Und selbst wenn es bei Wenig nächstes Jahr nicht für den TC-Erhalt reicht, sind es erstmal 2 Jahre Protour-Erfahrung, die er mitnimmt um sich dann im nächsten Anlauf besser stellen zu können. Man kann es nicht 100% vergleichen, aber auch Martin hat zwischendurch mal die Karte verloren und das Ergebnis danach ist doch ziemlich ok.
Entwicklung der deutschen Tourcard-Holder
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PS: Hat da eigtl. mal einer ne Statistik für die letzten Jahre zur Hand, wieviele TC-Gewinner ihre Karte tatsächlich verteidigt haben?
Nur für die einzelnen Jahrgäng der Q-School, ohne Spieler, die sie nach dem Verlust direkt wieder gewonnen haben. Also nur Top 64 nach 2 Jahren.
2011 9 von 25 mit Devon Petersen, der Top 64 gewesen wäre seine TC aber freiwillig aufgab
2012 9 von 40
2013 5 von 25
2014 9 von 42
2015 12 von 34
2016 4 von 30
2017 5 von 28
2018 10 von 33 mit Corey Cadby, der Top 64 gewesen wäre seine TC aber freiwillig aufgab
2019 9 von 30 mit Harry Ward, der Top 64 gewesen wäre seine TC aber freiwillig aufgab
2020 9 von 31
2021 9 von 29
2022 6 von 32
2023 6 von 31 (Stand jetzt)
102 von 410 = 24,88 % konnten ihre gewonnene Tourcard durch eine Top 64 Platzierung nach zwei Jahren verteidigen.
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Danke
Das zeigt ja dasss die große Mehrheit sie sofort wieder verliert und die Zahl derjenigen, die sich langfristig etablieren, nochmal deutlich niedriger liegt! -
Jetzt wäre natürlich noch interessant, wie viele davon jeweils ihre Tourcard über einen Tagessieg oder über die Rangliste gewonnen haben.
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2011 9 von 25 mit Devon Petersen, der Top 64 gewesen wäre seine TC aber freiwillig aufgab
2012 9 von 40
2013 5 von 25
2014 9 von 42
2015 12 von 34
2016 4 von 30
2017 5 von 28
2018 10 von 33 mit Corey Cadby, der Top 64 gewesen wäre seine TC aber freiwillig aufgab
2019 9 von 30 mit Harry Ward, der Top 64 gewesen wäre seine TC aber freiwillig aufgab
2020 9 von 31
2021 9 von 29
2022 6 von 32
2023 6 von 31 (Stand jetzt)
Komplett Off-Topic, aber weil ich die Zahlen gerade sehe:
Von Rückgaben und Spielern, die sich im ersten Jahr in die Top 64 spielen, abgesehen müssen über zwei Jahre ja 64 Karten verteilt werden. In den ersten Jahren gab es im Wechsel immer viele und wenige Karten (40 zu 25). Es war also ungleich schwerer, im einen Jahr eine zu gewinnen als im Jahr davor oder danach.
Im Laufe der Zeit hat sich das angeglichen, so dass jetzt fast der Idealzustand erreicht ist, bei dem jedes Jahr 32 Karten verteilt werden.
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Jetzt wäre natürlich noch interessant, wie viele davon jeweils ihre Tourcard über einen Tagessieg oder über die Rangliste gewonnen haben.
Nachher

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Kleines Update:
year-to-date: Rang 41
PC Events Average: Rang 45
PC Finals Race: Rang 55 (Top 64 qualifizieren sich)
EC Finals Race: Rang 25 (Top 32 qualifizieren sich)
World Grand Prix Race: Rang 18 derjenigen, die sich über die ProTour qualifizieren könnten (Top 16 qualifizieren sich)
Tourcardrace: Rang 31
WM Quali ist über die OoM gesichert
Ich sag mal so: Da spricht nicht wahnsinnig viel für einen Tourcardverlust nach der kommenden Saison.

Natürlich ist die Tourcard von Clemens nie in Gefahr gewesen...
Und dennoch hat er in den letzten 2 Jahre eine (für mich) enttäuschende (Nicht-)Entwicklung hingelegt:
Clemens ging 2023 an Nummer 25 gesetzt in die WM. Erreichte dann dort relativ überraschend das Halbfinale und holte sich so einen dicken Brocken Preisgeld dazu. In den rund 2 Jahren danach hat er es nun aber verpasst, dies als Sprungbrett zu nutzen und sich dauerhaft in den Toprängen festzusetzen. Im Gegenteil: Nach der WM wäre er Stand jetzt nur noch Rang 35 der OoM und somit 10 Ränge schlechter als vor 2 Jahren.
PS. Das Gegen-Beispiel ist Nathan Aspinall, der an der 2019 ebenfalls überraschend in ein WM-Halbfinale einzog. Im Gegensatz zu Clemens hat er diesen Boost aber so richtig genutzt und hat sich seither in der absoluten Spitze etabliert.
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Natürlich ist die Tourcard von Clemens nie in Gefahr gewesen...
Und dennoch hat er in den letzten 2 Jahre eine (für mich) enttäuschende (Nicht-)Entwicklung hingelegt:
Clemens ging 2023 an Nummer 25 gesetzt in die WM. Erreichte dann dort relativ überraschend das Halbfinale und holte sich so einen dicken Brocken Preisgeld dazu. In den rund 2 Jahren danach hat er es nun aber verpasst, dies als Sprungbrett zu nutzen und sich dauerhaft in den Toprängen festzusetzen. Im Gegenteil: Nach der WM wäre er Stand jetzt nur noch Rang 35 der OoM und somit 10 Ränge schlechter als vor 2 Jahren.
PS. Das Gegen-Beispiel ist Nathan Aspinall, der an der 2019 ebenfalls überraschend in ein WM-Halbfinale einzog. Im Gegensatz zu Clemens hat er diesen Boost aber so richtig genutzt und hat sich seither in der absoluten Spitze etabliert.
Aspinall ist im aktuellen Grand Prix-Race 36., hinter Clemens. Das Matchplay 2023 carried da doch sehr (wobei das natürlich auch schlicht eine anzuerkennende Leistung ist)
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Aspinall ist im aktuellen Grand Prix-Race 36., hinter Clemens. Das Matchplay 2023 carried da doch sehr (wobei das natürlich auch schlicht eine anzuerkennende Leistung ist)
Ja, derzeit ist es (vor allem) das Matchplay 23, dass ihn oben in der Rangliste hält. Aber auch zwischen WM 19 und Matchplay 23 ist er in der Rangliste ja nie wirklich abgestürzt bzw. auf das Ranglisten-Niveau vor seinem WM-Halbfinale 19 zurückgefallen, wie es Clemens nun droht.
Plakativ ausgedrückt: Aspinall stand in den Jahren nach dem überraschenden WM-Halbfinale bei jedem Ranking-Major mindestens im Finale, während Clemens zuletzt für diese Majors noch nicht mal qualifiziert war...
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Das WM Halbfinale ist eben kein Garant für multiple Majorsiege. Man schaue sich mal an wo Jelle Klaasen und Jamie Lewis stehen. Gut der Eine hatte eine OP am Handgelenk wenn ich mich recht erinnere und der Andere plagt sich mit Dartitis herum. Aber nur mal als Beispiele.
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Kann man die beiden Situationen überhaupt vergleichen? Ich finde da gab es unterschiedliche Voraussetzungen.
Aspinall ist bei seiner ersten WM Teilnahme in das Halbfinale eingezogen. Konnten sich in den Jahren zuvor nie für ein Major qualifizieren (ausgenommen UK Open) und musste nach seinem Tourcardgewinn 2015 erneut im Jahre 2018 in die Q-School. Für die WM konnte er sich überhaupt nur durch einen PC Turniersieg im September qualifizieren. Letztendlich hat er sich als Nr. 16 der ProTour qualifiziert. Ab diesem Turniersieg muss irgendetwas in ihm geklickt haben, was ihn zu einem Weltklassespieler gemacht hat. Zudem hatte er durch sein junges Alter auch ein ganz anderes Entwicklungspotential als Clemens.
Gabriel Clemens war im Gegensatz dazu schon ein gestandener Spieler, als er seinen grössten Erfolg feiern konnte. Er ist immerhin als Nr. 25 OOM in das Turnier gegangen. Seine Leistungen waren bei diesem Turnier gut bis überragend. Ich sehe dieses Ergebniss dennoch eher als positiven Ausrutscher nach oben. Wahrscheinlich war er zu diesem Zeitpunkt auch auf dem Zenit seines Leistungsvermögens. Die Wahrheit liegt wohl in der Mitte zwischen derzeitiger Form und WM Form. Er ist halt "nur" ein Top 32 Spieler (+/- 10 Plätze). Zudem wird im fortschreitenden Alter bei vielen auch das Entwicklungspotenzial nicht gerade grösser (mit einigen Ausnahmen) und die Konkurrenz schläft auch nicht.
Edit: Noch kurz zu dem Thema den Erfolg als Sprungbrett nutzen um sich in den Toprängen festzusetzen: Dafür wäre wohl eine Top 16 Platzierung von Nöten, die einen die Qualifikation für wenige Majorturniere garantiert und dem damit verbundenen Setzvorteil. Ab Platz 17-32 ist es nur für die WM interessant (Masters für das nächste Jahr ausgenommen). Clemens hatte also durch seine neue Ranglistenposition keinerlei Vorteile, die ihm als Sprungbrett hätte dienen können. Die Form hätte er vielleicht mitnehmen können, aber wie schon oben beschrieben, war die WM wohl eher ein positiver Ausrutscher nach oben.
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Voll Zustimmung zum "Vorredner". Clemens hat immer das Potential beim Matchplay oder beim Grand Prix mitzumischen, weil er schon zu den Top40 mind. gehört, aber große Sprünge nach vorne sollte man bei ihm nicht erwarten.
Er hat in zwei Majors einen günstigen Draw "geritten" und ist jeweils bis ins Halbfinale gekommen. Das verdient durchaus Anerkennung und das, muss man auch erstmal schaffen, aber einen Anspruch auf weitere tiefe Majorruns ist damit halt nicht gegeben.
Bei Schindler und mit Abstrichen Pietrezcko sollte die mittelfristige Erwartungshaltung schon eine andere sein.
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Hm, also cih würde behaupten der "Floor-Gaga" von 2019 bis 21 war eindeutig stärker als der von 2022 bis 24. Seine größten Bühnenerfolge fallen aber eher in letztere Phase, was schon irgendwie merkwürdig ist,
Worauf ich aber hinaus will: In seinen ersten 3 Tourcard-Jahren war Gaga leistungs- und ergebnis-techn. sehr stabil, (leider) ohne die großen Ausrißer nach oben. Diese Stabilität bzw. das hohe Grundniveau scheint er leider verloren zu haben, was natürlich keine gute Entwicklung ist. So ist er, um seine POsition zu halten, eigtl. auf Bühnenerfolge angewisen, für die er aber immer mehr Probleme bekommt sich zu qualifizieren...
Also aus meiner Sicht ist seine Entwicklung, und das nicht erst seit gestern, negativ, auch wenn sein Abrutschen recht langsam abläuft und natürlich auch nich geradlinig. Ist halt die Frage ob er das irgendwie nochma mugekehrt bekommt, ansonsten berfürcht ich fast, dass er sich irgendwo um Rang 40 einpendelt und (als ehemalige deutsche Nr. 1) wohl auch keinen WorldCup mehr spielen wird. Und ich denke so eine Entwicklung hätte man von ihm vor 2-3 Jahren halt überhaupt nicht erwartet/befürchtet!
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Ich würde dem widersprechen. Schaut man sich sein 3-Avg auf der PC tour an, dann war das fast sein bestes Jahr und erstaunlicherweise war das Gegner 3-Avg gegen ihn noch nie so hoch, obwohl das gesamt Average niedriger als in den Vorjahren war.
Auch die Anzahl der European tour Qualifikationen die er geschafft hat war relativ hoch...
Auf lange Sicht sehe ich ihn in den Plätzen 25-30
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Die Top40 sind denke ich halt auch einfach der Bereich eines Gabriel Clemens und ich bin bei seiner aktuellen Form auch optimistischer, da seine Leistungskurve auch wieder nach oben zeigt. Ab der Hälfte der PCs ist er wieder deutlich konstanter geworden, auch wenn stark positive Ausreißer wie SF/F da fehlen.
Für das Worldmatchplay-Race steht er aktuell auch im Feld. Da passiert klar noch viel, aber ich rechne ihm da schon ganz gut Chancen aus. Das es in der OoM bald höchstwahrscheinlich erstmal nach unten geht ist klar, aber das war ja zu erwarten.
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Passt vlt nicht ganz so hier rein, aber Niko Springer wird in Teilzeit gehen und dann die ganze Tour mitnehmen. Quelle: Zitat aus der Checkout Podcast Instagram Story.
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Passt vlt nicht ganz so hier rein, aber Niko Springer wird in Teilzeit gehen und dann die ganze Tour mitnehmen. Quelle: Zitat aus der Checkout Podcast Instagram Story.
Das heißt er wird in spätestens zwei Jahren seinen Job ganz aufgeben weil er in den Top 32 der Welt steht

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Passt vlt nicht ganz so hier rein, aber Niko Springer wird in Teilzeit gehen und dann die ganze Tour mitnehmen. Quelle: Zitat aus der Checkout Podcast Instagram Story.
Er wird sich auch vorübergehend aus dem Beamtenverhältnis entlassen lassen, da ansonsten ein "Nebenjob" nicht möglich gewesen wäre. Mal schauen wie er sich auf der Tour schlägt. Er hat auf jeden Fall das Potential, sich in den Top 64 zu etablieren.
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Kaum zu glauben, aber Pietreczko hat trotzdem derzeit gleichem WM-Ergebnis mehr Preisgeld geholt 2023. Die miese Pro Tour täuscht da gewaltig darüber hinweg, weiterhin tolle Entwicklung und voll auf Top 32 Level.
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Kaum zu glauben, aber Pietreczko hat trotzdem derzeit gleichem WM-Ergebnis mehr Preisgeld geholt 2023. Die miese Pro Tour täuscht da gewaltig darüber hinweg, weiterhin tolle Entwicklung und voll auf Top 32 Level.
Du darfst nicht vergessen, dass er beim Matchplay und GP war. Klar, war er nicht beim GS und bei den PCFs dabei, aber er war auch für jedes ET gesetzt und hat somit es deutlich leichter gehabt als 2023 viel Preisgeld einzuspielen
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