European Tour 2 - Göttingen - 13.03. - 15.03.2026

  • Die PDC hat mit ihrem Mehr an Turnieren und der Bedeutungslosigkeit der PTOoM klar dafür gesorgt, dass die Topspieler nicht mehr alles spielen müssen bzw. für mich verständlicherweise auch nicht alles spielen können. Nur weil sich manche Leute in ihrem "Grind" wohlfühlen, heißt das nicht das man das auf alle anderen übertragen muss. Ich kann verstehen, wenn ein Humphries mit x Reisetagen im Jahr auch mal bei seiner Familie bleiben möchte (Der Zeitpunkt der Absage bleibt natürlich immer noch höchstfragwürdig). Aber mMn gibt es eigentlich relativ einfache Fixes:

    1. Auch nach dem Draw noch ermöglichen, dass jemand nach "oben" aufrutscht: Wenn Humphries rauszieht, darf einfach der nächstbeste PT-OoM Spieler nach oben rutschen. Der ist am Samstag auch wirklich da, da er Freitag ja eh spielen müsste. Für den freigewordenen Platz gehe ich die Nachrückerliste herunter und wenn es da wirklich für alle zu kurzfristig ist (was ich nicht glaube), dann gibt es halt ein Freilos in Runde 1.

    2. Eine Mindestquote für die ET-Events für alle Spieler die vorqualifiziert sind. Dann können die Topspieler nicht nach Belieben absagen.

    Härtere Strafen für kurzfristiges Absagen sind ein schöner Gedanke aber mMn aus zwei Gründen nicht wirksam:

    1. Im Zweifelsfall kriegt jeder da ein Attest

    2. Das wird die meisten nicht allzu stark stören und in diesen Regionen der OoM tut auch ein Abzug dort kaum jemanden weh.

    Die grundsätzliche Thematik wird man nicht beheben können, wenn es beim aktuellen System von Top16+16PtOoM+10Qualis bleibt, da müsste man schon wieder einen Schritt zurück machen.

  • Die PTOoM ist für Sedlacek natürlich 100x wichtiger als den Matchplay-Race. Und exakt dort kann er jetzt zuschlagen mit einem Sieg gegen Suljovic

    Großer Konkurrent für seinen PTOoM Ranking Doets muss nun Masalin+Crabtree schlagen für 5000£. Kein starken Clayton.

    Da ich beiden gerne zuschaue und sie sowieso durch das System öfter benachteiligt waren, kann ich mich mit deren Vorteil dieses Wochenende schon abfinden.

    Insgesamt bleibt das komplette Ranking und Qualifikationsverfahren Murks. Das Thema ist allerdings schon alt.

    Gerade auch im Bezug auf das European Tour Race für Event 5 und 6 ist das natürlich zusätzlich auch nochmal von enormer Bedeutung, zumal Göttingen das letzte Turnier ist was in diesen Cut noch reinläuft, denn das hängt ja mit dem Matchplay-Race indirekt alles zusammen.

  • Gerade auch im Bezug auf das European Tour Race für Event 5 und 6 ist das natürlich zusätzlich auch nochmal von enormer Bedeutung, zumal Göttingen das letzte Turnier ist was in diesen Cut noch reinläuft, denn das hängt ja mit dem Matchplay-Race indirekt alles zusammen.

    Belgien nächste Woche ist ebenfalls vor den Cut ET5+6. Dürfte noch sehr wichtig für de Decker werden.

    Matchplay-Race wird für ET qualifizierten natürlich ein leichteres Rennen. Alle Vorteile fangen beim Top-16 OoM und PTOoM an!

    Major Teilnahmen folgen fast zwangsläufig auf diesen Vorteile.

  • Belgien nächste Woche ist ebenfalls vor den Cut ET5+6. Dürfte noch sehr wichtig für de Decker werden.

    Matchplay-Race wird für ET qualifizierten natürlich ein leichteres Rennen. Alle Vorteile fangen beim Top-16 OoM und PTOoM an!

    Major Teilnahmen folgen fast zwangsläufig auf diesen Vorteile.

    Stimmt hast natürlich vollkommen recht, dass Belgien noch reinläuft, mein Fehler :saint:. Dann hoffe ich umso mehr auf einen "Run" von Doets, der ja in Wieze leider nicht mit dabei ist.

  • Interessant ist bei diesem "Race" man kann davon ausgehen das es für ET 6 in Graz dieses Jahr wieder viele Absagen geben wird, es gibt einige MDA Show Events für genau dieses Wochenende wo Spieler wie Littler, Humphries, Aspinall, Anderson oder Bunting alle teilnehmen werden und es somit nicht möglich ist das diese in Graz spielen werden.

    Die Meldeliste kommt erst Ende des Monats bei den nächsten PCS aber gerade bei ET 6 dürften einige über die Rangliste Nachrücken.

    https://mdaevents.co.uk/events/

    Einmal editiert, zuletzt von dstyle (13. März 2026 um 12:00)

  • Bezüglich der Absagen der Topguns kam mir direkt ein Gedanke. Was wäre denn, wenn man bei Spielern, die automatisch qualifiziert sind die Teilnahme an der EDC nicht nur ans Preisgeld sondern auch an die Turnierzahl knüpft? Also, dass man sagt es reicht nicht, dass du dir das nötige Preisgeld erspielst sondern du musst als automatisch qualifizierter auch X Turniere gespielt haben um an der EDC teilnehmen zu dürfen. (Könnte man theoretisch auch bei der Pro Tour und den PCCF machen.) Dann müssten die eben entscheiden ob sie dieses Major auslassen wollen.

  • Damit verbaut man wiederum aber auch einem Überraschungssieger, wie Niko Springer beispielsweise im letzten Jahr, die Teilnahme an der EDC, wenn er die Mindestanzahl an Turnieren nicht erreicht.

    Am ehesten würde ich dazu übergehen, dass in Zukunft die Top 8 der OOM und die Top 8 der restlichen Pro Tour gesetzt sind.

    Die restlichen Teilnehmer werden über den Qualifier ausgespielt und die Nachrücker ergeben sich darüber.

    Somit stellt man sicher, dass weiterhin die besten der Welt gesetzt sind, aber in einer angemessenen Zahl. Zudem werden auch die besten Spieler der Pro Tour für ihre Leistungen belohnt.

  • Damit verbaut man wiederum aber auch einem Überraschungssieger, wie Niko Springer beispielsweise im letzten Jahr, die Teilnahme an der EDC, wenn er die Mindestanzahl an Turnieren nicht erreicht.

    Wie ich oben schon geschrieben habe. einfach X% der Turniere heranziehen in denen man automatisch qualifiziert war, sowohl über die Top 16 OoM und die PTOoM.


    Am ehesten würde ich dazu übergehen, dass in Zukunft die Top 8 der OOM und die Top 8 der restlichen Pro Tour gesetzt sind.

    Ich würde da einfach die 8 in der Premier League nehmen. Um die geht es der PDC ja mutmaßlich mit ihren Änderung der letzten Jahre. Dann sollen sie noch 16 von der PTOoM nehmen und dann hätte man immer noch 18 Qualiplätze, aber das wird wohl nicht passieren.

  • Bevor sich die PDC überlegt, wie man potenzielle Nachrücker halbwegs fair behandelt, sollte der erste Gedanke sein, wie man die permanenten Absagen der Topstars für die "niederen" Events der PCs und ET unterbindet. Ich finde, das ist mittlerweile vollkommen außer Kontrolle geraten. manicha hat es hier kürzlich sehr treffend mit einem "Sich-gemütlich-machen" der Szenegranden in ihrer Position als unangefochtene Anführer der OoM beschrieben. Und letzten Endes kommt es genau dadurch zu einer Zweiklassengesellschaft auf der Tour. Sowas kann man einfach nicht wollen. Sorry, das ist doch scheiße.

    Scheine damit ja in der Minderheit zu sein, aber mich stört das überhaupt nicht.

    Im Gegenteil, ich find das sogar gut, weil dadurch auch mehr Spieler aus der 2./3./4. Reihe höhere Preisgelder verdienen, was wiederum dazu führen kann, dass mehr Spieler den vollen Fokus auf Dart legen können und nicht/weniger nebenbei arbeiten müssen.

    Auch wertet es die Challenge Tour weiter auf, was ich ebenfalls begrüße.

    E.: Und ob Littler, Humphries, MvG etc die PCs jetzt mitspielen oder nich, is doch am Ende eigentlich auch wirklich schei*egal

  • Ricky hat es richtig angezeigt (Kopf hoch) und Max hat es (auf DSF:P) richtig gesagt, frei zusammen gefasst: er kennt es ja selber, da bist du ein (bekanntes) junges Talent und willst nun bei den großen Namen rein drängen, aber das ist nochmals eine ganz andere Hausnummer.

    Fazit für Preis: Erfahrungen mitnehmen und beim nächsten Mal besser machen.

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