Jedenfalls finde ich, dass Darts sich verdammt gut eignet, den einzelnen Könner unabhängig von seiner Nationalität wertzuschätzen, was ja auch passiert (Anderson, Wright, van Gerwen z.b.) und ne starke und selbstverständliche Gegenkraft zu nationalistisch geprägter Sportwahrnehmung darzustellen.
Es ist für mich selbstverständlich, die Spieler unabhängig ihrer Nationalität wertzuschätzen, zu respektieren und je nach Sympathie eben auch zu supporten. Trotzdem ist mir ein Rätsel, warum man aus der Unterstützung eigener Landsleute immer direkt "Nationalismus" oder Schlimmeres konstruieren muss. Es sind halt Menschen, die dieselbe Sprache sprechen, aus demselben Land kommen und dadurch naturgemäß auch deutlich präsenter in den deutschen Medien sind - und die werden dann eben eher unterstützt als Spieler, zu denen man vielleicht darüber hinaus gar keinen Bezug hat. So what?