Vorschläge für Regeländerungen bei der PDC

  • Ich schreibe das mal hier rein, weil es sowohl hier in diversen Threads als auch in der Podcastfolge (nach dem Finale) Thema war:

    Ich hatte Hopp so verstanden, dass die Spieler nicht mit einer Umstellung auf eine Punkterangliste rechnen und auch mit keiner Änderungen bei der WM.

    Auch er findet die Differenz zwischen WM Preisgeld und den anderen Turnieren zu hoch.

    Man geht in Spielerkreisen aber davon aus, dass dies durch eine Erhöhung der Preisgelder bei den anderen Turnieren in den nächsten Jahren abgemildert werden soll.

    (Er sagte das nicht alles wortwörtlich, sollte ihn jemand anders verstehen habe, schreibt das gerne dazu.)

  • Wer das Finale eines European Tour Qualifiers erreicht (Top 20), sollte Preisgeld bekommen, was auch in die Order of Merit einfließt. Mein Vorschlag wären 500 Pfund.

    Meine 3 Lieblingsspieler: Flo Hempel, Gary Anderson, Niko Springer 1.D2.D3.D

    Erweiterter Kreis: Schindi, Domi, Barney, Humphries, Noppert, Gezzy, Hopp

  • Wer das Finale eines European Tour Qualifiers erreicht (Top 20), sollte Preisgeld bekommen, was auch in die Order of Merit einfließt. Mein Vorschlag wären 500 Pfund.

    Würde ich anschließen/ergänzen wollen:

    Sowohl im Quali-Finale, als auch bei einer Erstrunden-Niederlage bei den PlayersChampionships, sollte es 100 Pfund pro gewonnenes Leg geben!.

    Wäre zumindest ein Anfang und kostentechn. zumindest noch etwas günstiger für die PDC (als andere Varianten)...

    Ich wäre wirklich ein erstklassiger Dartspieler der es mit jedem auf der Welt aufnehmen könnte!
    Wenn nur dieses blöde Pfeile schmeißen nich so kompliziert bzw. die Felder nich so furchtbar klein wären...

  • Würde ich anschließen/ergänzen wollen:

    Sowohl im Quali-Finale, als auch bei einer Erstrunden-Niederlage bei den PlayersChampionships, sollte es 100 Pfund pro gewonnenes Leg geben!.

    Wäre zumindest ein Anfang und kostentechn. zumindest noch etwas günstiger für die PDC (als andere Varianten)...

    Super Vorschlag! Sagt mir persönlich deutlich mehr zu als die bedingungslose Startprämie. So wäre das Preisgeld nämlich leistungsabhängig. Und jedes Leg würde zählen, was auch ein kleiner Anreiz wäre, wenn man schon deutlich zurückliegt. Dabei würde auch das Verhältnis bzw. der Sprung zum Sieg für mich passen: Max. 500 Pfund —> 1250 Pfund bei Sieg.

    Meine 3 Lieblingsspieler: Flo Hempel, Gary Anderson, Niko Springer 1.D2.D3.D

    Erweiterter Kreis: Schindi, Domi, Barney, Humphries, Noppert, Gezzy, Hopp

  • Würde ich anschließen/ergänzen wollen:

    Sowohl im Quali-Finale, als auch bei einer Erstrunden-Niederlage bei den PlayersChampionships, sollte es 100 Pfund pro gewonnenes Leg geben!.

    Wäre zumindest ein Anfang und kostentechn. zumindest noch etwas günstiger für die PDC (als andere Varianten)...

    Bitte keine asymmetrischen Preisgelder, bei denen es sich für Spieler lohnen würde, zum gegenseitigen Nutzen zusammenzuarbeiten. Das führt zu nichts Gutem.

  • Bitte keine asymmetrischen Preisgelder, bei denen es sich für Spieler lohnen würde, zum gegenseitigen Nutzen zusammenzuarbeiten. Das führt zu nichts Gutem.

    Den kritischen Punkt hatte ich auch direkt im Kopf, aber ist das in der Praxis wirklich realistisch? Es wird ja wohl kaum einer sagen: ich führe 5:1, ich schenke dir jetzt 3 Legs, aber dann spiele ich wieder richtig und du musst schlechter spielen, weil ich den Sieg klarmachen möchte.

    Meine 3 Lieblingsspieler: Flo Hempel, Gary Anderson, Niko Springer 1.D2.D3.D

    Erweiterter Kreis: Schindi, Domi, Barney, Humphries, Noppert, Gezzy, Hopp

  • Ich würde es ehrlich gesagt eher begrüßen, bevor es Antrittsgelder außer bei den Majors in welcher Art auch immer gibt, wenn es grundsätzlich bei jeden Qualiturnieren für ETs und Majors bei der PDC je Sieg 250 Pfund aufs Konto und für die entsprechenden Ranglisten gibt.

    Folglich bei ETs Quali; GSoD-Quali; Masters-Prelim-Gruppenphase und den PDPA-TCHolder-WM-Qualifier und dies auch schon in den unvollständigen Runden, das würde dann auch mal das Lospech zumindest etwas ausgleichen, wenn man ein Spiel mehr für eine Quali gewinnen muss, bzw., wenn man nicht gesetzt ist bei den Qualis.

    Bei insgesamt 15 ET-Qualis kostet das die PDC natürlich insgesamt etwas Geld. Bei Maximal 96 Startern wären das pro Quali-Turnier maximal 14.000 Pfund, meistens jedoch eher 13.000 Pfund oder sogar noch leicht darunter. Bei den restlichen von mir angesprochenen Qualifiern fällt das wohl kaum ins Gewicht!

    Bevor es bei den PCs mal Antrittsgelder geben sollte, würde ich es auch besser finden, wenn noch eine einrundige Verlierer-Runde der T 128-Verlierer austragen wird und dann jeweils den Siegern auch 250 Pfund gegeben wird, die auch für die Ranglisten angerechnet werden. Würde auch Geld kosten, fände ich jedoch besser, als Antrittsgelder bei den PCs. Dies würde zudem den schlechteren TC-Holder auch etwas Spielpraxis geben, die diese ja ansonsten nicht unbedingt bekommen und auch ein bisschen Selbstvertrauen, wenn diese dann auch mal ein Spiel gewinnen. Man sieht ja jetzt bei Gotthardt und letztes Jahr auch bei Olde Kalter, was so ein paar Siege Spielern Selbstvertrauen geben kann und ihr Spielniveau wieder etwas anheben kann.

  • Ich würde es ehrlich gesagt eher begrüßen, bevor es Antrittsgelder außer bei den Majors in welcher Art auch immer gibt, wenn es grundsätzlich bei jeden Qualiturnieren für ETs und Majors bei der PDC je Sieg 250 Pfund aufs Konto und für die entsprechenden Ranglisten gibt.

    Folglich bei ETs Quali; GSoD-Quali; Masters-Prelim-Gruppenphase und den PDPA-TCHolder-WM-Qualifier und dies auch schon in den unvollständigen Runden, das würde dann auch mal das Lospech zumindest etwas ausgleichen, wenn man ein Spiel mehr für eine Quali gewinnen muss, bzw., wenn man nicht gesetzt ist bei den Qualis.

    Bei insgesamt 15 ET-Qualis kostet das die PDC natürlich insgesamt etwas Geld. Bei Maximal 96 Startern wären das pro Quali-Turnier maximal 14.000 Pfund, meistens jedoch eher 13.000 Pfund oder sogar noch leicht darunter. Bei den restlichen von mir angesprochenen Qualifiern fällt das wohl kaum ins Gewicht!

    Bevor es bei den PCs mal Antrittsgelder geben sollte, würde ich es auch besser finden, wenn noch eine einrundige Verlierer-Runde der T 128-Verlierer austragen wird und dann jeweils den Siegern auch 250 Pfund gegeben wird, die auch für die Ranglisten angerechnet werden. Würde auch Geld kosten, fände ich jedoch besser, als Antrittsgelder bei den PCs. Dies würde zudem den schlechteren TC-Holder auch etwas Spielpraxis geben, die diese ja ansonsten nicht unbedingt bekommen und auch ein bisschen Selbstvertrauen, wenn diese dann auch mal ein Spiel gewinnen. Man sieht ja jetzt bei Gotthardt und letztes Jahr auch bei Olde Kalter, was so ein paar Siege Spielern Selbstvertrauen geben kann und ihr Spielniveau wieder etwas anheben kann.

    Das sind ja alles ganz nette Ideen, aber eine Verliererrunde wo es dann sogar noch Preisgeld für die Rangliste, sollte auf keinen Fall eingeführt werden.

    Die Idee von God_of_Darts ist grundsätzlich nicht sooo schlecht finde ich, nur kann man das dann auf keinen Fall in die Rangliste reinzählen lassen, weil wie schon andere gesagt haben, ist es so unvermeidlich, dass Spieler "zusammenarbeiten". Ob das auch der Fall wäre (und ob es jemanden anderen betrifft) wenn es nur für den Geldbeutel zählt, weiß ich nicht.

  • Adrian Geiler hat gestern die Möglichkeit geäußert, die Siege in den Qualifiern nur in der Rangliste zu belohnen und nicht mit Geld (unter der Voraussetzung, dass es auf eine Punkterangliste umgestellt wird).

  • Wird aber spätestens dann zum Problem werden, wenn es bei PC33 oder 34 um das Erreichen der PC Finals oder der WM geht und ein guter Freund noch 100 oder 200 Pfund zur Quali benötigt.

    Wobei das auch schwer zu überblicken und zu steuern ist für die Spieler, weil ja zum einen 16 Spiele gleichzeitig stattfinden und 4 Spiele nacheinander an einem Board. Ergo ist es kaum vorherzusagen, ob jemand 100 oder 200 Pfund für die Quali braucht. Außerdem müssen auch erstmal zwei Freunde in Runde 1 aufeinandertreffen, um solche Absprachen machen zu können.

    Ich sehe da in der Praxis kaum Gefahr. Und zur Not könnte man die Regel für den letzten Block aussetzen, ich glaube mit dem transparenten Vorgehen hätten die Spieler kein Problem und würden lieber das Mehr an Preisgeld über die Saison hinweg nehmen.

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    Erweiterter Kreis: Schindi, Domi, Barney, Humphries, Noppert, Gezzy, Hopp

  • Wobei das auch schwer zu überblicken und zu steuern ist für die Spieler, weil ja zum einen 16 Spiele gleichzeitig stattfinden und 4 Spiele nacheinander an einem Board. Ergo ist es kaum vorherzusagen, ob jemand 100 oder 200 Pfund für die Quali braucht. Außerdem müssen auch erstmal zwei Freunde in Runde 1 aufeinandertreffen, um solche Absprachen machen zu können.

    Ich sehe da in der Praxis kaum Gefahr. Und zur Not könnte man die Regel für den letzten Block aussetzen, ich glaube mit dem transparenten Vorgehen hätten die Spieler kein Problem und würden lieber das Mehr an Preisgeld über die Saison hinweg nehmen.

    Würde auch behaupten dass es sehr unwahrscheinlich ist, dass nach diesem Modus es am Ende so eng zu geht (weil es auch zu viel weniger Preisgeld-Gleichheit führen wird) + die Auslosung so ein Freundes-Duell in Runde 1 ausspuckt.

    Aber ja, die Gedanken bzgl. Schiebung habe ich mir auch gemacht. Die Frage ist doch aber auch ob es das nicht bisher auch schon genauso geben kann? Wenn ein Topgun am Ende der Saison auf das Preisgeld 0,0 angewiesen ist, dann scheint mir die "Gefahr" einen befreundeten Spieler, bei dem es bspw. um WM-Quali oder gar Tourcard-Erhalt, bei nem Duell (unabhängig der Runde) gewinnen zu lassen, auch nicht allzu gering zu sein...

    Aber klar, noch fairer wäre es (Preis-)Geld pro verlorenes Leg dem Gewinner entsprechend abzuziehen, aber das würde die Sache eben auch unübersichtlicher/komplizierter machen. Halte es daher für noch unrealistischer als meine zuvor genannte Variante.

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  • Ich hatte mal etwas ähnliches vorgeschlagen: Das Preisgeld vom Verlierer und Gewinner wird zusammengerechnet und die Hälfte davon an beide ausgeschüttet. Die restlichen 50% werden dann nach Spielstand aufgeteilt. Wer also 6:0 verliert, kriegt nichts mehr, wer 6:5 verliert bekommt nur etwas weniger als der Gewinner.

    Beispiel: PC-Finale: 15.000 (Gewinner) + 10.000 (Verlierer) = 25.000 Pfund. Jeder bekommt sicher 6.250, die restlichen 12.500 werden leg-abhängig aufgeteilt. Bei einem Spielstand von 8:7 würde der Gewinner also 12.917 bekommen und der Verlierer 12.083. Geht das Spiel 8:0 aus, sind es 18.750 und 6.250.

    Für die PCs wäre das für den Verlierer im ungünstigsten Fall schlechter als aktuell. Aber bei vielen Turnieren ist das Preisgeld des Verlierers ja maximal die Hälfte des Gewinners, da wäre diese Regelung eigentlich gerechter. Ich finde es schon ungerecht, wenn man wegen eines einzigen Legs so viel weniger Geld bekommt.

    Ein andere Vorteil dieser Regelung wäre, das man viel weniger den Countback bemühen muss (bei den schön krummen Zahlen) ^^

    Meine Lieblings-26er: T5-D5-S1, T1-T1-S20, S13-S12-S1, D12-S1-S1

  • Entweder man lässt es so wie es jetzt ist und Spieler die in der ersten Runde verlieren bekommen eben nichts, oder es gibt eine "Antrittsprämie" (beispielsweise 500 Pfund) für Spieler, die die erste Runde verlieren (Wogegen meiner Meinung nach auch nicht viel sprechen würde)

    Preisgeld pro Leg oder ähnliches halte ich für extremen Schwachsinn

  • Matt Porter hat doch seine Meinung zu dem Thema Preisgeld für Erstrundenverlierer vor kurzem recht deutlich kundgetan (ich meine das war in einem längeren Interview zur Preisgelderhöhung, als ihm eine Frage in die Richtung gestellt wurde). Daher können wir das hier alle paar Monate aufs Neue diskutieren, die PDC wird da aber auf absehbare Zeit nichts ändern.

  • Nachdem ich mich gerade nochmal über Umwege mit den letztjährigen WM-Kriterien beschäftigt habe, ist mir ein Gedanke gekommen, den ich vor vielen Jahren schon mal hatte: Ich würde gern ein Saisonabschluss-Turnier auf der Challenge Tour sehen, für die besten 16 oder 32 Spieler des Jahres. Nichts Großes, einfach nur einen oder maximal zwei Tage, und sicherlich ohne Publikum. Damals hatte ich eher daran gedacht, den Spielern so noch eine zusätzliche Preisgeldmöglichkeit zu verschaffen, und einen Titel, auf den man sich vielleicht auch ein kleines bisschen was einbilden könnte. Jetzt würde ich sowas primär als WM-Qualifier begrüßen, analog zur Youth-WM und dem Women's World Matchplay, die ja auch abseits der jeweiligen Ranglisten noch eine Möglichkeit bieten, es zur WM zu schaffen.

  • Matt Porter hat doch seine Meinung zu dem Thema Preisgeld für Erstrundenverlierer vor kurzem recht deutlich kundgetan (ich meine das war in einem längeren Interview zur Preisgelderhöhung, als ihm eine Frage in die Richtung gestellt wurde). Daher können wir das hier alle paar Monate aufs Neue diskutieren, die PDC wird da aber auf absehbare Zeit nichts ändern.

    Wenn es darum geht, was die PDC in absehbarer Zeit ändern wird, kannst Du viele Beiträge hier wieder löschen.

    Abgesehen davon passieren ja doch gelegentlich Zeichen und Wunder. Matt Porter hat sich auch lange Zeit vehement dagegen ausgesprochen, den World Cup of Darts als reines Doppel-Turnier zu spielen. Und auf einmal kam es doch. Ich habe von Matt Porter selten gehört "wir überlegen gerade", sondern meistens "so, wie wir es machen, ist es gut und es gibt Gründe dafür, warum wir es nicht ändern".

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