseuropäern kennen die meisten tatsächlich von den Nicht-Niederländer TC-Kandidaten recht viele, da es da eben auch nur wenige gibt und können diese auseinanderhalten. Dagegen kommen die Niederländer auch bestimmt auf 30 bis 50 Kandidaten.

    Einmal editiert, zuletzt von manicha (17. Oktober 2022 um 06:28)

  • Die Aussage von Ausgecount , dass Tricole noch ein Stück weg ist von einem Tourcardniveau verstehe ich nicht.

    Was ist Tourcardniveau für ihn? Wenn man sich in den Top 64 nach 2 Jahren hält?

    Ja.

    Ich glaube, dem Count geht es mehr darum, dass Tricole von den Leistungen her relativ „austauschbar“ ist. Natürlich hat er das Niveau, sich eine Tourcard zu holen und wird auch ein paar Spiele in den zwei Jahren gewinnen. Für die Top 64 wird es mit so einem Schnitt höchstwahrscheinlich nicht reichen, aber Tourcardniveau hat er schon. Das Ding ist halt - und da stimme ich dem Count zu - und das gilt für viele Spieler vom Festland, dass Leute wie Tricole als einer der Top X-Spieler aus Belgien, Frankreich, Deutschland auffallen und in der EU-Q-School (zu Recht) zu den Mitfavoriten gezählt werden, wenn sie jedoch in England durch die Q-School müssten, würde man sie aber einfach nicht mehr oder weniger wahrnehmen als 100 andere Spieler.

    Das trifft es 100 % auf den Punkt.

  • Noch ein paar kleinere Entscheidungen die am Wochenende gefallen sind.

    Für die UK Open haben sich sicher qualifiziert, mit der Annahme, dass sich S. Williams die Karte über die Main OOM holt und den Regeln von 2022

    1 Stephen Burton

    2 Thibault Tricole

    3 Karel Sedlacek

    4 David Pallett

    5 Christian Kist

    6 Lee Evans

    7 Jacques Labre

    8 Kenny Neyens

    Nachrücker (Falls einer der Top 8 sich eine Tourcard holt)

    9 Jim McEwan

    10 Andy Jenkins

    11 Michael Flynn

    12 Jelle Klaasen

    13 Lukas Wenig

    14 Graham Usher

    15 Wesley Plaisier

    16 Dan Read

    Für die Final Stage der Q-School haben sich qualifiziert (nach 2022er Regeln)

    UK Q-School

    Stephen Burton

    David Pallett

    Lee Evans

    Jim McEwan

    Andy Jenkins

    Michael Flynn

    EU Q-School

    Thibault Tricole

    Karel Sedlacek

    Christian Kist

    Gian van Veen (auch über DT)

    Jacques Labre

    Kenny Neyens

  • Ich würde ja ein 1.Runden Match bei der WM zwischen S.Williams und van Trijp lustig finden.

    Williams, der knapp im Tourcardrace auf Platz 64 liegt, braucht vielleicht ein Sieg bei der WM, um den Top 64 Platz zu sichern. van Trijp könnte sich mit einem Sieg gegen Williams selbst die Tourcard verbauen. Spannendes Szenario!

  • Auch aus solchen Gründen wäre ich ja dafür, die Verteilung von Cards über die unterklassigen Touren komplett anders zu regeln: Keine "Weiterverteilung", aber dafür generell mehr Plätze. Alle Spieler bis Platz 4 (oder 6 oder 8, oder wie viele auch immer man für gerechtfertigt hält) erhalten die Tourcard. Wenn sie schon anderweitig eine haben oder ein Spieler auf beiden Touren hoch platziert ist, verfallen diese Plätze einfach und gehen in die Q School.

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