• Jedenfalls finde ich, dass Darts sich verdammt gut eignet, den einzelnen Könner unabhängig von seiner Nationalität wertzuschätzen, was ja auch passiert (Anderson, Wright, van Gerwen z.b.) und ne starke und selbstverständliche Gegenkraft zu nationalistisch geprägter Sportwahrnehmung darzustellen.

    Es ist für mich selbstverständlich, die Spieler unabhängig ihrer Nationalität wertzuschätzen, zu respektieren und je nach Sympathie eben auch zu supporten. Trotzdem ist mir ein Rätsel, warum man aus der Unterstützung eigener Landsleute immer direkt "Nationalismus" oder Schlimmeres konstruieren muss. Es sind halt Menschen, die dieselbe Sprache sprechen, aus demselben Land kommen und dadurch naturgemäß auch deutlich präsenter in den deutschen Medien sind - und die werden dann eben eher unterstützt als Spieler, zu denen man vielleicht darüber hinaus gar keinen Bezug hat. So what?

  • Es ist für mich selbstverständlich, die Spieler unabhängig ihrer Nationalität wertzuschätzen, zu respektieren und je nach Sympathie eben auch zu supporten. Trotzdem ist mir ein Rätsel, warum man aus der Unterstützung eigener Landsleute immer direkt "Nationalismus" oder Schlimmeres konstruieren muss. Es sind halt Menschen, die dieselbe Sprache sprechen, aus demselben Land kommen und dadurch naturgemäß auch deutlich präsenter in den deutschen Medien sind - und die werden dann eben eher unterstützt als Spieler, zu denen man vielleicht darüber hinaus gar keinen Bezug hat. So what?

    Zumal es ja in anderen Ländern kaum anders sein wird:!:

    Ich wäre wirklich ein erstklassiger Dartspieler der es mit jedem auf der Welt aufnehmen könnte!
    Wenn nur dieses blöde Pfeile schmeißen nich so kompliziert bzw. die Felder nich so furchtbar klein wären...

  • Ich bin da ganz beim Herrn Senkmann. Nur weil ich ZUFÄLLIG in D geboren bin, muss ich doch nicht allen Deutschen die Daumen drücken. Ich kann allerdings alle die verstehen, die selber Darts spielen und vlt. den einen oder anderern persönlich kennen oder mal gesprochen haben oder deren Lauf auf irgendwelchen Turnieren verfolgt haben.

    Mir persönlich sind Sympathie, Wurfstil, Verhalten auf der Bühne, Aussagen im Interview und auch der Typ Mensch wichtiger als die Nationalität.

    Das soll jetzt keinesfalls heißen, dass ich alle deutschen Dartfans in die rechte Ecke stellen möchte, ich wundere mich nur manchmal.

  • Es ist für mich selbstverständlich, die Spieler unabhängig ihrer Nationalität wertzuschätzen, zu respektieren und je nach Sympathie eben auch zu supporten. Trotzdem ist mir ein Rätsel, warum man aus der Unterstützung eigener Landsleute immer direkt "Nationalismus" oder Schlimmeres konstruieren muss. Es sind halt Menschen, die dieselbe Sprache sprechen, aus demselben Land kommen und dadurch naturgemäß auch deutlich präsenter in den deutschen Medien sind - und die werden dann eben eher unterstützt als Spieler, zu denen man vielleicht darüber hinaus gar keinen Bezug hat. So what?

    Da gebe ich dir vollumfänglich recht, auch z.B. Lokalpatriotismus spielt da natürlich mit rein. Mir gehts ja vielmehr darum, den Sportler, zu dem man aus welchen Nähegründen auch immer ne engere Bindung fühlt, nicht einzunehmen. Ihn und sich selbst nicht unter Druck zu setzen, nur aufgrund der (gefühlten) Nähe. Ich wollte Nationalismus auch nicht als Pfuiwort im Sport benutzen, empfinde den Dartsport aber durchaus als großartiges Miteinander von Einzelkönnern egalwoher

  • Über ein PDCtv Abo oder Tages Wochenendpass

    Damit kannst du bei PDCtv dann Bühne 2-8 sehen. Die Main Stage nicht - außer du buchst das Paket über nen VPN und nutzt den dann auch zum schauen.

    Ja. Aber du willst doch mal andere Spieler sehen. Das kannst du hier ja. Sport 1 überträgt Board 1.

  • Ich habe auch viele internationale Spieler mit denen ich mitfieber und es gibt kaum einen, dem ich einen Titel oder einen Sieg nicht gönnen kann.

    Als deutscher Dartfan schlägt mein Herz trotzdem ein bißchen mehr für die deutschen Spieler. Das hat auch einen Grund. Ich wünsche mir, dass der Dartsport in Deutschland größer wird. Um den Nachwuchs zu bekommen braucht es aber Medienpräsenz für den Sport. Diese gibt es aber nur bei deutschen Erfolgen.

    Jüngere Spieler (U16) bekommt man auch eher ans Board, wenn sie Helden im Sport haben. Klar, wenn sie sich etwas mit dem Sport beschäftigen, sind sie schnell bei einem Littler und dann im Verlauf bei den anderen großen Namen, aber für den Anfang fällt es ihnen auch leichter sich mit jemandem zu identifizieren, der ihre Sprache spricht und im besten Fall noch aus der gleichen Region kommt.

  • Klasse Stimmung zwischen Humphries und Joyce und die Nummer 1 der Welt marschiert unbeirrt durchs Turnier:thumbup:

    Oftmals war es in den letzten Turnieren so, dass Littler vermeintlich leicht und Humphries mit Kampf durchs Turnier kam. Diesmal ist es gefühlt andersrum, wobei natürlich beide auf einem unglaublichen Niveau spielen.

    Lieblingsspieler:
    1.Raymond Van Barneveld 2.Phil Taylor/Gary Anderson 3.Vincent Van der Voort/Simon Whitlock/MVG

  • Ich bin da ganz beim Herrn Senkmann. Nur weil ich ZUFÄLLIG in D geboren bin, muss ich doch nicht allen Deutschen die Daumen drücken. Ich kann allerdings alle die verstehen, die selber Darts spielen und vlt. den einen oder anderern persönlich kennen oder mal gesprochen haben oder deren Lauf auf irgendwelchen Turnieren verfolgt haben.

    Mir persönlich sind Sympathie, Wurfstil, Verhalten auf der Bühne, Aussagen im Interview und auch der Typ Mensch wichtiger als die Nationalität.

    Das soll jetzt keinesfalls heißen, dass ich alle deutschen Dartfans in die rechte Ecke stellen möchte, ich wundere mich nur manchmal.

    Danke. Aber ich finde nicht, dass du ungefragt erwähnen müsstest, dass du nicht alle deutschen Dartfans in die rechte Ecke stellen möchtest. Der Verdacht ergibt sich doch garnicht aus deinen vernünftigen, ganz persönlichen Worten. Falls das an meinen lag, dann hab ich da was unterschätzt - sorry 😊

  • Rocky:thumbup::thumbup:nach dem 0:4 Rückstand 10 der letzten 12 Legs gewonnen und es am Ende souverän gezogen gegen Cross.

    Toller Viertelfinal-Draw. Würde es so ziemlich jedem dieser 8 Spieler gönnen:)

    Lieblingsspieler:
    1.Raymond Van Barneveld 2.Phil Taylor/Gary Anderson 3.Vincent Van der Voort/Simon Whitlock/MVG

  • Ich bin da ganz beim Herrn Senkmann. Nur weil ich ZUFÄLLIG in D geboren bin, muss ich doch nicht allen Deutschen die Daumen drücken. Ich kann allerdings alle die verstehen, die selber Darts spielen und vlt. den einen oder anderern persönlich kennen oder mal gesprochen haben oder deren Lauf auf irgendwelchen Turnieren verfolgt haben.

    Mir persönlich sind Sympathie, Wurfstil, Verhalten auf der Bühne, Aussagen im Interview und auch der Typ Mensch wichtiger als die Nationalität.

    Das soll jetzt keinesfalls heißen, dass ich alle deutschen Dartfans in die rechte Ecke stellen möchte, ich wundere mich nur manchmal.

    Bei mir persönlich ist es so, dass ich zu fast allen Dartspielern irgendeine Meinung/Einstellung/Haltung habe. Die kann auf deren Interviews beruhen, auf deren Wurfstil, dem Einlaufsong und oftmals auch nur irgendeinem Eindruck, den ich aber jetzt nicht einmal bestimmen könnte. Ich mag viele Spieler, weiß aber nicht so recht wieso. Umgekehrt gibt es Spieler, die ich nicht mag. Manchmal sieht man auch einfach nur Menschen und empfindet diejenigen als tendenziell eher sympathisch oder nicht.

    Bei mir ist es so, dass ich glaube ich bei deutschen Spielern mit einer positiveren Grundhaltung herangehe. Bei einem deutschen Spieler ist meine erste Intention, diese zu supporten, während ich bei einem internationalen Spieler eher neutral bin und überzeugt werden muss. Der deutsche Spieler hingegen muss eher etwas machen was mich dazu bringt ihn nicht zu unterstützen.

    Ich unterstütze aber bspw. auch tendenziell Spieler aus Asien oder Afrika eher, weil ich mir wünschen würde, dass der Sport dort weiter wächst. Dass bspw. Wachiuri diese Woche Modus Series gespielt hat, hat bei mir direkt ein wenig zusätzliches Interesse geweckt. Unterm Strich habe ich wahrscheinlich bei 95% aller Dartpartien einen persönlichen Favoriten, dem ich den Sieg mehr gönnen würde. Das kann aus Sympathie heraus sein, aus Lokalpatriotismus aber genauso gut auch aus Rankingsicht, wo ein Spieler dringender das Preisgeld benötigt als wer anderes.

    Grundsätzlich ist das aber ja auch eine Diskussion, die sich über mehrere Sportarten zieht. Ich empfinde es so, dass der Lokalpatriotismus im Dart noch verhältnismäßig wenig ausgeprägt ist, weil viele in den Sport hineingewachsen sind als die deutschen Spieler noch nicht so präsent auf der Tour waren. Im Fußball bspw. drückt man bei einer EM/WM der eigenen Nation die Daumen und selbst im Vereinsfußball ist es für viele normal, die Vereine der eigenen Nation anzufeiern. Etwas was ich bspw. nie verstanden habe... Ich wünsche den Bayern doch nicht jedes Wochenende die Pest an den Hals und drücke ihnen dann unter der Woche die Daumen.

  • Viertelfinale:

    Van Veen-Littler

    Aspinall-Rock

    Clayton-Smith

    Wade-Humphries

    Lieblingsspieler:
    1.Raymond Van Barneveld 2.Phil Taylor/Gary Anderson 3.Vincent Van der Voort/Simon Whitlock/MVG

    • Offizieller Beitrag

    Mit Martin Schindler erwischte es im Achtelfinale nun auch den letzten Deutschen. Während Titelverteidiger Dimitri Van den Bergh auf ganzer Linie enttäuscht, stehen die beiden Topfavoriten Luke Littler und Luke Humphries im Viertelfinale:

    UK Open: Schindler ausgeschieden, Van den Bergh extrem schwach

  • Bei mir persönlich ist es so, dass ich zu fast allen Dartspielern irgendeine Meinung/Einstellung/Haltung habe. Die kann auf deren Interviews beruhen, auf deren Wurfstil, dem Einlaufsong und oftmals auch nur irgendeinem Eindruck, den ich aber jetzt nicht einmal bestimmen könnte. Ich mag viele Spieler, weiß aber nicht so recht wieso. Umgekehrt gibt es Spieler, die ich nicht mag. Manchmal sieht man auch einfach nur Menschen und empfindet diejenigen als tendenziell eher sympathisch oder nicht.

    Bei mir ist es so, dass ich glaube ich bei deutschen Spielern mit einer positiveren Grundhaltung herangehe. Bei einem deutschen Spieler ist meine erste Intention, diese zu supporten, während ich bei einem internationalen Spieler eher neutral bin und überzeugt werden muss. Der deutsche Spieler hingegen muss eher etwas machen was mich dazu bringt ihn nicht zu unterstützen.

    Ich unterstütze aber bspw. auch tendenziell Spieler aus Asien oder Afrika eher, weil ich mir wünschen würde, dass der Sport dort weiter wächst. Dass bspw. Wachiuri diese Woche Modus Series gespielt hat, hat bei mir direkt ein wenig zusätzliches Interesse geweckt. Unterm Strich habe ich wahrscheinlich bei 95% aller Dartpartien einen persönlichen Favoriten, dem ich den Sieg mehr gönnen würde. Das kann aus Sympathie heraus sein, aus Lokalpatriotismus aber genauso gut auch aus Rankingsicht, wo ein Spieler dringender das Preisgeld benötigt als wer anderes.

    Grundsätzlich ist das aber ja auch eine Diskussion, die sich über mehrere Sportarten zieht. Ich empfinde es so, dass der Lokalpatriotismus im Dart noch verhältnismäßig wenig ausgeprägt ist, weil viele in den Sport hineingewachsen sind als die deutschen Spieler noch nicht so präsent auf der Tour waren. Im Fußball bspw. drückt man bei einer EM/WM der eigenen Nation die Daumen und selbst im Vereinsfußball ist es für viele normal, die Vereine der eigenen Nation anzufeiern. Etwas was ich bspw. nie verstanden habe... Ich wünsche den Bayern doch nicht jedes Wochenende die Pest an den Hals und drücke ihnen dann unter der Woche die Daumen.

    Hallo, ich glaube, ich kann fast jeden deiner Sätze unterschreiben. Beim letzten musste ich sogar auflachen, in Bezug auf die Bayern geht es mir haargenau so ^^..

    Aber Dart ist für mich eine absolute Einzelsportart, wobei ich dieses Nationenturnier (Worldcup of Darts?) gar nicht mal so uninteressant finde, wenn ich es aber verpasse ...auch gut.

  • Hallo, ich glaube, ich kann fast jeden deiner Sätze unterschreiben. Beim letzten musste ich sogar auflachen, in Bezug auf die Bayern geht es mir haargenau so ^^..

    Aber Dart ist für mich eine absolute Einzelsportart, wobei ich dieses Nationenturnier (Worldcup of Darts?) gar nicht mal so uninteressant finde, wenn ich es aber verpasse ...auch gut.

    Glaube das lief letztes Jahr während der Fußball-EM, hab jedenfalls das Ergebnis erst Monate später erfahren

  • Rocky:thumbup::thumbup:nach dem 0:4 Rückstand 10 der letzten 12 Legs gewonnen und es am Ende souverän gezogen gegen Cross.

    Toller Viertelfinal-Draw. Würde es so ziemlich jedem dieser 8 Spieler gönnen:)

    Dem kann ich einmal mehr nur beipflichten ;).

    Gerade James und dem "Bully Boy" dürfte das mal wieder sehr gut tun, während es mich auch sehr erfreut, dass es bei Gian und "Rocky" bei den Majors voran geht :):thumbup:.

    Sind zwar sehr interessante und vielversprechende Viertelfinalspiele dabei, aber van Veen-Littler hätte ich mir potentiell lieber noch mindestens eine Runde später gewünscht, aber so ist es nunmal mit der freien Auslosung.

    Freue mich auch sehr auf Aspinall-Rock, während Smith-Clayton für mich die einzige Begegnung ist, die etwas untergeht bzw. besser klingt als sie vielleicht versprechen mag.

    Auch das Rematch des UK-Open Finals vor ein paar Jahren zwischen "The Machine" und "Cool hand" hat das Potential eine enge Nummer zu werden, auch wenn Luke aktuell den Anschein macht als würde er nichts anbrennen lassen wollen.

  • Da mein Beitrag anfangs zitiert wurde, ich das aber erst jetzt gelesen habe, möchte ich da auch noch kurz darauf antworten.

    Ich bin automatisch für die deutschen Spieler, da ich mir deutsche Dartserfolge wünsche und den Sport hier weiterentwickelt sehen möchte, so wie es auch weitere User bereits geschrieben haben.

    Ist für mich überhaupt keine Frage, in anderen Sportarten, wie Wintersport, schlägt mein Herz ebenfalls für die Deutschen. Auf keinen Fall wird sich das bei mir ändern.

    Sind keine Deutschen mehr im Turnier, habe ich selbstverständlich weitere Favoriten, denen ich die Daumen drücke.

    Wurfstil oder Aussehen sind mir dabei herzlich egal. Von den verbliebenen Spielern halte ich es sehr mit Clayton, wegen seines überragend sympathischen Auftretens sowie mit Wade, wegen seiner Coolness und des oft zitierten Timings. Dass beide schon ein paar Jährchen dabei sind, spielt sicher ebenfalls eine Rolle. Denn ein Aspekt, den ich an Darts so liebe, ist, dass mich mit meinen 50 Lenzen immer noch weiter verbessern kann.

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