Kommt auf die Relation an, ich schaue eher auf das aktuelle TC Race wo nur das Jahr 2025 berücksichtigt ist, und da ist Platz 64 bei 62k. Bei den deutlichen Erhöhungen der Preisgelder finde ich 130k eher niedrig angesetzt.
Der Blick aufs Race Table ist halt potenziell irreführend, weil die Spieler, die aktuell um Platz 64 liegen, nicht notwendigerweise auch die sind, die im nächsten Januar dort um die entscheidenden Plätze kämpfen. Dafür sorgen die Leistungsschwankungen von Saison zu Saison. 130k wären dann also eher Spieler, die sowas wie 50k + 80k gewonnen haben (oder andersherum), nicht 65+65. Daher kann man, selbst wenn die Preisgelder in 2025 und 2026 absolut identisch wären, nicht einfach den "halben" Cutoff verdoppeln. Tendenziell würde man etwas weniger als das Doppelte erwarten.
Deshalb mein Verweis auf 2024. Meine Erfahrung aus der Vergangenheit, als ich selber noch Preisgeldlisten geführt habe, ist, dass es bessere Projektionen bringt, eine reale Ergebnis-Verteilung aus der Vergangenheit zu nehmen (also Turnierergebnisse über zwei Jahre), und die dann auf das neue Preisgeldniveau umzurechnen, sprich 2024 durch 2025 zu ersetzen und 2025 durch 2026. Natürlich unter Berücksichtigung möglicher Änderungen in der Zahl der Turniere an sich.